Caparol Capadur ClassicLasur RAL 2004 Reinorange
Lacke, Lasuren & Öle
Gartenmöbel lackieren & ölen – die richtigen Lacke, Lasuren und Öle kaufen
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Schritt-für-Schritt-Anleitung
So lackieren Sie Holz richtig
Mit der richtigen Vorbereitung und sauberer Verarbeitung erzielen Sie auf Holz ein glattes, langlebiges Lackergebnis. Diese vier Schritte führen Sie sicher vom rohen Untergrund bis zur widerstandsfähigen Oberfläche.
Reinigen und anschleifen
Befreien Sie die Holzoberfläche zunächst gründlich von Staub, Fett und alten, losen Lackresten. Wischen Sie das Holz mit einem leicht angefeuchteten Tuch ab und lassen Sie es vollständig trocknen. Schleifen Sie anschließend die gesamte Fläche in Faserrichtung an, um eine griffige Haftgrundlage zu schaffen – bei rohem Holz mit einer gröberen, bei bereits lackiertem Holz mit einer feineren Körnung laut technischem Merkblatt. Entfernen Sie den Schleifstaub restlos mit einem Handfeger und einem Staubbindetuch, bevor Sie weiterarbeiten.
Grundierung auftragen
Tragen Sie nun eine passende Grundierung auf: Bei harzreichen oder ausblutenden Hölzern verhindert ein Isoliergrund unschöne Verfärbungen, auf glatten Untergründen sorgt ein Haftgrund für eine sichere Verbindung. Rühren Sie das Material gut auf und streichen Sie es dünn und gleichmäßig in Faserrichtung mit einem Pinsel oder einer Schaumstoffrolle auf. Arbeiten Sie Kanten und Profile sorgfältig aus. Beachten Sie die Trocknungszeit laut technischem Merkblatt, bevor Sie weiterarbeiten – meist ist die Fläche danach leicht rau und aufnahmebereit.
Erster Lackanstrich
Rühren Sie den Lack ohne Luftblasen auf und tragen Sie die erste Schicht zügig und satt auf. Verteilen Sie das Material erst quer und verschlichten Sie es dann in Faserrichtung, damit keine Streifen oder Wülste entstehen. Arbeiten Sie Fläche für Fläche in einem Zug, ohne bereits angetrocknete Bereiche erneut zu überstreichen – so vermeiden Sie Ansätze. Halten Sie die im technischen Merkblatt angegebene Schichtdicke und Verarbeitungsmenge pro Quadratmeter ein. Lassen Sie den ersten Anstrich anschließend vollständig durchtrocknen.
Zwischenschliff und Deckanstrich
Schleifen Sie den getrockneten ersten Anstrich mit feinem Schleifpapier leicht an, um aufgestellte Holzfasern und kleine Unebenheiten zu glätten. Wischen Sie den Schleifstaub erneut vollständig mit einem Staubbindetuch ab. Tragen Sie dann den zweiten, deckenden Lackanstrich genauso gleichmäßig in Faserrichtung auf wie zuvor. Achten Sie auf gutes Licht, um Fehlstellen sofort zu erkennen. Halten Sie die Trocknungszeit laut technischem Merkblatt ein und belasten Sie die Oberfläche erst, wenn der Lack vollständig durchgehärtet ist.
Gartenmöbel lackieren oder ölen – worauf kommt es an?
Gartenmöbel stehen monatelang in Sonne, Regen und Morgentau. UV-Strahlung baut die oberste Holzschicht ab und lässt sie silbergrau werden, Feuchtigkeit führt zu Rissen, Quellen und auf Dauer zu Fäulnis. Ein passender Anstrich schützt das Holz, verlängert die Lebensdauer der Möbel deutlich und bringt Farbe oder die natürliche Maserung zurück. Die wichtigste Entscheidung treffen Sie ganz am Anfang: Öl, Lasur oder Lack – und welche Behandlung passt, hängt vor allem von der Holzart ab.
