Produktbeschreibung
PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt ist ein zementärer PCC-Reparaturmörtel (polymermodifizierter Zementmörtel) nach DIN EN 1504 zur fachgerechten Instandsetzung von Beton- und Stahlbetonbauteilen, der schadhafte Betonoberflächen kraftschlüssig ersetzt, freiliegende und korrodierte Bewehrung dauerhaft vor erneuter Korrosion schützt und ausgebrochene oder fehlende Betonbereiche formstabil ergänzt. Anders als eine Wandfarbe oder ein dekorativer Anstrich wird PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt nicht gestrichen, sondern mit der Kelle aufgezogen, gespachtelt oder maschinell aufgespritzt und bildet nach dem Erhärten einen mit dem Altbeton kraft- und formschlüssig verbundenen, tragfähigen Ersatzquerschnitt. Die polymere Modifikation der zementären Rezeptur verbessert gegenüber einem reinen Zementmörtel die Haftzugfestigkeit, die Verarbeitbarkeit, die Elastizität und das Wasserrückhaltevermögen und macht PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt damit zu einem PCC-System im Sinne von DIN EN 1504-3 – einer der beiden dort genormten Kategorien für Betonersatzsysteme neben rein mineralischen, unmodifizierten Zementmörteln. PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt im Gebinde 25 Kg ist dabei kein isoliertes Einzelprodukt, sondern typischerweise Bestandteil eines mehrstufigen Instandsetzungssystems aus Untergrundvorbereitung, Korrosionsschutz bzw. Haftbrücke auf der freigelegten Bewehrung und dem eigentlichen Reparaturmörtel, wie es die Regelwerke der Betoninstandsetzung – insbesondere die Normenreihe DIN EN 1504 sowie die zugehörigen nationalen Anwendungsregeln – vorsehen. Eingesetzt wird PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt sowohl im konstruktiven Bereich, also bei tragenden Bauteilen mit statisch relevantem Querschnittsverlust, als auch im nicht konstruktiven Bereich, etwa bei rein oberflächlichen Abplatzungen ohne Auswirkung auf die Tragfähigkeit. Welcher Anwendungsfall im Einzelnen vorliegt und welche Reparaturmörtel-Klasse nach DIN EN 1504-3 (R1 bis R4) dafür erforderlich ist, entscheidet grundsätzlich eine sachkundige Person bzw. der planende Statiker; PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt liefert dazu die im technischen Merkblatt hinterlegten Leistungswerte.
Einsatzbereiche & geeignete Untergründe
PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt kommt überall dort zum Einsatz, wo Beton- oder Stahlbetonbauteile durch mechanische Einwirkung, Korrosion oder Ausführungsfehler geschädigt sind und tragfähig sowie dauerhaft instand gesetzt werden müssen. Die drei klassischen Anwendungsfälle sind Betonabplatzungen, Schäden durch Bewehrungskorrosion und die Betonergänzung fehlender Querschnitte – häufig treten alle drei gemeinsam an derselben Fehlstelle auf, etwa wenn eindringende Chloride oder eine zu geringe Betondeckung zunächst die Bewehrung zum Rosten bringen und der entstehende Rostdruck anschließend den darüberliegenden Beton absprengt.
- Betonabplatzungen: lose, hohl klingende oder bereits abgeplatzte Betonbereiche an Balkonplatten, Attiken, Fensterlaibungen, Gesimsen, Stützen, Unterzügen und Fassadenkanten, die bis auf tragfähigen Untergrund abgetragen und mit PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt neu aufgebaut werden.
- Bewehrungskorrosion: Bereiche mit freiliegender, sichtbar oxidierter Bewehrung, bei denen der Rost zunächst entfernt, die Bewehrung mit einem systemzugehörigen Korrosionsschutz versehen und die Fehlstelle anschließend mit PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt verfüllt wird – typisch an Tiefgaragen, Parkhäusern, Brückenbauteilen und Fassaden mit geringer Betondeckung.
