Caparol Capacryl CapaFlow Matt RAL 7000 Fehgrau
Lacke & Lackfarben
Acryllack kaufen – wasserbasierte Lacke für innen und außen
- Geruchsarm, schnelltrocknend & vergilbungsbeständig – ideal für Wohnräume
- Versandkostenfrei ab 35 € – DPD-Lieferung in 1–3 Werktagen
- Persönliche Fachberatung unter 040 897 562 82 – Fachhandel in Hamburg
Unsere Acryllacke im Überblick
Caparol Capacryl CapaFlow Matt RAL 7000 Fehgrau
Caparol Capacryl CapaFlow Matt RAL 7039 Quarzgrau
Dupli-Color RAL Acryl Spray RAL 2009 Verkehrsorange glänzend
14,29 €
Caparol Muresko SilaCryl RAL 5017 Verkehrsblau
339,00 €
einzA Samtacryl RAL 7001 Silbergrau
Von 43,16 €
einzA Reinacryl Glanzlack RAL 1016 Schwefelgelb
Von 47,04 €
einzA Reinacryl Glanzlack RAL 1006 Maisgelb
Von 47,04 €
einzA Samtacryl RAL 4003 Erikaviolett
Von 47,04 €
Caparol Muresko SilaCryl RAL 6002 Laubgrün
339,00 €
Zero Fugenacryl 130
2,15 €
LUCITE 848 Acrylosil Fassadenfarbe
Von 20,61 €
Capacryl PU-Satin Lackfarbe RAL 6006 Grauoliv
Von 43,99 €
Dupli-Color RAL Acryl Spray RAL 5024 Pastellblau
14,29 €
Sigma Amarol Triol Aqua Satin Weiss für Holzfenster und Außentüren auf Acrylat-Basis.
Von 42,84 €
Capacryl PU-Satin Lackfarbe RAL 3002 Karminrot
Von 43,99 €
Imparat Imacryl weiß 12,5l | Fassadenfarbe
275,71 €
einzA Aqua Fensterlack – seidenglänzender Acryl-PU-Lack
Von 51,90 €
Caparol Capalac Disbocolor 781 Acryl-Sprühlack – 400ml
22,86 €
bitool HK Acryl-Walze Rollo-Flock 10 cm AR 671
5,88 €
Disbon 404 ELF 1K-Acryl-Bodensiegel
Von 70,95 €
Schritt-für-Schritt-Anleitung
So lackieren Sie Holz richtig
Mit der richtigen Vorbereitung und sauberer Verarbeitung erzielen Sie auf Holz ein glattes, langlebiges Lackergebnis. Diese vier Schritte führen Sie sicher vom rohen Untergrund bis zur widerstandsfähigen Oberfläche.
Reinigen und anschleifen
Befreien Sie die Holzoberfläche zunächst gründlich von Staub, Fett und alten, losen Lackresten. Wischen Sie das Holz mit einem leicht angefeuchteten Tuch ab und lassen Sie es vollständig trocknen. Schleifen Sie anschließend die gesamte Fläche in Faserrichtung an, um eine griffige Haftgrundlage zu schaffen – bei rohem Holz mit einer gröberen, bei bereits lackiertem Holz mit einer feineren Körnung laut technischem Merkblatt. Entfernen Sie den Schleifstaub restlos mit einem Handfeger und einem Staubbindetuch, bevor Sie weiterarbeiten.
Grundierung auftragen
Tragen Sie nun eine passende Grundierung auf: Bei harzreichen oder ausblutenden Hölzern verhindert ein Isoliergrund unschöne Verfärbungen, auf glatten Untergründen sorgt ein Haftgrund für eine sichere Verbindung. Rühren Sie das Material gut auf und streichen Sie es dünn und gleichmäßig in Faserrichtung mit einem Pinsel oder einer Schaumstoffrolle auf. Arbeiten Sie Kanten und Profile sorgfältig aus. Beachten Sie die Trocknungszeit laut technischem Merkblatt, bevor Sie weiterarbeiten – meist ist die Fläche danach leicht rau und aufnahmebereit.