Hartholz wie Teak, Eukalyptus, Robinie oder Bangkirai ist dicht und enthält von Natur aus Öle, die das Holz widerstandsfähig machen. Deckende Lacke haften auf diesen Hölzern häufig schlecht und können abplatzen. Die passende Wahl ist hier in der Regel ein Pflegeöl oder Teaköl: Es zieht tief ein, frischt vergraute Flächen farblich auf, betont die Maserung und lässt sich ohne komplettes Abschleifen einfach nachpflegen.
Weichholz wie Kiefer, Fichte oder Lärche ist saugfähig und witterungsempfindlicher. Hier bieten deckende Wetterschutzfarben, Holzlacke oder Dickschichtlasuren in der Regel den besten Schutz. Eine Lasur erhält die sichtbare Holzstruktur und lässt sich später leicht überarbeiten, ein deckender Lack bildet eine geschlossene, farbige Schutzschicht – ideal, wenn die Möbel einen komplett neuen Look bekommen sollen.
Anleitung und Kaufberatung: In drei Schritten zum wetterfesten Ergebnis
Untergrund prüfen und vorbereiten
Die Vorbereitung entscheidet über die Haltbarkeit. Reinigen Sie die Möbel zunächst gründlich mit Wasser und einer Bürste und lassen Sie das Holz vollständig trocknen. Vergraute Oberflächen schleifen Sie mit Körnung 120 an und arbeiten anschließend mit Körnung 180 nach – so entsteht ein tragfähiger, gleichmäßig saugender Untergrund. Lose oder abblätternde Altanstriche müssen vollständig entfernt werden; bei festhaftenden Lackschichten genügt gründliches Anschleifen. Entfernen Sie den Schleifstaub sorgfältig. Bei stark saugendem, rohem Weichholz verbessert eine passende Grundierung die Haftung und sorgt für ein gleichmäßiges Farbbild; den geeigneten Aufbau finden Sie im technischen Merkblatt des jeweiligen Produkts.
Verarbeitung: Ölen, Lasieren oder Lackieren
Öle tragen Sie dünn mit Pinsel oder fusselfreiem Tuch in Faserrichtung auf. Überschüssiges Öl, das nicht einzieht, nehmen Sie nach der im technischen Merkblatt genannten Einwirkzeit wieder ab – so vermeiden Sie klebrige, glänzende Stellen. Wichtig: Mit Öl getränkte Lappen können sich selbst entzünden; lassen Sie sie ausgebreitet trocknen oder bewahren Sie sie in einem geschlossenen Behälter mit Wasser auf. Lasuren und Lacke streichen Sie besser in zwei dünnen Schichten mit Zwischenschliff (Körnung 240) statt in einer dicken – das ergibt eine glattere und haltbarere Oberfläche. Verarbeiten Sie nicht in praller Sonne oder bei aufziehendem Regen; die zulässigen Temperaturen und Trockenzeiten entnehmen Sie dem technischen Merkblatt.
Verbrauch, Produktauswahl und Pflege
Der Verbrauch hängt von Saugfähigkeit und Struktur des Holzes ab; verbindliche Werte pro Quadratmeter nennt das technische Merkblatt. Planen Sie bei deckenden Lacken in der Regel zwei Anstriche ein, bei Ölen je nach Zustand des Holzes ein bis zwei Aufträge. Zur Pflege gilt: Geölte Harthölzer frischen Sie ein- bis zweimal pro Jahr auf, lackierte Flächen kontrollieren Sie im Frühjahr auf Beschädigungen und bessern sie punktuell aus. Wer seine Möbel im Winter trocken lagert oder abdeckt, verlängert die Pflegeintervalle deutlich.