- Betonergänzung: Kiesnester, Schalungsfehler, Durchbrüche, Aussparungen nach Rückbau von Ankern oder Konsolen sowie sonstige fehlende Betonquerschnitte, die mit PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt formstabil und kraftschlüssig aufgefüllt werden.
- Sichtbetonflächen: Instandsetzung von Sichtbetonbauteilen, bei denen neben der Tragfähigkeit auch eine möglichst unauffällige Angleichung an Farbe und Struktur des umgebenden Altbetons gewünscht ist.
- Geeignete Untergründe: tragfähiger Normal- und hochfester Beton sowie Stahlbeton nach vorheriger Untergrundprüfung; bedingt auch Spannbeton, sofern die statischen Vorgaben und die gesonderte Behandlung freigelegter Spannglieder beachtet werden.
- Einsatzort: je nach Deklaration von PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt sowohl im Außenbereich (Fassaden, Balkone, Tiefgaragen, Brücken) als auch im Innenbereich (Keller, Technikräume, Industriehallen) – die genaue Eignung entnehmen Sie bitte dem technischen Merkblatt bzw. der Verpackung.
Nicht geeignet ist PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt dagegen als reiner Dekorspachtel ohne Instandsetzungsfunktion, auf bituminösen, gipsgebundenen oder drückend feuchten Untergründen sowie auf Flächen, deren eigentliche Schadensursache – etwa eine undichte Abdichtungsebene oder eine anhaltende Chlorideinwirkung – nicht vorab behoben wurde. Eine Instandsetzung ohne Beseitigung der Schadensursache führt regelmäßig zu Folgeschäden, selbst wenn der Reparaturmörtel selbst fachgerecht verarbeitet wurde.
Eigenschaften & Vorteile
PCC-Reparaturmörtel wie PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt unterscheiden sich von einfachen Ausbesserungsspachteln durch ihre normativ geprüften, bauaufsichtlich relevanten Eigenschaften. Da sie im Verbund mit dem Altbeton dessen statische und bauphysikalische Funktion übernehmen sollen, müssen sie unter anderem druckfest, haftzugfest, maßhaltig und in ihrem Verformungsverhalten auf den umgebenden Beton abgestimmt sein. Die folgenden Merkmale sind für PCC-Reparaturmörtel systemtypisch; die konkreten Werte für PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt entnehmen Sie bitte dem technischen Merkblatt des Herstellers.
| Eigenschaft | Angabe |
|---|---|
| Materialbasis | PCC – polymermodifizierter, zementärer Reparaturmörtel nach DIN EN 1504-3 |
| Reparaturmörtel-Klasse (DIN EN 1504-3) | Klassenzugehörigkeit R1–R4 laut technischem Merkblatt von PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt |
| Konsistenz | kellenfähig/standfest oder spritzfähig – je nach Rezeptur und Verarbeitungsart |
| Korngröße/Kornaufbau | fein- bis grobkörnig, abgestimmt auf die zulässige Schichtdicke laut Merkblatt |
| Haftzugfestigkeit zum Altbeton | produktspezifisch geprüft nach DIN EN 1542, siehe Merkblatt |
| Diffusionsverhalten | in der Regel diffusionsoffen (CO₂- und wasserdampfdurchlässig gemäß PCC-Systematik) |
| Frost-Tau-Salz-Widerstand | witterungs- und tausalzbeständig bei entsprechend deklarierten Außenprodukten |
| Korrosionsschutzwirkung | hoher pH-Wert im alkalischen Bereich, reaktiviert die Passivschicht der Bewehrung |
| Verarbeitungstemperatur | üblicherweise +5 °C bis +30 °C Luft- und Untergrundtemperatur, siehe Merkblatt |
Der entscheidende Vorteil von PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt gegenüber einem gewöhnlichen Ausbesserungsspachtel liegt in der geprüften Systemzugehörigkeit: Haftbrücke, gegebenenfalls Korrosionsschutz und Reparaturmörtel sind aufeinander abgestimmt, wodurch ein dauerhafter Verbund mit dem Altbeton entsteht statt einer rein kosmetischen Kaschierung. Der stark alkalische pH-Wert des frischen wie erhärteten Zementmörtels sorgt zudem dafür, dass die Bewehrung im Bereich der neuen Mörtelschicht wieder passiviert, also vor erneuter Korrosion geschützt wird – ein Effekt, den rein organische Spachtelmassen ohne Zementanteil nicht bieten. Hinzu kommt, dass PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt durch die polymere Modifikation elastischer reagiert als ein reiner Zementmörtel und dadurch Spannungen zwischen neuer Mörtelschicht und Altbeton besser aufnehmen kann, was das Risiko von Schwind- und Spannungsrissen reduziert.
