Produktbeschreibung
PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel ist ein zementgebundenes Spezialprodukt aus dem PCI Pavifix-System, das im Garten- und Landschaftsbau als Bindemittel für einen wasserdurchlässigen, gebundenen Bettungsmörtel unter Pflasterbelägen oder als Vorbehandlungsmittel für saugfähiges Natursteinpflaster vor dem Verfugen eingesetzt wird. Das PCI Pavifix-System besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Komponenten – Bettungsbinder, Vorbehandlungsmittel und Fugenmörtel –, die gemeinsam eine dauerhaft belastbare, wasserdurchlässige Pflasterkonstruktion ergeben. PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel übernimmt darin je nach Ausführung entweder die Funktion des Bindemittels für die tragende Bettungsschicht oder die Funktion der Grundierung/Vorbehandlung für poröse Natursteine, damit diese beim späteren Verfugen keine Verfärbungen annehmen.
Wichtig für die Einordnung: PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel ist ein technisches Bauprodukt für den Außenbereich im Garten- und Landschaftsbau. Es handelt sich ausdrücklich nicht um eine Wandfarbe, keinen Innenanstrich und kein dekoratives Beschichtungssystem für Fassaden oder Räume. Die Anwendung erfolgt am Boden bzw. an horizontalen und leicht geneigten Pflasterflächen im Freien, etwa bei der Neuverlegung, der Sanierung oder der fachgerechten Nachverfugung von Pflasterbelägen aus Beton, Klinker, Verbundstein oder Naturstein. Zielgruppe sind sowohl Garten- und Landschaftsbaubetriebe als auch versierte Heimwerker, die eine wasserdurchlässige, frostbeständige und dauerhaft stabile Pflasterfläche anlegen oder erneuern möchten.
Der Begriff „wasserdurchlässig“ beschreibt bei Pflasterkonstruktionen mit PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel, dass Niederschlagswasser durch die haufwerksporige Struktur der Bettungs- und Fugenschicht versickern kann, statt oberflächlich abzufließen. Das ist insbesondere bei größeren versiegelten Flächen im Garten- und Landschaftsbau relevant, da viele Kommunen eine wasserdurchlässige Bauweise fördern oder bei der Berechnung von Niederschlagswassergebühren berücksichtigen. Genaue technische Kennwerte zur Wasserdurchlässigkeit, Druckfestigkeit und Frost-Tau-Beständigkeit entnehmen Sie bitte dem technischen Merkblatt des Herstellers, da diese je nach Rezeptur, Körnung und Schichtaufbau variieren.
Im Vergleich zu klassischem, unverbundenem Fugensand bietet ein gebundenes System mit PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel den Vorteil, dass die Bettungs- und Fugenschicht durch die zementäre Bindung dauerhaft in Form bleibt: Einzelne Steine verschieben sich seltener, Fugenmaterial wird nicht so leicht durch Regen oder Kehrmaschinen ausgewaschen, und Unkraut findet in der dichten, gebundenen Fuge deutlich weniger Nährboden. Gerade bei stärker frequentierten oder befahrenen Flächen ist dieser Vorteil ein wichtiges Argument für ein System wie das PCI Pavifix-System gegenüber einer losen Verfüllung.
Einsatzbereiche
PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel kommt überall dort zum Einsatz, wo Pflasterbeläge im Außenbereich fachgerecht gebettet, vorbehandelt oder verfugt werden sollen. Die folgenden Einsatzbereiche sind typisch für Produkte aus dem PCI Pavifix-System und geben einen Überblick über die gängigen Anwendungsfälle im privaten und gewerblichen Garten- und Landschaftsbau. Ob als kompletter Neubau einer Terrasse, die Erweiterung einer bestehenden Einfahrt oder die punktuelle Ausbesserung einzelner Fugen – die folgenden Bereiche zeigen, wie vielseitig sich PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel einsetzen lässt.
