Produktbeschreibung
PCI Estrifix Estrichzusatzmittel ist ein werkseitig vorgemischter, zementärer Fließ- beziehungsweise Ausgleichsestrich aus der professionellen Bodenaufbau- und Bauchemie, der nach Anmischen mit sauberem Wasser als tragfähige, ebene und belastbare Schicht im Fußbodenaufbau eingebaut wird. Anders als eine Wandfarbe oder ein Anstrichsystem wird PCI Estrifix Estrichzusatzmittel nicht aufgestrichen oder aufgerollt, sondern als Trockenmörtel angerührt, in flüssiger bis plastischer Konsistenz verarbeitet und verbleibt nach dem Aushärten dauerhaft als Unterbodenkonstruktion beziehungsweise Ausgleichsschicht unter dem eigentlichen Bodenbelag. Das Produkt gehört zur Gruppe der zementgebundenen Werktrockenmörtel, die europaweit nach den einschlägigen Normen für Estrichmörtel (unter anderem DIN EN 13813) klassifiziert werden, wobei die konkrete Einstufung – etwa als CT-Estrichmörtel auf Zementbasis – dem technischen Merkblatt von PCI Estrifix Estrichzusatzmittel zu entnehmen ist. Zum Einsatz kommt PCI Estrifix Estrichzusatzmittel typischerweise im Neubau ebenso wie in der Renovierung und Sanierung, wenn ein unebener, schadhafter oder abgesenkter Untergrund vor der Verlegung von Fliesen, Parkett, Laminat, Designbelägen, textilen Bodenbelägen oder Naturstein zunächst nivelliert, verstärkt oder neu aufgebaut werden muss. Da PCI Estrifix Estrichzusatzmittel als Systemprodukt konzipiert ist, wird es in der Regel gemeinsam mit passenden Grundierungen, Randdämmstreifen, Bewehrungen und gegebenenfalls Zusatzmitteln verarbeitet, damit die im technischen Merkblatt angegebenen Eigenschaften – etwa Fließverhalten, Festigkeitsklasse und Belegreifezeit – tatsächlich erreicht werden. Wer PCI Estrifix Estrichzusatzmittel im Sortiment von Proma Farben in Hamburg kauft, erhält damit kein einfaches Ausgleichsmittel für kleine Unebenheiten, sondern einen vollwertigen Estrichbaustoff, der fachgerecht geplant, gemischt und eingebracht werden muss, um die geforderte Tragfähigkeit und Ebenheit des Fußbodenaufbaus dauerhaft sicherzustellen. Für eine dauerhaft mangelfreie Fußbodenkonstruktion ist es dabei entscheidend, PCI Estrifix Estrichzusatzmittel nicht isoliert zu betrachten, sondern als Teil eines abgestimmten Gesamtsystems aus Untergrund, Dämmung, Randanschlüssen und Bodenbelag zu planen, da einzelne Fehler in der Vorbereitung – etwa eine fehlende Grundierung oder ein zu dünn ausgeführter Randdämmstreifen – die Qualität des fertigen Estrichs auch bei einem hochwertigen Produkt wie PCI Estrifix Estrichzusatzmittel spürbar beeinträchtigen können.
Einsatzbereiche & geeignete Untergründe
PCI Estrifix Estrichzusatzmittel kommt überall dort zum Einsatz, wo ein zementärer Unterboden neu hergestellt, ausgeglichen oder saniert werden muss, bevor ein Bodenbelag verlegt werden kann. Je nach Rezeptur und Einbaudicke unterscheidet die Fachpraxis dabei grundsätzlich zwischen mehreren klassischen Einbauarten, die auch für PCI Estrifix Estrichzusatzmittel relevant sein können und im technischen Merkblatt konkretisiert werden.
Typische Einsatzbereiche
- Verbundestrich – kraftschlüssig mit dem tragenden Untergrund verbunden, etwa auf Rohbetondecken in Gewerbe- oder Industrieflächen.
- Estrich auf Trennschicht – vom Untergrund durch eine Trennlage entkoppelt, häufig bei unterschiedlichen Materialbewegungen zwischen Untergrund und Estrich.