Verarbeitung & Anwendung
Die Verarbeitung von PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt folgt der klassischen Ablaufkette der Betoninstandsetzung: Schadstelle freilegen, Bewehrung entrosten und schützen, Mörtel anmischen, auftragen und fachgerecht nachbehandeln. Wer diese Reihenfolge einhält und die im technischen Merkblatt genannten Standzeiten beachtet, erzielt einen dauerhaften, spannungsarmen Verbund zwischen PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt und dem tragenden Altbeton.
Untergrundvorbereitung & Korrosionsschutz der Bewehrung
Zunächst werden alle losen, hohl klingenden und nicht mehr tragfähigen Betonbereiche bis auf festen, tragfähigen Untergrund abgetragen; gängige Verfahren dafür sind Stemmen, Fräsen, Sandstrahlen, Kugelstrahlen oder Hochdruckwasserstrahlen. Scharfkantige Ausbruchstellen werden dabei möglichst rechtwinklig zur Bauteiloberfläche angearbeitet, damit später eine gleichmäßige Mindestschichtdicke des Reparaturmörtels eingehalten werden kann. Ist die Bewehrung korrodiert oder sichtbar, wird sie rundum freigelegt, bis ringsum ausreichend Abstand zum gesunden, tragfähigen Beton besteht, und anschließend mechanisch – etwa durch Strahlen oder Bürsten – bis auf einen sauberen, rostfreien Zustand entrostet. Nach dem Entrosten wird auf den blank gelegten Stahl ein systemzugehöriger Korrosionsschutz bzw. eine Haftbrücke aufgetragen, üblicherweise in ein bis zwei Arbeitsgängen, damit die Bewehrung vollständig und porenfrei ummantelt ist. Diese Schicht verhindert erneute Korrosion, verbessert die Haftung zwischen Stahl und Reparaturmörtel und ist – sofern für PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt als Systemkomponente vorgesehen – ein zwingender Bestandteil der normgerechten Instandsetzung nach DIN EN 1504-7. Der übrige, nicht mit Korrosionsschutz versehene mineralische Untergrund wird je nach Saugfähigkeit vorgenässt oder mit einer dünnen Haftbrücke bzw. einem Vorspritzmörtel versehen, damit PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt dem Untergrund nicht vorzeitig das Anmachwasser entzogen wird und ausreichend Zeit zum Ansteifen bleibt.