Erster Lackanstrich
Rühren Sie den Lack ohne Luftblasen auf und tragen Sie die erste Schicht zügig und satt auf. Verteilen Sie das Material erst quer und verschlichten Sie es dann in Faserrichtung, damit keine Streifen oder Wülste entstehen. Arbeiten Sie Fläche für Fläche in einem Zug, ohne bereits angetrocknete Bereiche erneut zu überstreichen – so vermeiden Sie Ansätze. Halten Sie die im technischen Merkblatt angegebene Schichtdicke und Verarbeitungsmenge pro Quadratmeter ein. Lassen Sie den ersten Anstrich anschließend vollständig durchtrocknen.
Zwischenschliff und Deckanstrich
Schleifen Sie den getrockneten ersten Anstrich mit feinem Schleifpapier leicht an, um aufgestellte Holzfasern und kleine Unebenheiten zu glätten. Wischen Sie den Schleifstaub erneut vollständig mit einem Staubbindetuch ab. Tragen Sie dann den zweiten, deckenden Lackanstrich genauso gleichmäßig in Faserrichtung auf wie zuvor. Achten Sie auf gutes Licht, um Fehlstellen sofort zu erkennen. Halten Sie die Trocknungszeit laut technischem Merkblatt ein und belasten Sie die Oberfläche erst, wenn der Lack vollständig durchgehärtet ist.
Was ist Acryllack – und wofür eignet er sich?
Acryllack ist ein wasserbasierter Lack, dessen Bindemittel aus Acrylat-Dispersionen besteht. Statt organischer Lösemittel dient hier Wasser als Verdünnungsmittel – das macht ihn deutlich geruchsärmer als klassische lösemittelhaltige Lacke und erlaubt bei guter Lüftung die Verarbeitung auch in bewohnten Räumen, etwa in Kinderzimmern oder Schlafräumen. Nach getaner Arbeit lassen sich Pinsel und Rollen einfach mit Wasser auswaschen.
Typische Einsatzbereiche sind Türen, Zargen, Möbel, Holzverkleidungen und Fensterrahmen sowie – mit passender Grundierung – auch Metallflächen wie Geländer, Rohre oder Zäune. Viele Acryllacke sind sowohl für innen als auch für außen ausgelegt; den genauen Einsatzbereich und die Wetterbeständigkeit nennt das technische Merkblatt des jeweiligen Produkts. Erhältlich sind Acryllacke in verschiedenen Glanzgraden von matt über seidenmatt bis glänzend, sodass Sie die Optik an Raum und Möbelstück anpassen können.
Zwei Eigenschaften machen Acryllack besonders beliebt: Er trocknet schnell und ist vergilbungsbeständig. Gerade weiß lackierte Türen und Möbel behalten dadurch langfristig ihren Farbton – bei klassischen Kunstharzlacken kann Weiß mit der Zeit ins Gelbliche kippen, vor allem an Flächen mit wenig Tageslicht, etwa hinter Schränken oder in Fluren.
Acryllack und Kunstharzlack im Vergleich
| Eigenschaft | Acryllack (wasserbasiert) | Kunstharzlack (lösemittelhaltig) |
|---|---|---|
| Geruch | geruchsarm | deutlicher Lösemittelgeruch |
| Trocknung | schnell, meist am selben Tag überarbeitbar | langsam, oft erst am Folgetag |
| Vergilbung | vergilbungsbeständig | kann vergilben, besonders bei Weiß |
| Oberfläche | guter Verlauf, moderne Rezepturen sehr glatt | sehr glatter Verlauf, hohe Endhärte |
| Werkzeugreinigung | mit Wasser | mit Pinselreiniger oder Verdünnung |
Kunstharzlack punktet mit einem sehr harten, glatten Finish, ist dafür aber geruchsintensiv und trocknet langsam. Für die meisten Renovierungen in Innenräumen ist Acryllack heute die praktischere Wahl – schneller fertig, angenehmer zu verarbeiten und farbstabil.