- Schwimmender Estrich – auf Dämmschicht mit umlaufendem Randdämmstreifen verlegt, Standardaufbau im Wohnungsbau, insbesondere in Kombination mit Trittschall- oder Wärmedämmung.
- Ausgleich vor Belagsverlegung – als dünnere Ausgleichsschicht auf bereits vorhandenen, aber unebenen oder leicht schadhaften Estrichen und Betonböden, um eine ebene Verlegefläche für Fliesen, Parkett, Vinyl oder textile Beläge zu schaffen.
- Sanierung und Renovierung – zur Ausbesserung von Rissen, Abplatzungen, Höhenversätzen oder Altbelagsresten im Bestand, bevor neu belegt wird.
- Einsatz über Fußbodenheizungen – bestimmte Fließestrich-Varianten sind aufgrund ihres guten Fließ- und Anschmiegeverhaltens an Heizrohre besonders für beheizte Fußbodenkonstruktionen geeignet; ob PCI Estrifix Estrichzusatzmittel dafür freigegeben ist, regelt das technische Merkblatt.
Geeignete Untergründe
- Tragfähiger Beton und Stahlbeton – als klassischer Untergrund für Verbundestriche, ausreichend fest, sauber und tragfähig.
- Vorhandene zementäre Altestriche – sofern tragfähig, fest haftend und frei von losen Bestandteilen, Ölen, Fetten oder Trennmitteln.
- Dämmschichten – aus EPS, Mineralwolle oder vergleichbaren Materialien beim schwimmenden Aufbau, stets mit lastverteilender Abdeckung nach Herstellervorgabe.
- Fußbodenheizsysteme – Rohrsysteme, die vollständig und hohlraumfrei umschlossen werden müssen, um Wärmebrücken und Rissbildung zu vermeiden.
- Saugende und nicht saugende Untergründe – jeweils mit der passenden Grundierung (Tiefgrund bei saugenden, Haftbrücke bzw. Kontaktgrundierung bei dichten Untergründen) vorzubehandeln.
Nicht geeignet ist PCI Estrifix Estrichzusatzmittel grundsätzlich auf nicht tragfähigen, schwingenden, öl- oder fettverunreinigten sowie dauerhaft durchfeuchteten Untergründen; in solchen Fällen ist zunächst die Ursache zu beseitigen, bevor ein neuer Estrichaufbau erfolgt. Bei Unsicherheit über die Eignung eines konkreten Untergrunds für PCI Estrifix Estrichzusatzmittel empfiehlt sich vorab eine Rücksprache mit einer Fachkraft oder dem Proma-Fachhandel, da die Untergrundprüfung – etwa Zug- und Haftfestigkeit, Ebenheit oder Restfeuchte – maßgeblich über den späteren Erfolg des Estrichaufbaus entscheidet.
Eigenschaften & Vorteile
| Eigenschaft | Angabe |
|---|---|
| Produktart | Werkseitig vorgemischter, zementärer Fließ- bzw. Ausgleichsestrich |
| Verarbeitungsart | Je nach Variante selbstverlaufend (gegossen/gepumpt) oder von Hand einbaubar |
| Schichtdickenbereich | Produktabhängig, von wenigen Millimetern als Ausgleichsschicht bis zu mehreren Zentimetern als Vollestrich – genaue Werte laut technischem Merkblatt von PCI Estrifix Estrichzusatzmittel |
| Begehbarkeit | Produktabhängig, Angabe zur Begeh- und Belastbarkeit im technischen Merkblatt von PCI Estrifix Estrichzusatzmittel |
| Eignung Fußbodenheizung | Produktabhängig, siehe technisches Merkblatt |
| Untergrundeignung | Beton, zementäre Altestriche, Dämmschichten (je nach Aufbau), stets mit passender Grundierung |
| Oberfläche nach Trocknung | Eben, glatt und belegereif für den vorgesehenen Bodenbelag |
- Werkseitig homogen vorgemischt – konstante Rezeptur, dadurch reproduzierbare Verarbeitungseigenschaften von Gebinde zu Gebinde.