Mörtelauftrag
PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt wird mit sauberem Wasser in der laut Merkblatt vorgegebenen Menge mittels eines langsam laufenden Rührwerks klumpenfrei angemischt, kurz reifen gelassen und vor der Verarbeitung nochmals durchgerührt. Der Auftrag erfolgt frisch-in-frisch auf die vorbereitete Haftbrücke bzw. den vorgenässten Untergrund – mit der Glättkelle, dem Spachtel oder, bei größeren Flächen, im Spritzverfahren. Bei tieferen Fehlstellen wird ausdrücklich schichtweise gearbeitet: Statt einer einzigen dicken Lage werden mehrere dünnere Lagen nass-in-nass oder nach ausreichendem Anziehen der Vorlage aufgebracht, wobei jede Zwischenlage aufgeraut wird, um der nächsten Schicht eine mechanisch verzahnte Haftfläche zu bieten. So werden Schwindrisse, Hohllagen und Spannungsspitzen im erhärteten Mörtel vermieden. Abschließend wird die Oberfläche mit Kelle, Reibebrett oder Schwammbrett strukturell und farblich an den umgebenden Altbeton angeglichen; bei Sichtbetonflächen erfordert dieser Schritt besondere Sorgfalt, da Struktur- und Farbunterschiede nach dem Aushärten deutlich sichtbar bleiben können. An Bauteilkanten und Ecken wird PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt sauber angeformt, damit keine scharfkantigen, abplatzungsgefährdeten Übergänge entstehen.
Nachbehandlung
Zementäre Reparaturmörtel wie PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt benötigen unmittelbar nach dem Auftrag eine sorgfältige Nachbehandlung, damit die Zementhydratation ungestört ablaufen kann und die volle Festigkeit erreicht wird. Dazu zählen das Feuchthalten der frischen Oberfläche, etwa durch Abdecken mit Folie oder feuchten Vliesen, das Aufbringen eines geeigneten Nachbehandlungsmittels sowie der Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung, starkem Wind, Regen und Frost während der ersten Erhärtungsphase. Wird die Nachbehandlung vernachlässigt, trocknet die Mörteloberfläche zu schnell aus, was zu Schwindrissen, geringerer Festigkeit und schlechterer Dauerhaftigkeit führen kann. Die genaue Dauer der Nachbehandlung richtet sich nach Witterung, Schichtdicke und den Angaben im technischen Merkblatt von PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt.
Reinigung
Werkzeug, Mischbehälter und Kellen werden unmittelbar nach der Verarbeitung mit klarem Wasser von frischen Mörtelresten befreit, solange das Material noch nicht angezogen hat. Bereits angehärtete oder ausgehärtete Reste von PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt lassen sich in der Regel nur noch mechanisch, etwa durch Abschlagen oder Abschleifen, entfernen. Eine zügige Reinigung direkt nach Abschluss der Arbeiten verlängert die Lebensdauer des Werkzeugs erheblich.
Verbrauch & Mengenberechnung
Der Materialbedarf von PCC-Reparaturmörteln wird – anders als bei Wandfarben, die in Liter je Quadratmeter kalkuliert werden – als Trockenmörtelgewicht in Kilogramm je Quadratmeter und Millimeter Schichtdicke angegeben, da die Trockenrohdichte von Zementmörtel deutlich höher ist als die von Dispersionsfarben und zudem je nach Rezeptur variiert. Als Faustformel zur Mengenberechnung für PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt gilt:
Materialbedarf (kg) = zu sanierende Fläche (m²) × geplante Schichtdicke (mm) × Verbrauchsfaktor (kg pro m² und mm laut technischem Merkblatt von PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt)
Der genaue Verbrauchsfaktor pro Millimeter Schichtdicke sowie die zulässige Mindest- und Maximalschichtdicke je Arbeitsgang sind produktspezifisch und dem technischen Merkblatt bzw. der Verpackung von PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt zu entnehmen, da sie je nach Kornaufbau (fein- oder grobkörnig) und Zusammensetzung spürbar variieren. Bei unregelmäßig tiefen Fehlstellen empfiehlt es sich, die Schadfläche in mehrere Teilbereiche zu gliedern, je Teilbereich die durchschnittliche Auftragstiefe zu ermitteln und die Formel getrennt anzuwenden, statt die gesamte Fläche pauschal mit einer einzigen Schichtdicke zu kalkulieren. Für den Korrosionsschutz bzw. die Haftbrücke auf der freigelegten Bewehrung wird der Bedarf in der Regel gesondert – meist bezogen auf die zu beschichtende Stahl- bzw. Kontaktfläche – im technischen Merkblatt angegeben und ist bei der Gesamtkalkulation zusätzlich einzuplanen. Für größere oder sicherheitsrelevante Instandsetzungsflächen sollte außerdem ein Aufschlag für Verschnitt, unebene Untergründe, Materialverluste beim Spritzauftrag und einen mehrlagigen Aufbau berücksichtigt werden. Im Zweifel empfiehlt sich vor Beginn der eigentlichen Sanierung eine kleine Musterfläche, um den tatsächlichen Verbrauch von PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt unter den vorliegenden Bedingungen zu ermitteln und die benötigte Menge an 25 Kg realistisch zu bestellen.