Wege und Gehwege
Gartenwege, Zuwege zum Hauseingang und Gehwegflächen profitieren von einer wasserdurchlässigen Bauweise mit PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel, da Regenwasser direkt vor Ort versickern kann, anstatt in die Kanalisation abgeleitet werden zu müssen. Gleichzeitig sorgt die gebundene Bettung für eine stabile Lage der Pflastersteine, sodass sich einzelne Steine auch bei häufiger Begehung nicht lösen oder verschieben.
Terrassen und Sitzplätze
Auf Terrassenflächen und Sitzplätzen ist neben der Stabilität auch die Optik entscheidend. PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel als Vorbehandlungsmittel schützt saugfähige Natursteine wie Sandstein, Travertin oder Muschelkalk davor, beim Verfugen unschöne, dauerhaft sichtbare Fugenränder oder Verfärbungen anzunehmen. So bleibt der ursprüngliche Farbton der Terrassenplatten auch nach der Verfugung erhalten.
Einfahrten und befahrbare Flächen
Einfahrten, Stellplätze und andere befahrbare Flächen im privaten und gewerblichen Bereich stellen höhere Anforderungen an die Tragfähigkeit als reine Gehwegflächen. Mit einem fachgerechten Gesamtaufbau – tragfähiger Unterbau, korrekt dimensionierte Bettungsschicht mit PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel als Bindemittel und passender Fugenverfüllung – lassen sich auch regelmäßig befahrene Flächen wasserdurchlässig und dauerhaft stabil ausführen. Die genauen Aufbauhöhen und zulässigen Verkehrslasten sind stets in Abstimmung mit dem technischen Merkblatt und den einschlägigen Regelwerken für Pflasterbauweisen zu planen.
Natursteinpflaster
Naturstein ist von Natur aus unterschiedlich saugfähig, porös und empfindlich gegenüber alkalischen, zementären Materialien. Deshalb ist bei vielen Natursteinarten eine Vorbehandlung mit einem Produkt wie PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel vor dem Verfugen sinnvoll oder sogar notwendig, um Schleierbildung, Ausblühungen und dunkle Fugenränder zu vermeiden.
Sanierung bestehender Pflasterflächen
Auch bei der Sanierung älterer Pflasterflächen, bei denen sich Fugen ausgewaschen haben, Unkraut durch die Fugen wächst oder die alte Fugenfüllung porös geworden ist, lässt sich PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel einsetzen, um die Fläche mit einem abgestimmten System neu zu verfugen bzw. die Bettung punktuell nachzuarbeiten. Bei größeren Sanierungsflächen empfiehlt es sich, zunächst eine Musterfläche anzulegen, um die spätere Optik und den Materialbedarf realistisch einschätzen zu können, bevor die gesamte Fläche in Angriff genommen wird.
Eigenschaften & Vorteile
Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten Eigenschaften von PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel zusammen und ordnet ihnen den jeweiligen praktischen Nutzen für die Pflasterfläche zu. Konkrete Zahlenwerte zu Verbrauch, Druckfestigkeit oder Frost-Tausalz-Widerstand entnehmen Sie bitte dem technischen Merkblatt, da diese produktspezifisch sind.