- Zeit- und personalsparend – schnellerer Einbau als klassischer Baustellenmörtel, insbesondere bei selbstverlaufenden Varianten.
- Gute Ebenheit – ermöglicht eine plane Fläche als Grundlage für nahezu alle gängigen Bodenbeläge.
- Systemkompatibilität – abgestimmt auf passende Grundierungen, Zusatzmittel, Randdämmstreifen und Bewehrungen aus demselben Herstellersystem.
- Vielseitig einsetzbar – für Neubau, Sanierung, Renovierung sowie als Ausgleichsschicht vor der Belagsverlegung geeignet.
- Wirtschaftlich planbar – der Materialbedarf lässt sich anhand von Fläche und Schichtdicke im Voraus kalkulieren (siehe Abschnitt „Verbrauch & Mengenberechnung“).
Verarbeitung & Anwendung
Untergrundvorbereitung
Vor dem Einbau von PCI Estrifix Estrichzusatzmittel muss der Untergrund tragfähig, sauber, staub-, öl- und fettfrei sowie frei von losen, schlecht haftenden Bestandteilen sein. Bei schwimmendem Estrich wird zunächst die Dämmschicht lückenlos und ohne Fugenversatz verlegt, anschließend – falls im Systemaufbau vorgesehen – eine Trennlage eingebracht und umlaufend an allen aufgehenden Bauteilen ein Randdämmstreifen angebracht, der spätere Bauteilbewegungen aufnimmt und Schallbrücken verhindert. Bei Verbundestrich wird der tragende Untergrund mechanisch aufgeraut oder angeschliffen und je nach Saugfähigkeit mit einer geeigneten Grundierung – Tiefgrund bei saugenden, Haftbrücke oder Kontaktgrundierung bei dichten und nicht saugenden Untergründen – vorbehandelt, damit ein ausreichender Verbund zwischen Altuntergrund und neuem Estrich entsteht. Bei Fußbodenheizungen werden die Heizkreise vor dem Einbau vollständig mit Wasser befüllt und auf Dichtigkeit geprüft; die Rohre müssen anschließend vollständig und hohlraumfrei vom Estrichmörtel umschlossen werden, um punktuelle Wärmebrücken und spätere Rissbildung zu vermeiden. Raum- und Untergrundtemperatur sowie Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung sind während der Verarbeitung gemäß den Vorgaben im technischen Merkblatt von PCI Estrifix Estrichzusatzmittel zu berücksichtigen, da sie Verarbeitungszeit, Fließverhalten und Aushärtung beeinflussen.
Einbau & Verlaufen
PCI Estrifix Estrichzusatzmittel wird mit sauberem, kalkarmem Wasser in dem im technischen Merkblatt angegebenen Mischungsverhältnis angerührt, wobei maschinelles Mischen mit Rührwerk oder Durchlaufmischer meist eine gleichmäßigere und klumpenfreie Konsistenz liefert als das Anrühren von Hand. Selbstverlaufende Fließestrich-Varianten werden nach dem Anmischen zügig auf der vorbereiteten Fläche verteilt, gegossen oder mittels Estrichpumpe eingebracht und verlaufen anschließend weitgehend eigenständig zu einer ebenen Oberfläche; unterstützend kann mit einer Ausstachel- oder Stachelwalze oberflächlich entlüftet werden, um Luftporen zu minimieren. Von Hand zu verarbeitende Varianten werden mit Kelle, Zahnspachtel oder Rakel aufgetragen, mit Nivellierlatten auf die vorgesehene Schichtdicke abgezogen und bei Bedarf verdichtet. Die vom Hersteller angegebene Verarbeitungs- beziehungsweise Topfzeit ist unbedingt einzuhalten, da PCI Estrifix Estrichzusatzmittel nach Ablauf dieser Zeit an Fließfähigkeit verliert und nicht mehr nachverarbeitet werden sollte. Übergänge zu bereits abgebundenen Flächen, Anschlüsse an Türzargen und Bauteildurchdringungen erfordern besondere Sorgfalt, damit keine Kanten, Blasen oder Fehlstellen entstehen.