Varianten / Gebinde
PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt ist im Gebinde 25 Kg erhältlich. PCC-Reparaturmörtel werden in aller Regel als werkseitig vorgemischte Trockenmörtel in Sackware angeboten, die auf der Baustelle lediglich mit der vorgeschriebenen Menge sauberen Wassers angemischt werden müssen; je nach Produktfamilie stehen dabei unterschiedliche Gebindegrößen zur Verfügung, von kleineren Einheiten für punktuelle Ausbesserungen bis zu größeren Säcken für flächige Sanierungsarbeiten. Innerhalb vieler Produktlinien gibt es zudem mehrere Körnungsvarianten – etwa einen feinkörnigen Reparaturmörtel für dünne Schichtdicken und Egalisierungen sowie einen grobkörnigeren Mörtel für tiefere, dickere Lagen –, die entsprechend der jeweiligen Fehlstellentiefe ausgewählt werden. Achten Sie beim Nachkauf von PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt darauf, nach Möglichkeit Gebinde derselben Charge zu verwenden, um Farb- und Konsistenzunterschiede innerhalb einer zusammenhängenden Fläche zu vermeiden, und lagern Sie angebrochene Säcke stets fest verschlossen und trocken, da bereits geringe Feuchtigkeitsaufnahme die spätere Verarbeitbarkeit beeinträchtigt. Ergänzende Systemkomponenten wie Korrosionsschutz, Haftbrücke oder Grundierung sind in der Regel als eigenständige Gebinde separat erhältlich und sollten produktseitig mit PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt kompatibel sein.
Vergleich zu verwandten Produkten
Bei der Betoninstandsetzung mit zementären Systemen werden in der Praxis drei unterschiedliche Mörteltypen unterschieden, die sich in Konsistenz, Schichtdicke und Einsatzzweck deutlich unterscheiden: der PCC-Reparaturmörtel für den klassischen, kellenfähigen Aufbau von Fehlstellen, der Feinspachtel für dünne, oberflächliche Egalisierungen sowie der Vergussmörtel für fließfähiges Einbringen in Hohlräume und Aussparungen. Alle drei Mörteltypen können zementär bzw. PCC-basiert sein, unterscheiden sich aber deutlich in Rezeptur und Verarbeitungsart.