| Eigenschaft | Vorteil |
|---|---|
| Teil des PCI Pavifix-Systems | Bettung, Vorbehandlung und Verfugung sind aufeinander abgestimmt und ergeben ein geprüftes Gesamtsystem |
| Wasserdurchlässige Verarbeitung möglich | Regenwasser kann direkt in der Fläche versickern, statt oberflächlich abzufließen |
| Witterungs- und frostbeständig (laut technischem Merkblatt) | Die Fläche bleibt auch nach mehreren Frost-Tau-Wechseln dauerhaft stabil |
| Zementgebundene, mineralische Rezeptur | Hohe Beständigkeit gegenüber Witterungseinflüssen im Außenbereich |
| Reduziert Unkrautbewuchs in den Fugen | Die dichte, gebundene Fuge bietet Unkrautsamen kaum Angriffsfläche |
| Schützt saugfähige Natursteine vor Verfärbung | Vermeidet unschöne, dauerhaft sichtbare Ränder rund um die Fugen (bei Verwendung als Vorbehandlung) |
| Für Fußgänger- und befahrbare Flächen geeignet | Vielseitig einsetzbar von Gartenwegen bis zu Einfahrten, bei entsprechendem Gesamtaufbau |
| Systemkompatibel mit gängigen Pflasterarten | Einsetzbar bei Beton-, Klinker-, Verbundstein- und Natursteinpflaster |
Für die Praxis besonders relevant sind die Kombination aus Wasserdurchlässigkeit und Frostbeständigkeit: Nur wenn beide Eigenschaften zusammenspielen, bleibt eine Pflasterfläche über viele Jahre und mehrere Winter hinweg formstabil, ohne dass sich Fugen aufwerfen oder Risse durch Frostsprengung entstehen. Welche konkreten Prüfwerte und Zertifizierungen für PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel vorliegen, ist dem technischen Merkblatt bzw. dem Sicherheitsdatenblatt des Herstellers zu entnehmen.
Verarbeitung & Anwendung
Die fachgerechte Verarbeitung von PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel folgt den allgemein anerkannten Regeln der Technik für gebundene Pflasterbauweisen. Die nachfolgenden Schritte beschreiben den grundsätzlichen Ablauf; produktspezifische Mischungsverhältnisse, Verarbeitungszeiten und Temperaturgrenzen sind stets dem aktuellen technischen Merkblatt zu entnehmen.
Untergrund- und Fugenvorbereitung
Der Untergrund muss tragfähig, sauber, verdichtet und frei von losen Bestandteilen, Staub, Ölen oder anderen trennenden Stoffen sein, bevor mit der Verarbeitung von PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel begonnen wird. Bei einer Sanierung sind alte, poröse oder ausgewaschene Fugenfüllungen zunächst vollständig zu entfernen, damit das neue Material einen sauberen Verbund eingehen kann. Die Fugen sollten von Pflanzenresten, Sand und losen Splittresten befreit werden. Handelt es sich um saugfähiges Natursteinpflaster, wird dieses vor dem eigentlichen Verfugen mit dem Vorbehandlungsmittel aus dem Pavifix-System behandelt, damit die poröse Steinoberfläche später keine Feuchtigkeit und Feinanteile aus dem Fugenmaterial aufsaugt. Die Steine sollten dabei trocken und staubfrei sein, damit die Vorbehandlung gleichmäßig einziehen kann.
Anmischen und Auftragen
Wird PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel als Bindemittel für den Bettungsmörtel verwendet, wird es mit geeignetem Sand bzw. Splitt der vom Hersteller empfohlenen Körnung vermischt. Das Anmachwasser wird portionsweise zugegeben, bis eine erdfeuchte, formbare Konsistenz erreicht ist – das Material sollte in der Hand zu einem Ballen formbar sein, ohne dabei nass zu glänzen oder Wasser abzusondern. Eine zu nasse Mischung beeinträchtigt die spätere Wasserdurchlässigkeit und Stabilität der Bettungsschicht, eine zu trockene Mischung lässt sich nicht ausreichend verdichten. Das Mischverhältnis von Bindemittel zu Zuschlagstoff sowie die exakte Wassermenge sind dem technischen Merkblatt zu entnehmen, da sie je nach Körnung und Produktvariante unterschiedlich ausfallen können.