Trocknung
Nach dem Einbau muss PCI Estrifix Estrichzusatzmittel ungestört, zugluftfrei und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt aushärten und trocknen; die konkrete Belegreifezeit hängt von Schichtdicke, Raumklima, Luftfeuchte und Lüftungsverhalten ab und ist dem technischen Merkblatt zu entnehmen. Vor der Verlegung eines Bodenbelags – insbesondere bei feuchtigkeitsempfindlichen Belägen wie Parkett, Laminat oder Linoleum – wird die Restfeuchte im Estrich mittels CM-Messung (Calciumcarbid-Methode) durch eine Fachkraft geprüft und mit dem für den jeweiligen Belag zulässigen Grenzwert abgeglichen, bevor die Belegreife freigegeben wird.
Reinigung
Werkzeuge wie Kellen, Mischbehälter, Rührwerke, Nivellierlatten und Pumpenschläuche sind unmittelbar nach Gebrauch mit klarem Wasser zu reinigen, solange der Mörtel noch frisch und nicht ausgehärtet ist. Bereits angetrocknete oder ausgehärtete Reste von PCI Estrifix Estrichzusatzmittel lassen sich in der Regel nur noch mechanisch entfernen, weshalb eine zeitnahe Reinigung direkt nach Abschluss der Arbeiten empfohlen wird.
Verbrauch & Mengenberechnung
Der Materialbedarf von PCI Estrifix Estrichzusatzmittel hängt unmittelbar von der einzubauenden Fläche und der gewählten Schichtdicke ab und wird üblicherweise als Verbrauchswert in Kilogramm Trockenmörtel pro Quadratmeter und Millimeter Schichtdicke (kg/m² je mm) im technischen Merkblatt angegeben. Für die eigene Kalkulation gilt folgende grundsätzliche Formel:
Materialbedarf (kg) = Fläche (m²) × Schichtdicke (mm) × Verbrauchswert (kg/m² je mm, laut technischem Merkblatt von PCI Estrifix Estrichzusatzmittel)
Aus dem so ermittelten Materialbedarf lässt sich anschließend die benötigte Anzahl an Gebinden errechnen:
Anzahl Gebinde = Materialbedarf (kg) ÷ Gebindegröße (kg je 5 Kg)
Da der genaue Verbrauchswert je nach Rezeptur, Kornaufbau und vorgesehener Einbauart (selbstverlaufender Fließestrich oder von Hand zu verarbeitender Ausgleichsmörtel) unterschiedlich ausfallen kann, ist er ausschließlich dem technischen Merkblatt von PCI Estrifix Estrichzusatzmittel zu entnehmen und nicht pauschal auf andere Produkte zu übertragen. Für die Praxis empfiehlt es sich, die Fläche zunächst exakt auszumessen, dabei Nischen, Vorsprünge und Aussparungen zu berücksichtigen, und bei ungleichmäßigen Untergründen mit unterschiedlichen Schichtdicken mehrere Teilflächen getrennt zu berechnen. Ein zusätzlicher Sicherheitsaufschlag wird in der Praxis häufig eingeplant, um Verluste beim Mischen, unebene Bestandsflächen oder Nachbesserungen abzufangen; die konkrete Höhe eines solchen Aufschlags richtet sich nach den Gegebenheiten der jeweiligen Baustelle und liegt im Ermessen der ausführenden Fachkraft. Bei größeren zusammenhängenden Flächen oder bei Unsicherheit über die exakte Mengenberechnung empfiehlt sich generell die Beratung durch einen Fachbetrieb oder den Proma-Fachhandel in Hamburg, um Fehlmengen und Nachbestellungen mit möglichen Chargenunterschieden zu vermeiden. Da unterschiedliche Chargen von zementären Werktrockenmörteln in Farbnuance oder Verarbeitungsverhalten geringfügig voneinander abweichen können, ist es außerdem ratsam, für ein zusammenhängendes Bauvorhaben nach Möglichkeit Gebinde derselben Charge zu verwenden beziehungsweise die benötigte Menge lieber leicht großzügig als zu knapp zu kalkulieren, damit während der Verarbeitung keine Wartezeiten durch Nachbestellungen entstehen.