| Kriterium | PCC-Reparaturmörtel | Feinspachtel | Vergussmörtel |
|---|---|---|---|
| Konsistenz | Kellenfähig, standfest | Cremig, dünn aufziehbar | Fließfähig bis selbstverlaufend |
| Typische Schichtdicke | Mehrere Millimeter bis wenige Zentimeter, mehrlagig | Sehr dünn, wenige Millimeter | Je nach Hohlraum, oft mehrere Zentimeter |
| Haupteinsatz | Abplatzungen, Betonergänzung, Bewehrungskorrosion | Optische Angleichung, Poren- und Lunkerverschluss, Egalisierung vor Beschichtung | Aussparungen, Ankertaschen, Unterfüttern von Maschinenfundamenten und Lagern |
| Auftragswerkzeug | Kelle, Spachtel, Spritzverfahren | Glättkelle, Traufel, Rakel | Gegossen, ggf. mit Einschalung/Trichter |
| Verformungsvermögen/Standfestigkeit | Hoch, auch an senkrechten und über Kopf liegenden Flächen | Gering, nur für dünne, ebene Egalisierung | Nicht standfest, benötigt Schalung bzw. begrenzenden Hohlraum |
Für strukturelle Fehlstellen mit mehreren Millimetern bis Zentimetern Tiefe – klassische Betonabplatzungen, Kiesnester oder Bereiche mit freigelegter Bewehrung – ist PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt als PCC-Reparaturmörtel die richtige Wahl, da er standfest genug ist, um auch an senkrechten Flächen oder über Kopf ohne Abrutschen appliziert zu werden. Ein Feinspachtel eignet sich dagegen nicht zur strukturellen Instandsetzung, sondern ausschließlich zur abschließenden optischen Egalisierung sehr dünner Unebenheiten, feiner Poren oder Lunker auf einer bereits mit Reparaturmörtel instand gesetzten Fläche, etwa als Untergrundvorbereitung vor einer nachfolgenden Beschichtung oder einem Anstrich. Ein Vergussmörtel wiederum kommt dort zum Einsatz, wo ein Hohlraum nicht von Hand modelliert, sondern gegossen verfüllt werden muss, etwa beim Unterfüttern von Stahlkonstruktionen, Lagern oder Maschinenfundamenten sowie beim Verfüllen tiefer, schmaler Aussparungen, in die ein kellenfähiger Mörtel wie PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt nicht ausreichend eindringen könnte. Innerhalb eines Instandsetzungssystems sind Korrosionsschutz, Haftbrücke, Reparaturmörtel und gegebenenfalls Feinspachtel oder Vergussmörtel aufeinander abgestimmt; eine unbedachte Kombination unterschiedlicher Hersteller oder Produktlinien kann die geprüfte Systemwirkung beeinträchtigen und wird daher nicht empfohlen.
Sicherheit & Lagerung
Beim Umgang mit PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt gelten die allgemeinen Sicherheitsregeln für zementhaltige Baustoffe. Im angemischten, feuchten Zustand reagiert Zementmörtel stark alkalisch und kann bei Haut- und Augenkontakt reizend bis ätzend wirken; geeignete Schutzhandschuhe, eine dichtschließende Schutzbrille sowie bei stauberzeugenden Arbeitsschritten – etwa beim Öffnen der Sackware oder beim Abtragen des Altbetons – ein geeigneter Atemschutz sind zwingend zu tragen. Wiederholter oder länger anhaltender Hautkontakt mit dem alkalischen, angemischten Mörtel ist unbedingt zu vermeiden. Zementhaltige Produkte enthalten üblicherweise reduzierende Zusätze, um den Gehalt an wasserlöslichem Chrom(VI) gemäß den einschlägigen europäischen Vorgaben unterhalb des zulässigen Grenzwerts zu halten; die Wirksamkeit dieser Zusätze ist zeitlich begrenzt, weshalb Herstellungsdatum bzw. Mindesthaltbarkeit auf der Verpackung von PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt zu beachten sind.
PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt sollte trocken, kühl und frostfrei sowie in der original verschlossenen Verpackung gelagert werden, da Sackware bereits bei geringer Feuchtigkeitsaufnahme verklumpt und an Verarbeitbarkeit verliert. Angebrochene Gebinde sind fest zu verschließen und möglichst zeitnah zu verarbeiten. Bei Verschlucken, anhaltendem Hautkontakt oder Kontakt mit den Augen ist ärztlicher Rat einzuholen; betroffene Hautstellen bzw. Augen sind zunächst gründlich mit klarem Wasser zu spülen. Weitere Angaben zu Lagerdauer, Lagerbedingungen und persönlicher Schutzausrüstung entnehmen Sie bitte dem Sicherheitsdatenblatt bzw. dem technischen Merkblatt von PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt.
Häufige Fragen
Was bedeutet PCC bei einem Reparaturmörtel wie PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt?