Wird PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel hingegen als Vorbehandlungsmittel eingesetzt, wird es unverdünnt oder nach Herstellerangabe verdünnt mit Pinsel, Bürste oder Rolle gleichmäßig und deckend auf die trockene Steinoberfläche aufgetragen. Wichtig ist eine vollflächige, porentiefe Benetzung ohne Lücken, da unbehandelte Stellen später beim Verfugen doch Feuchtigkeit und Feinanteile aufnehmen können. In jedem Fall gilt: Es sollte immer nur so viel Material angemischt bzw. vorbereitet werden, wie innerhalb der Verarbeitungszeit tatsächlich verarbeitet werden kann, da angemischtes zementäres Material nach Ablauf der offenen Zeit nicht mehr nachträglich mit Wasser reaktivierbar ist.
Verfugen und Abwaschen
Nach der Vorbereitung von Untergrund und gegebenenfalls der Vorbehandlung des Natursteins wird der Fugenmörtel des Pavifix-Systems in die Fugen eingebracht und sorgfältig verdichtet, sodass keine Hohlräume entstehen. Überschüssiges Material wird mit einer geeigneten Gummiwaffel oder einem Fugeneisen abgezogen, sodass die Fugen bündig mit der Pflasterfläche abschließen. Nach dem ersten Anziehen des Materials – der genaue Zeitpunkt hängt von Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab – wird die Fläche mit einem sauberen, feuchten Schwamm und ausreichend Wasser vorsichtig abgewaschen, um Zementschleier von der Pflasterstein-Oberfläche zu entfernen. Zu frühes oder zu intensives Abwaschen kann die Fuge auswaschen, zu spätes Abwaschen führt zu hartnäckigem Zementschleier, der sich später nur schwer entfernen lässt. Die frisch verfugte Fläche sollte anschließend für mehrere Tage vor starkem Regen, Frost und Befahren geschützt werden, bis das Material ausreichend erhärtet ist.
Reinigung
Werkzeuge wie Kelle, Fugeneisen, Mischbehälter und Rührwerk sind unmittelbar nach Gebrauch mit klarem Wasser zu reinigen, solange das Material noch frisch und nicht angehärtet ist. Ausgehärtetes, zementäres Material lässt sich in der Regel nur noch mechanisch entfernen. Verschmutzungen auf der Pflasterfläche selbst sollten möglichst zeitnah mit Wasser und einem weichen Schwamm oder einer Bürste entfernt werden, um dauerhafte Verfärbungen der Steinoberfläche zu vermeiden.
Verbrauch & Mengenberechnung
Der Materialbedarf von PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel hängt von mehreren Faktoren ab: der Schichtdicke der Bettungsschicht, der Korngröße des verwendeten Zuschlagstoffs, der Fugenbreite und -tiefe sowie der Größe der zu bearbeitenden Fläche. Genaue Verbrauchswerte pro Quadratmeter oder Laufmeter Fuge nennt ausschließlich das technische Merkblatt des Herstellers, da sie je nach Rezeptur und Körnung variieren. Für eine belastbare Kalkulation empfiehlt sich grundsätzlich das Anlegen einer kleinen Musterfläche vor Baubeginn, um den tatsächlichen Verbrauch unter den konkreten Baustellenbedingungen zu ermitteln.
Auch äußere Bedingungen wie Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und direkte Sonneneinstrahlung beeinflussen die Verarbeitungszeit und damit indirekt die wirtschaftliche Planung des Materialverbrauchs: Bei hohen Temperaturen verkürzt sich die offene Zeit des angemischten Materials, wodurch unter Umständen kleinere Chargen angemischt werden müssen. Das erhöht zwar den Planungs- und Arbeitsaufwand, ändert aber grundsätzlich nichts am rechnerischen Materialbedarf pro Quadratmeter Fläche oder Laufmeter Fuge.