Varianten / Gebinde
PCI Estrifix Estrichzusatzmittel ist bei Proma Farben im Gebinde 5 Kg erhältlich. Innerhalb der PCI-Estrichproduktgruppe werden grundsätzlich mehrere Produkttypen unterschieden, die sich in Verarbeitungsart, Schichtdickenbereich und Haupteinsatzzweck unterscheiden: gebrauchsfertige Fließestrich-Mörtel für selbstverlaufenden, pumpfähigen Einbau, von Hand zu verarbeitende Ausgleichsmörtel für punktuelle bis flächige Nivellierungen sowie ergänzendes Zubehör wie Randdämmstreifen, Estrichklammern, Bewehrungsgewebe und passende Grundierungen aus demselben Herstellersystem. Welche konkrete Variante PCI Estrifix Estrichzusatzmittel darstellt und welche Gebindegrößen darüber hinaus verfügbar sind, richtet sich nach der jeweiligen Produktbezeichnung sowie den Angaben im technischen Merkblatt. Für größere Bauvorhaben oder wiederkehrenden Bedarf ist bei Proma Farben in Hamburg auch eine Beratung zu größeren Abnahmemengen und Profi-Konditionen möglich. Auch bei der Auswahl von passendem Zubehör – etwa der geeigneten Grundierung für den jeweiligen Untergrund oder dem richtigen Randdämmstreifen für die vorgesehene Aufbauhöhe – unterstützt das Fachpersonal von Proma Farben, damit PCI Estrifix Estrichzusatzmittel als Teil eines stimmigen Gesamtsystems verarbeitet wird und die im technischen Merkblatt beschriebenen Eigenschaften auch tatsächlich erreicht werden.
Vergleich zu verwandten Produkten
Innerhalb der zementären Bodenausgleichs- und Estrichprodukte lassen sich grob zwei Produktgruppen unterscheiden, die je nach Bauvorhaben, Untergrund und gewünschter Schichtdicke zum Einsatz kommen: selbstverlaufende Fließestriche und von Hand zu verarbeitende Ausgleichsmörtel beziehungsweise Ausgleichsmassen. Die folgende Übersicht zeigt die wesentlichen Unterschiede:
| Merkmal | Fließestrich | Ausgleichsmörtel / Ausgleichsmasse |
|---|---|---|
| Verarbeitung | Selbstverlaufend, gegossen oder mit Estrichpumpe eingebracht | Von Hand mit Kelle, Zahnspachtel oder Rakel aufgetragen |
| Typische Schichtdicke | Meist größere Schichtdicken als reine Ausgleichsschicht, siehe Merkblatt | Meist geringere Schichtdicken als Vollestrich, siehe Merkblatt |
| Oberflächenbild | Sehr eben durch Selbstverlauf, wenig Nacharbeit nötig | Ebenheit stark abhängig von handwerklicher Ausführung |
| Typischer Einsatz | Neuer schwimmender Estrich, häufig über Fußbodenheizung | Ausgleich vorhandener, leicht unebener Untergründe vor Belagsverlegung |
| Geräteeinsatz | Häufig mit Misch-/Estrichpumpe auf größeren Flächen | Meist ohne Spezialgerät, auch für kleinere Flächen geeignet |
Ob PCI Estrifix Estrichzusatzmittel der Gruppe der Fließestriche oder der Ausgleichsmörtel zuzuordnen ist, ergibt sich aus der genauen Produktbezeichnung und den Verarbeitungshinweisen im technischen Merkblatt. Innerhalb der PCI-Produktgruppe werden zudem Leicht- und Schnellestrich-Varianten angeboten: Leichtestriche zeichnen sich durch ein reduziertes Gewicht aus und eignen sich dadurch besonders für Untergründe mit begrenzter Tragfähigkeit, etwa in der Altbausanierung oder auf Dachböden, während Schnellestrich-Varianten auf eine verkürzte Zeit bis zur Belegreife ausgelegt sind und sich damit für Renovierungen unter Zeitdruck eignen. Welche dieser Eigenschaften auf PCI Estrifix Estrichzusatzmittel konkret zutreffen, ist stets dem technischen Merkblatt zu entnehmen. Für die Wahl zwischen einer Fließestrich- und einer Ausgleichsmörtel-Variante ist letztlich neben der gewünschten Schichtdicke auch die zur Verfügung stehende Zeit, das handwerkliche Geschick sowie die Größe der zu bearbeitenden Fläche entscheidend: Auf großen, zusammenhängenden Flächen spielt ein selbstverlaufender Fließestrich seine Stärken meist voll aus, während sich ein von Hand verarbeitbarer Ausgleichsmörtel besonders für kleinteilige, unregelmäßige oder schwer zugängliche Bereiche eignet.