PCC steht für polymermodifizierten Zementmörtel und bezeichnet nach DIN EN 1504-3 eine der beiden genormten Kategorien für Betonersatzsysteme; PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt enthält neben Zement, Sand und Zuschlägen also zusätzlich Kunststoffdispersionen, die Haftung, Elastizität und Verarbeitbarkeit gegenüber einem rein mineralischen Mörtel verbessern.
Kann ich PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt wie eine normale Wandfarbe streichen?
Nein. PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt ist ein Reparaturmörtel zur Betoninstandsetzung und wird mit der Kelle aufgezogen, gespachtelt oder gespritzt – nicht mit Pinsel oder Rolle gestrichen wie eine Innenwandfarbe.
Muss ich vor dem Auftragen die Bewehrung freilegen?
Sofern die Bewehrung sichtbar korrodiert oder freiliegend ist, ja: Sie muss rundum bis in den tragfähigen, gesunden Betonbereich freigelegt, entrostet und mit einem systemzugehörigen Korrosionsschutz versehen werden, bevor PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt als Reparaturmörtel aufgebracht wird.
Wie muss der Untergrund vor der Verarbeitung von PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt vorbereitet werden?
Lose, nicht tragfähige Betonbereiche werden vollständig entfernt, bis fester, tragfähiger Untergrund erreicht ist. Zusätzlich muss die Fläche staub-, öl- und fettfrei sowie frei von Zementschlämme sein, damit PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt dauerhaft haftet.
Wie dick darf PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt in einer Schicht aufgetragen werden?
Die zulässige Mindest- und Maximalschichtdicke pro Arbeitsgang ist produktabhängig und im technischen Merkblatt angegeben. Bei tieferen Fehlstellen wird grundsätzlich nicht in einer dicken Lage, sondern schichtweise in mehreren dünneren, aufeinander aufgerauten Lagen gearbeitet.
Wofür wird der Korrosionsschutz bzw. die Haftbrücke benötigt?
Der Korrosionsschutz wird direkt auf die entrostete, freigelegte Bewehrung aufgetragen, verhindert dort erneute Korrosion und verbessert die Haftung zwischen Stahl und Reparaturmörtel; die Haftbrücke sorgt zusätzlich für den Verbund zwischen mineralischem Altbeton und dem frisch aufgetragenen PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt.
Worin unterscheidet sich PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt von einem Feinspachtel?
PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt ist als PCC-Reparaturmörtel für strukturelle, mehrere Millimeter bis Zentimeter tiefe Fehlstellen konzipiert, während ein Feinspachtel ausschließlich zur dünnen, optischen Egalisierung bereits instand gesetzter Flächen dient und keine tragende Reparaturfunktion übernimmt.
Kann PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt auch im Außenbereich verwendet werden?
Das hängt von der Produktdeklaration ab. Viele PCC-Reparaturmörtel sind witterungsbeständig für Fassaden, Balkone, Tiefgaragen und Brückenbauteile im Außenbereich ausgelegt; die genaue Eignung entnehmen Sie bitte der Verpackung bzw. dem technischen Merkblatt von PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt.
Wie lange muss PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt nach dem Auftragen nachbehandelt werden?
Die genaue Nachbehandlungsdauer richtet sich nach Witterung, Schichtdicke und den Herstellerangaben im technischen Merkblatt. Grundsätzlich gilt: Die frische Oberfläche sollte vor schneller Austrocknung, direkter Sonne, starkem Wind und Frost geschützt sowie feucht gehalten werden.
Wie reinige ich mein Werkzeug nach der Arbeit mit PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt?
Werkzeug und Mischbehälter werden unmittelbar nach der Verarbeitung mit klarem Wasser gereinigt, solange der Mörtel noch nicht angezogen hat. Bereits ausgehärtete Reste von PCI Nanocret R4 Fluid Hochfester Instandsetzungsmörtel, faserverstärkt lassen sich in der Regel nur noch mechanisch entfernen.
Auch vor Ort im Hamburger Farbenfachhandel
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