Für die überschlägige Mengenplanung der Bettungsschicht kann folgende Formel als Orientierung dienen:
Materialbedarf Bettungsmörtel (kg) = Fläche (m²) × Schichtdicke (m) × Rohdichte des verdichteten Mörtels (kg/m³, laut technischem Merkblatt)
Beispiel für den Rechenweg: Bei einer Fläche von 10 m² und einer geplanten Schichtdicke von 5 cm (0,05 m) ergibt sich ein Kubaturbedarf von 0,5 m³ Bettungsmörtel. Multipliziert mit der im Merkblatt angegebenen Rohdichte des verdichteten Materials ergibt sich der Materialbedarf in Kilogramm. Ein 25 Kg von PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel deckt je nach Schichtdicke und Mischverhältnis eine bestimmte Fläche ab – die genaue Reichweite pro 25 Kg ist dem technischen Merkblatt zu entnehmen.
Für die Fugenverfüllung lässt sich der Materialbedarf über das Fugenvolumen abschätzen:
Fugenvolumen (Liter) = Fugenlänge (m) × Fugenbreite (mm) × Fugentiefe (mm) ÷ 1.000
Materialbedarf Fugenmörtel (kg) = Fugenvolumen (Liter) × Rohdichte (kg/Liter, laut technischem Merkblatt)
Da die Gesamtfugenlänge einer Pflasterfläche stark vom gewählten Steinformat und Verlegemuster abhängt, empfiehlt es sich, die Fugenlänge anhand des geplanten Verlegeplans zu ermitteln oder auf Erfahrungswerte aus vergleichbaren Projekten zurückzugreifen. Bei der Vorbehandlung von Natursteinpflaster richtet sich der Verbrauch pro Quadratmeter zusätzlich nach der Saugfähigkeit und Porosität des jeweiligen Natursteins – stark saugfähige Steine benötigen entsprechend mehr Vorbehandlungsmittel als dichte, wenig poröse Steinarten. Auch hier gilt: verbindliche Verbrauchsangaben liefert ausschließlich das technische Merkblatt.
Varianten / Gebinde
PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel ist als 25 Kg erhältlich. Je nach Ausführung handelt es sich dabei entweder um das Bindemittel für den wasserdurchlässigen Bettungsmörtel oder um das Vorbehandlungsmittel für saugfähiges Natursteinpflaster – beide Varianten sind Bestandteile des aufeinander abgestimmten PCI Pavifix-Systems und werden in Kombination mit passendem Zuschlagstoff bzw. dem zugehörigen Fugenmörtel des Systems verarbeitet. Für größere Flächen oder gewerbliche Baustellen kann es sinnvoll sein, mehrere 25 Kg zu kombinieren, um Lieferengpässe während der laufenden Verarbeitung zu vermeiden, da innerhalb einer zusammenhängenden Fläche möglichst aus derselben Charge gearbeitet werden sollte. Welche Gebindegrößen konkret verfügbar sind, entnehmen Sie der Produktauswahl auf dieser Seite; genaue Chargen- und Herstellungsdaten stehen auf dem Gebinde selbst bzw. im technischen Merkblatt.
PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel können Sie bei Proma Farben, Ihrem Malerfachhandel in Hamburg, direkt online in der passenden 25 Kg-Größe bestellen. Bei Unsicherheit, welche Gebindegröße oder Produktvariante für Ihr konkretes Bauvorhaben – ob Gartenweg, Terrasse oder Einfahrt – die richtige ist, beraten wir Sie gern persönlich oder telefonisch.
Vergleich zu verwandten Produkten
Innerhalb des PCI Pavifix-Systems und im Pflasterbau allgemein gibt es mehrere verwandte Produktarten, die leicht verwechselt werden, aber unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Die folgende Tabelle ordnet die wichtigsten Begriffe ein und hilft bei der Auswahl des passenden Produkts für das jeweilige Bauvorhaben.