| Holzart / Material | Typische Beispiele | Empfohlene Behandlung |
|---|---|---|
| Hartholz | Teak, Eukalyptus, Robinie, Bangkirai | Pflegeöl oder Teaköl, ein- bis zweimal jährlich auffrischen |
| Weichholz | Kiefer, Fichte, Lärche | Deckender Wetterschutzlack oder Dickschichtlasur, bei rohem Holz mit Grundierung |
| Druckimprägniertes Holz | Kiefer (kesseldruckimprägniert) | Erst vollständig austrocknen lassen, dann Lasur oder deckender Anstrich |
| Metallgestelle | Stahl, Gusseisen | Entrosten, grundieren, mit wetterfestem Metall- oder Kunstharzlack lackieren |
Sie sind unsicher, welches Produkt zu Ihren Möbeln passt? Als Malerfachgeschäft in Hamburg-Bahrenfeld beraten wir Sie persönlich – telefonisch unter 040 897 562 82 oder direkt vor Ort an der Bahrenfelder Chaussee 80. In unserem Shop finden Sie über 29.000 Profi-Produkte; ab 35 € Bestellwert liefern wir versandkostenfrei per DPD in 1–3 Werktagen. Und wenn der Standardton nicht passt: Über unseren Mischservice erhalten Sie Lacke und Wetterschutzfarben im Wunschfarbton nach RAL oder NCS.
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Gut zu wissen
Häufige Fragen: Gartenmöbel lackieren
01Sollte ich meine Gartenmöbel lackieren oder ölen?
Das hängt von der Holzart ab. Harthölzer wie Teak, Eukalyptus oder Robinie sind von Natur aus ölhaltig – hier haften deckende Lacke oft schlecht, ein Pflegeöl ist meist die bessere Wahl. Weichhölzer wie Kiefer oder Fichte schützen Sie besser mit einer Dickschichtlasur oder einem deckenden Wetterschutzlack. Wenn Sie unsicher sind, beraten wir Sie gern telefonisch unter 040 897 562 82.
02Welches Öl eignet sich für Teak und andere Harthölzer?
Für Teak, Eukalyptus oder Bangkirai eignen sich spezielle Teak- beziehungsweise Hartholzöle für den Außenbereich. Sie ziehen tief ein, frischen vergraute Flächen farblich auf und schützen vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung. Vor dem Ölen sollte das Holz sauber, trocken und bei starker Vergrauung leicht angeschliffen sein. Einwirkzeit und Verbrauch entnehmen Sie dem technischen Merkblatt des jeweiligen Öls.
03Muss ich den alten Lack komplett entfernen, bevor ich neu lackiere?
Nicht immer. Bei festhaftenden Altanstrichen genügt es, die Fläche gründlich anzuschleifen und zu reinigen – darauf können Sie direkt neu lackieren. Lose, abblätternde oder rissige Schichten müssen dagegen vollständig entfernt werden, zum Beispiel durch Abschleifen oder Abbeizen. Auf blankem Holz sorgt anschließend eine passende Grundierung für gleichmäßige Saugfähigkeit und gute Haftung des neuen Anstrichs.
04Welcher Lack ist für Gartenmöbel aus Weichholz am besten?
Für Kiefer, Fichte und andere Weichhölzer eignen sich wetterfeste Holzlacke für außen – wahlweise als wasserbasierter Acryllack oder als lösemittelhaltiger Kunstharzlack. Acryllacke trocknen schnell, vergilben kaum und lassen sich leicht verarbeiten; Kunstharzlacke bilden eine besonders robuste Oberfläche. Wichtig sind die Eignung für den Außenbereich laut technischem Merkblatt und ein Aufbau in zwei dünnen Schichten.
05Wie oft muss ich Gartenmöbel nachbehandeln?
Geölte Harthölzer frischen Sie am besten ein- bis zweimal pro Jahr auf, ideal im Frühjahr und vor dem Winter. Lackierte und lasierte Möbel halten je nach Bewitterung mehrere Jahre; kontrollieren Sie die Flächen jährlich und bessern Sie Beschädigungen früh aus, bevor Feuchtigkeit eindringt. Wer die Möbel im Winter abdeckt oder trocken lagert, verlängert die Intervalle spürbar.
06Kann ich Gartenmöbel in meinem Wunschfarbton lackieren lassen?
Ja. Über unseren Wunschfarbton-Mischservice mischen wir Lacke und Wetterschutzfarben nach RAL- oder NCS-Vorlage – so passen die Möbel exakt zu Fassade, Zaun oder Terrasse. Bestellen Sie den Farbton einfach online mit; ab 35 € Bestellwert liefern wir versandkostenfrei per DPD in 1–3 Werktagen. Ungeöffnete Standardartikel können Sie innerhalb von 14 Tagen zurückgeben.