Sicherheit & Lagerung
PCI Estrifix Estrichzusatzmittel ist als zementärer Werktrockenmörtel trocken, kühl sowie vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung geschützt zu lagern; angebrochene Gebinde sollten möglichst luftdicht verschlossen und zeitnah aufgebraucht werden, da Feuchtigkeitseinwirkung die Reaktionsfähigkeit des Zements und damit die spätere Verarbeitbarkeit beeinträchtigen kann. Die maximale Lagerdauer sowie eventuelle Angaben zum Mindesthaltbarkeitsdatum sind dem technischen Merkblatt beziehungsweise dem Aufdruck auf dem Gebinde zu entnehmen. Beim Anmischen und Verarbeiten von PCI Estrifix Estrichzusatzmittel reagiert der Zementanteil mit Wasser stark alkalisch, wodurch der angerührte Mörtel bei Haut- oder Augenkontakt reizend wirken kann; zudem kann beim Öffnen der Gebinde, beim Einstreuen des Trockenmörtels sowie bei nachträglichem Bohren, Schleifen oder Schneiden ausgehärteter Estrichflächen quarzhaltiger Staub freigesetzt werden. Die vollständigen Sicherheitshinweise sind dem Sicherheitsdatenblatt und dem technischen Merkblatt von PCI Estrifix Estrichzusatzmittel zu entnehmen; die wesentlichen GPSR-Sicherheitshinweise für den Umgang mit dem Produkt sind zusätzlich im gesonderten Sicherheitsabschnitt dieser Produktseite zusammengefasst. Auf der Baustelle sollte darüber hinaus darauf geachtet werden, dass angemischter, nicht mehr verarbeitbarer Restmörtel nicht in die Kanalisation gelangt, sondern gemäß den örtlichen Vorschriften als mineralischer Bauabfall entsorgt wird, und dass Kinder sowie unbeteiligte Personen während des Anmischens und Einbaus keinen Zugang zur Baustelle haben.
Häufige Fragen
Was ist PCI Estrifix Estrichzusatzmittel genau?
PCI Estrifix Estrichzusatzmittel ist ein werkseitig vorgemischter, zementärer Fließ- beziehungsweise Ausgleichsestrich, der nach Anmischen mit Wasser als tragfähige, ebene Schicht im Fußbodenaufbau eingebaut wird und anschließend als Untergrund für den eigentlichen Bodenbelag dient.
Worin unterscheiden sich Fließestrich, Leichtestrich und Schnellestrich?
Fließestrich verläuft nach dem Einbau weitgehend selbstständig zu einer ebenen Fläche, Leichtestrich ist durch eine gewichtsreduzierte Rezeptur besonders für Untergründe mit begrenzter Tragfähigkeit geeignet, und Schnellestrich ist auf eine verkürzte Zeit bis zur Belegreife ausgelegt; welche dieser Eigenschaften bei PCI Estrifix Estrichzusatzmittel zutreffen, zeigt das technische Merkblatt.
Eignet sich PCI Estrifix Estrichzusatzmittel für den Einbau über einer Fußbodenheizung?