Acryllack auswählen und verarbeiten – darauf kommt es an
Ob der Anstrich dauerhaft hält und gleichmäßig aussieht, entscheiden drei Faktoren: die Vorbereitung des Untergrunds, die richtige Verarbeitung und eine realistische Mengenkalkulation.
Untergrund vorbereiten und grundieren
Der Untergrund muss sauber, trocken, fettfrei und tragfähig sein. Rohes Holz schleifen Sie mit Körnung 120 bis 180 an und grundieren es anschließend mit einer geeigneten Holzgrundierung; bei astreichen Hölzern verhindert ein Absperrgrund, dass Holzinhaltsstoffe später durch den Lack schlagen. Auf Metall gehört zuerst eine Korrosionsschutzgrundierung – Rost wird vorher gründlich entfernt. Tragfähige Altanstriche werden angeschliffen und gereinigt; nicht tragfähige oder abblätternde Beschichtungen entfernen Sie vollständig. Wenn Sie sich beim Aufbau unsicher sind, finden Sie in unserem Sortiment passende Grundierungen für Holz und Metall – oder rufen Sie uns einfach an.
Verarbeitung: Pinsel, Rolle und Trockenzeiten
Acryllack verarbeiten Sie am besten mit Kunstfaserpinseln und kurzflorigen Lackwalzen oder Schaumrollern. Tragen Sie den Lack dünn und gleichmäßig in Holzrichtung auf und vermeiden Sie zu häufiges Nacharbeiten bereits angetrockneter Stellen – wasserbasierte Lacke ziehen schneller an als Kunstharzlacke. Verarbeitungs- und Trockenzeiten hängen von Temperatur und Luftfeuchte ab; verbindlich sind die Angaben im technischen Merkblatt. Als grobe Orientierung gilt: staubtrocken nach ein bis zwei Stunden, überarbeitbar nach vier bis sechs Stunden, voll belastbar erst nach einigen Tagen. Ein Zwischenschliff mit Körnung 240 oder feiner sorgt zwischen den Anstrichen für eine besonders glatte Oberfläche. Verarbeiten Sie den Lack nicht bei zu niedrigen Temperaturen – auch hierzu nennt das Merkblatt die genaue Untergrenze.
Verbrauch und Menge richtig kalkulieren
Der Verbrauch liegt je nach Produkt und Saugfähigkeit des Untergrunds meist bei etwa 80 bis 120 Millilitern pro Quadratmeter und Anstrich – die genaue Angabe finden Sie im technischen Merkblatt. Für ein sauber deckendes Ergebnis planen Sie auf grundiertem Untergrund in der Regel zwei Anstriche ein. Ein Rechenbeispiel: Eine Zimmertür hat je nach Größe beidseitig rund 3,5 bis 4 Quadratmeter Fläche; für zwei Anstriche benötigen Sie damit etwa 0,75 bis 1 Liter Lack. Kaufen Sie im Zweifel lieber ein Gebinde mehr aus derselben Charge, statt später nachzubestellen – so vermeiden Sie mögliche Farbtonabweichungen zwischen Produktionschargen.
Als Farben-Fachhandel mit einem umfangreichen Profi-Sortiment führen wir Acryllacke in unterschiedlichen Gebindegrößen und Glanzgraden. Über unseren Mischservice erhalten Sie Ihren Wunschfarbton nach RAL oder NCS – passend zu Türen, Möbeln oder vorhandenen Bauteilen. Ab 35 € liefern wir versandkostenfrei, die DPD-Lieferung erreicht Sie in der Regel in 1–3 Werktagen. Fragen zu Aufbau, Grundierung oder Farbton? Unsere Fachberatung erreichen Sie unter 040 897 562 82 – oder Sie besuchen uns direkt im Malerfachgeschäft in der Bahrenfelder Chaussee 80 in Hamburg.
Unsicher bei der Auswahl? Wir beraten Sie persönlich.
Fachberatung vom Farben-Fachhandel Hamburg — telefonisch, per WhatsApp oder direkt im Malerfachgeschäft (Bahrenfelder Chaussee 80, 22761 Hamburg).
Gut zu wissen
Häufige Fragen: Acryllack
01Ist Acryllack für innen und außen geeignet?
Viele Acryllacke sind für den Innen- und Außenbereich ausgelegt, es gibt aber auch reine Innenqualitäten. Maßgeblich ist das technische Merkblatt des jeweiligen Produkts – dort ist der Einsatzbereich klar angegeben. Für außen sollten Sie auf ausgewiesene Wetterbeständigkeit achten, etwa bei Zäunen, Gartenmöbeln oder Fensterrahmen. Bei Unsicherheit beraten wir Sie gern persönlich unter 040 897 562 82, damit Sie den passenden Lack für Ihr Projekt finden.
02Was ist der Unterschied zwischen Acryllack und Kunstharzlack?
Acryllack ist wasserbasiert, Kunstharzlack enthält organische Lösemittel. In der Praxis heißt das: Acryllack riecht deutlich weniger, trocknet schneller und ist vergilbungsbeständig – weiße Flächen behalten ihren Farbton deutlich länger. Kunstharzlack bietet dafür einen sehr glatten Verlauf und eine hohe Endhärte, braucht aber längere Trockenzeiten und gute Belüftung. Für Wohnräume ist Acryllack heute meist die praktischere Wahl, das Werkzeug reinigen Sie einfach mit Wasser.
03Brauche ich unter Acryllack eine Grundierung?
Auf rohem Holz und blankem Metall ja: Holz erhält eine geeignete Holzgrundierung, bei astreichen Hölzern zusätzlich einen Absperrgrund gegen durchschlagende Inhaltsstoffe; Metall braucht nach dem Entrosten eine Korrosionsschutzgrundierung. Tragfähige, angeschliffene Altanstriche können Sie dagegen häufig direkt überlackieren. Welcher Aufbau für Ihr Produkt vorgesehen ist, steht im technischen Merkblatt – passende Grundierungen finden Sie ebenfalls bei uns im Shop.
04Wie lange muss Acryllack trocknen?
Die Trockenzeit hängt vom Produkt sowie von Temperatur und Luftfeuchte ab; verbindlich sind die Angaben im technischen Merkblatt. Als Orientierung: Acryllack ist häufig nach ein bis zwei Stunden staubtrocken und nach vier bis sechs Stunden überarbeitbar. Die volle Belastbarkeit erreicht die Oberfläche erst nach einigen Tagen – schonen Sie frisch lackierte Flächen in dieser Zeit und stellen Sie nichts darauf ab.
05Wie viel Acryllack brauche ich für eine Tür?
Rechnen Sie je nach Produkt meist mit etwa 80 bis 120 Millilitern pro Quadratmeter und Anstrich – verbindlich sind die Angaben im technischen Merkblatt. Für ein deckendes Ergebnis sind in der Regel zwei Anstriche nötig. Eine Zimmertür hat je nach Größe beidseitig rund 3,5 bis 4 Quadratmeter Fläche – dafür planen Sie etwa 0,75 bis 1 Liter ein. Bestellen Sie im Zweifel ein Gebinde mehr aus derselben Charge, um Farbtonabweichungen beim Nachkauf zu vermeiden.
06Kann ich Acryllack über alten Kunstharzlack streichen?
Ja, in der Regel funktioniert das, wenn der Altanstrich tragfähig ist. Schleifen Sie die Fläche gründlich an, reinigen Sie sie fett- und staubfrei und prüfen Sie die Haftung am besten an einer kleinen Probestelle. Bei glatten oder kritischen Untergründen verbessert ein Haftgrund die Verbindung. Blätternde oder kreidende Altbeschichtungen müssen dagegen vollständig entfernt werden, bevor Sie neu lackieren.