| Produktart | Funktion | Anwendungszeitpunkt |
|---|---|---|
| Bettungsbinder (z. B. PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel als Bindemittel) | Bildet als Zugabe zu Sand/Splitt eine tragende, wasserdurchlässige Schicht unter dem Pflasterbelag | Vor dem Verlegen der Pflastersteine, in die vorbereitete Bettungsschicht eingemischt |
| Vorbehandlungsmittel (z. B. PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel als Vorbehandlung) | Schützt saugfähiges, poröses Natursteinpflaster vor Verfärbungen durch das nachfolgende Verfugen | Nach dem Verlegen der Steine, vor dem Verfugen, auf trockene Steinoberfläche aufgetragen |
| Fugenmörtel | Füllt die Fugen zwischen den bereits verlegten Pflastersteinen und bindet diese fest ein | Nach Verlegung und ggf. Vorbehandlung, als letzter Arbeitsschritt vor dem Abwaschen |
| Klassischer Fugensand (unverbunden) | Lose Verfüllung der Fugen ohne Bindemittel, hoher Pflegeaufwand durch Auswaschen und Unkraut | Alternative zu gebundenen Systemen, meist bei geringer Belastung oder Budget-Lösungen |
Zusammengefasst gilt: Der Bettungsbinder sorgt für eine stabile, wasserdurchlässige Unterlage, das Vorbehandlungsmittel schützt empfindliche Natursteine vor Verfärbung, und der eigentliche Fugenmörtel füllt und verschließt die Fugen zwischen den Pflastersteinen. Alle drei Komponenten sind aufeinander abgestimmt und ergeben in Kombination das vollständige PCI Pavifix-System – im Gegensatz zu klassischem, losem Fugensand, der ohne Bindemittel deutlich pflegeintensiver ist und keine wasserdurchlässige, tragfähige Verbundschicht bildet.
Für die Produktauswahl empfiehlt sich ein Blick auf das konkrete Bauvorhaben: Wird eine Fläche komplett neu aufgebaut, sind in der Regel sowohl ein Bettungsbinder als auch ein Fugenmörtel erforderlich. Bei der reinen Sanierung einzelner, ausgewaschener Fugen genügt häufig der Fugenmörtel allein, während bei empfindlichem, saugfähigem Naturstein zusätzlich die Vorbehandlung mit PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel nicht fehlen sollte, um spätere Verfärbungen zu vermeiden.
Sicherheit & Lagerung
Die Sicherheitshinweise zu PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel orientieren sich an den Vorgaben der EU-Produktsicherheitsverordnung (GPSR) sowie an den Angaben des Herstellers im Sicherheitsdatenblatt. PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel enthält zementäre, mineralische Bestandteile, die in Verbindung mit Wasser stark alkalisch reagieren und Haut sowie Augen reizen können. Bei der Verarbeitung sollten grundsätzlich Schutzhandschuhe und eine Schutzbrille getragen werden, um direkten Hautkontakt und ein Verspritzen in die Augen zu vermeiden. Beim Anmischen sowie bei staubintensiven Arbeitsschritten – etwa beim Öffnen des Gebindes oder beim trockenen Einkehren von Fugenmaterial – ist zusätzlich ein geeigneter Atem- bzw. Staubschutz zu verwenden, um das Einatmen von zementhaltigem Staub zu vermeiden. Bei Kontakt mit Haut oder Augen sollte umgehend gründlich mit reichlich klarem Wasser gespült werden; bei anhaltenden Beschwerden ist ärztlicher Rat einzuholen. Detaillierte Angaben zu Gefahrenhinweisen, Erste-Hilfe-Maßnahmen und persönlicher Schutzausrüstung enthält das Sicherheitsdatenblatt des Herstellers, das vor der Verarbeitung gelesen werden sollte.
PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel ist trocken, kühl und frostfrei zu lagern, damit das zementäre Bindemittel nicht vorzeitig mit Luftfeuchtigkeit reagiert und verklumpt oder an Bindekraft verliert. Angebrochene Gebinde sollten möglichst dicht verschlossen und zügig aufgebraucht werden. Von Kindern fernhalten und außerhalb ihrer Reichweite aufbewahren. Restmengen und leere Verpackungen sind gemäß den örtlichen Entsorgungsvorschriften zu entsorgen; ausgehärtete Materialreste können in der Regel über den Bauschutt entsorgt werden, flüssige oder frisch angemischte Reste dürfen nicht in die Kanalisation gelangen.
Häufige Fragen
Nachfolgend beantworten wir die häufigsten Fragen rund um PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel, die uns Kundinnen und Kunden im Garten- und Landschaftsbau immer wieder stellen – kurz und verständlich zusammengefasst.
Ist PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel eine Farbe für den Innenbereich?
Nein, PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel ist keine Wandfarbe und kein Innenanstrich, sondern ein technisches Bauprodukt aus dem PCI Pavifix-System für Pflasterarbeiten im Außenbereich.
Wofür wird PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel genau verwendet?
PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel dient je nach Ausführung als Bindemittel für einen wasserdurchlässigen Bettungsmörtel unter Pflastersteinen oder als Vorbehandlungsmittel, das saugfähiges Natursteinpflaster vor dem Verfugen vor Verfärbungen schützt.
Für welche Pflasterarten ist PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel geeignet?
PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel eignet sich grundsätzlich für Betonpflaster, Klinkerpflaster, Verbundsteinpflaster und Natursteinpflaster, wobei die Vorbehandlung insbesondere bei porösem, saugfähigem Naturstein empfohlen wird.
Kann PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel auch auf befahrbaren Flächen wie Einfahrten eingesetzt werden?
Grundsätzlich ja, sofern der gesamte Flächenaufbau – Unterbau, Bettung und Fugenverfüllung – fachgerecht und entsprechend der zu erwartenden Verkehrslast ausgeführt wird; die konkreten Aufbauvorgaben liefert das technische Merkblatt.
Wie lange muss eine frisch verfugte Fläche vor Regen und Frost geschützt werden?
Die frisch verfugte Fläche sollte einige Tage vor starkem Regen, Frost und Befahren geschützt werden; die genaue Dauer hängt von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und den Herstellerangaben im technischen Merkblatt ab.
Kann PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel bei jeder Witterung verarbeitet werden?
Nein, die Verarbeitung sollte nicht bei Frost, praller Sonneneinstrahlung, starkem Regen oder starkem Wind erfolgen, da diese Bedingungen das Erhärten des zementären Materials negativ beeinflussen.
Worin unterscheiden sich Bettungsbinder und Fugenmörtel im PCI Pavifix-System?
Der Bettungsbinder wird vor dem Verlegen mit Sand oder Splitt gemischt und bildet die tragende Schicht unter den Pflastersteinen, während der Fugenmörtel danach in die bereits vorhandenen Fugen zwischen den verlegten Steinen eingebracht wird.
Warum muss Naturstein vor dem Verfugen vorbehandelt werden?
Poröse, saugfähige Natursteine können ohne Vorbehandlung Feuchtigkeit und Feinanteile aus dem Fugenmörtel aufsaugen, was zu dauerhaft sichtbaren, unschönen Verfärbungen und Rändern rund um die Fugen führen kann.
Wie berechne ich den Materialbedarf für meine Pflasterfläche?
Für die Bettungsschicht multiplizieren Sie die Fläche in Quadratmetern mit der geplanten Schichtdicke in Metern und der im technischen Merkblatt angegebenen Rohdichte; für Fugen ergibt sich der Bedarf aus Fugenlänge, Fugenbreite und Fugentiefe, ebenfalls multipliziert mit der Rohdichte laut Merkblatt.
Ist bei der Verarbeitung von PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel eine Schutzausrüstung notwendig?
Ja, da PCI Pavifix CEM Zement-Pflasterfugenmörtel zementäre Bestandteile enthält, die mit Wasser alkalisch reagieren, sollten Schutzhandschuhe, eine Schutzbrille und bei staubender Verarbeitung zusätzlich ein Atemschutz getragen werden.
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