Viele Fließestrich-Rezepturen eignen sich aufgrund ihres guten Anschmiegeverhaltens an Heizrohre grundsätzlich für beheizte Fußböden; ob PCI Estrifix Estrichzusatzmittel konkret für diesen Einsatz freigegeben ist und welches Aufheizprotokoll einzuhalten ist, regelt das technische Merkblatt.
Wie lange dauert es, bis PCI Estrifix Estrichzusatzmittel belegereif ist?
Die Belegreifezeit von PCI Estrifix Estrichzusatzmittel hängt von Schichtdicke, Raumklima und Lüftungsverhalten ab und wird objektiv durch eine CM-Messung der Restfeuchte festgestellt, deren Grenzwert sich nach dem vorgesehenen Bodenbelag richtet.
Was ist eine CM-Messung und warum ist sie wichtig?
Die CM-Messung (Calciumcarbid-Methode) ist ein Verfahren zur Bestimmung der Restfeuchte im Estrich und dient dazu, vor der Belagsverlegung objektiv festzustellen, ob PCI Estrifix Estrichzusatzmittel tatsächlich belegereif ist und Feuchtigkeitsschäden am Bodenbelag ausgeschlossen werden können.
Brauche ich beim Einbau von PCI Estrifix Estrichzusatzmittel einen Randdämmstreifen?
Bei einem schwimmenden Estrichaufbau ist ein umlaufender Randdämmstreifen zwingend erforderlich, da er Bauteilbewegungen aufnimmt, Schallbrücken verhindert und dem Estrich Raum zur thermischen Ausdehnung lässt.
Wie berechne ich die benötigte Menge an PCI Estrifix Estrichzusatzmittel?
Die benötigte Menge ergibt sich aus der Formel Fläche (m²) × Schichtdicke (mm) × Verbrauchswert (kg/m² je mm laut technischem Merkblatt); die Anzahl der benötigten Gebinde 5 Kg errechnet sich anschließend durch Division des Materialbedarfs durch die jeweilige Gebindegröße.
Kann ich PCI Estrifix Estrichzusatzmittel selbst verarbeiten oder brauche ich einen Fachbetrieb?
Kleinere Ausgleichsarbeiten lassen sich mit handwerklichem Geschick und sorgfältiger Untergrundvorbereitung in Eigenregie durchführen, bei größeren zusammenhängenden Flächen, Fußbodenheizungen oder anspruchsvollen Bodenbelägen empfiehlt sich jedoch die Ausführung durch einen Fachbetrieb.
Wie reinige ich mein Werkzeug nach der Arbeit mit PCI Estrifix Estrichzusatzmittel?
Werkzeuge wie Kellen, Mischbehälter und Nivellierlatten sollten unmittelbar nach Gebrauch mit klarem Wasser gereinigt werden, solange der Mörtel noch frisch ist, da ausgehärtete Reste in der Regel nur noch mechanisch entfernt werden können.
Worin unterscheidet sich Verbundestrich von schwimmendem Estrich?
Verbundestrich ist kraftschlüssig mit dem tragenden Untergrund verbunden, während schwimmender Estrich auf einer Dämmschicht mit umlaufendem Randdämmstreifen aufliegt und dadurch vom übrigen Bauwerk entkoppelt ist.
Auch vor Ort im Hamburger Farbenfachhandel
Sie möchten PCI Estrifix Estrichzusatzmittel lieber persönlich sehen und sich beraten lassen? Besuchen Sie uns in unserem Ladengeschäft in Hamburg.
Proma Farben & Lacke — Ihr Fachhandel in Hamburg
Adresse: Bahrenfelder Chaussee 80, 22761 Hamburg
Öffnungszeiten: Mo–Fr 8:00–18:00 Uhr · Sa 9:00–13:00 Uhr
Beratung: Persönlich vor Ort oder telefonisch
Persönliche Fachberatung in Hamburg-Bahrenfeld, Altona, Othmarschen, Ottensen, Eimsbüttel und für ganz Hamburg.




Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen