Produktbeschreibung
PCI FT Plan Fein Spachtelmasse ist keine Wandfarbe und kein Anstrich, sondern eine zementäre Spachtel- bzw. Nivelliermasse zum Egalisieren mineralischer Fußbodenuntergründe vor der Verlegung eines Bodenbelags. Statt gestrichen oder gerollt zu werden, wird das Material als Werktrockenmörtel mit Wasser angemischt, auf dem Boden ausgegossen bzw. aufgezogen, mit Zahnrakel oder Glättkelle verteilt und – bei fließfähigen, selbstverlaufenden Rezepturen – zusätzlich mit einer Stachelwalze entlüftet. PCI FT Plan Fein Spachtelmasse zählt damit zur Produktgruppe der bauchemischen Boden-Ausgleichsmassen, die Unebenheiten, Kellenschläge, Rakelspuren und kleinere Höhendifferenzen im Untergrund egalisieren und eine ebene, tragfähige sowie saugfähigkeitsregulierte Fläche für den nachfolgenden Bodenbelag schaffen. PCI FT Plan Fein Spachtelmasse im Gebinde 25 Kg ist Teil eines aufeinander abgestimmten Systemaufbaus aus Untergrundvorbereitung, Grundierung und der eigentlichen Nivellier- bzw. Spachtelschicht, wie er in der professionellen Bodenverlegung von Fliesen, Parkett, textilen Belägen, PVC-, Linoleum- und Designbelägen üblich ist.
Einsatzbereiche & geeignete Untergründe
PCI FT Plan Fein Spachtelmasse kommt überall dort zum Einsatz, wo ein mineralischer Fußbodenuntergrund vor der Belagsverlegung egalisiert, verdichtet oder in seiner Saugfähigkeit vereinheitlicht werden muss. Typische Einsatzorte sind Wohnräume, Flure, Treppenhäuser, Keller, Gewerbeflächen, Ladenlokale, Büros sowie Sanierungs- und Renovierungsobjekte, in denen ein vorhandener Untergrund für einen neuen Bodenbelag vorbereitet wird. Auch bei Kernsanierungen und beim Umbau von Gewerbeeinheiten übernimmt PCI FT Plan Fein Spachtelmasse die wichtige Zwischenfunktion, unterschiedlich hohe Altuntergründe oder Bestandsböden aus verschiedenen Bauabschnitten auf ein gemeinsames Höhenniveau zu bringen. Ob der jeweilige Einsatzbereich – etwa Nassräume, stark beanspruchte Gewerbeböden oder Flächen mit besonderer chemischer Beanspruchung – für PCI FT Plan Fein Spachtelmasse freigegeben ist, ist stets dem technischen Merkblatt des Herstellers zu entnehmen.
Geeignete Untergründe
- Zementestrich: nach ausreichender Trocknungs- und Belegreifezeit direkt oder – je nach Saugfähigkeit – nach Grundierung verarbeitbar.
- Anhydrit- bzw. Calciumsulfatestrich: nach vollständigem Abschleifen des Sinterschleiers und mit geeigneter Grundierung.
- Beton: tragfähig, sauber und frei von Trennmitteln, je nach Saugverhalten mit Tiefgrundierung oder Haftbrücke.
- Fliesen, Naturstein und Terrazzo als Altuntergrund: nach gründlicher Reinigung, Anschliff bzw. Anrauen der Oberfläche und mit geeignetem Haftgrund.
- Gussasphaltestrich: je nach Rezeptur und Herstellerfreigabe mit entsprechender Grundierung – Eignung im technischen Merkblatt prüfen.
- Fußbodenheizungen: auf Warmwasser- oder Elektro-Fußbodenheizungen einsetzbar, sofern das Aufheiz- bzw. Funktionsheizprotokoll gemäß Estrichnorm eingehalten wird und der Estrich belegreif ist.
Typische Anwendungsfälle
- Egalisieren von Unebenheiten, Kellenschlägen und Rakelspuren vor der Belagsverlegung.
- Herstellen einer ebenen, saugfähigkeitsregulierten Fläche als Untergrund für Kleber- oder Spachtelverlegung.
- Ausgleichen von Höhendifferenzen an Türübergängen und Anschlussfugen zu Bestandsböden.
- Vorbereitung von Renovierungsflächen mit tragfähigem Altbelag, etwa Fliesen, um einen neuen Bodenbelag ohne aufwendigen Belagsausbau verlegen zu können.
- Einbau in Sanierungsobjekten, Neubauten sowie Gewerbe- und Wohnimmobilien gleichermaßen.
Nicht geeignet ist PCI FT Plan Fein Spachtelmasse grundsätzlich für nicht tragfähige, schwingende, stark rissige oder mit Trennmitteln, Wachs, Öl, Farbresten oder losen Bestandteilen belastete Untergründe – diese müssen vor dem Einsatz mechanisch vorbereitet bzw. saniert werden. Flächen im dauerhaft bewitterten Außenbereich sind in der Regel nicht das klassische Einsatzfeld einer Boden-Nivelliermasse; hierfür gibt es eigene Estrich- und Ausgleichssysteme, deren Eignung im technischen Merkblatt gesondert ausgewiesen wird. Im Zweifelsfall gibt eine kurze Rücksprache mit dem Fachhandel oder ein Blick ins technische Merkblatt schnell Klarheit darüber, ob der vorhandene Untergrund und der geplante Bodenbelag zu PCI FT Plan Fein Spachtelmasse passen.
Eigenschaften & Vorteile
PCI FT Plan Fein Spachtelmasse vereint mehrere bauphysikalische Eigenschaften, die eine zementäre Ausgleichsmasse für die professionelle Bodenvorbereitung auszeichnen. Die folgende Tabelle fasst die wesentlichen Merkmale zusammen; exakte Zahlenwerte sind stets dem technischen Merkblatt des jeweiligen Produkts zu entnehmen, da sie je nach Rezeptur variieren. Für die Praxis relevant ist vor allem das Zusammenspiel aus Fließ- bzw. Verarbeitungsverhalten, erreichbarer Schichtdicke und der Zeit bis zur Belegreife, da diese drei Faktoren den Bauablauf und die Terminplanung auf der Baustelle maßgeblich bestimmen.
| Eigenschaft | Angabe |
|---|---|
| Bindemittelbasis | Zementär (hydraulisch abbindend) |
| Schichtdickenbereich | Von dünner Feinspachtelung bis zu mehreren Zentimetern, produktabhängig laut technischem Merkblatt |
| Verarbeitungsart | Selbstverlaufend/fließfähig oder mit Kelle bzw. Zahnrakel auftragbar |
| Verarbeitungszeit (Topfzeit) | Begrenzt ab Anmischen, siehe technisches Merkblatt |
| Begehbarkeit | Temperatur-, feuchte- und schichtdickenabhängig |
| Belegreife | Über CM-Messung bzw. Herstellervorgabe freizugeben |
| Eignung Fußbodenheizung | Produktabhängig, siehe technisches Merkblatt |
| Oberflächenoptik nach Aushärtung | Eben, geschlossen und belagsfertig vorbereitet |
- Selbstverlaufend bzw. gut verarbeitbar: Die Masse verteilt sich beim Gießen von selbst oder lässt sich mit Zahnspachtel bzw. Rakel gleichmäßig auftragen und egalisiert so Unebenheiten zuverlässig.
- Zementgebunden und mechanisch belastbar: Nach dem Aushärten entsteht eine druckfeste Fläche als tragfähige Basis für den folgenden Bodenbelag.
- Hohlraumarme, geschlossene Oberfläche: Durch sorgfältiges Entlüften mit der Stachelwalze werden Lufteinschlüsse minimiert, was Blasenbildung im späteren Belag vorbeugt.
- Breite Untergrundverträglichkeit: einsetzbar auf den unter „Einsatzbereiche“ genannten mineralischen Untergründen, jeweils mit der passenden Grundierung.
- Gute Haftung zum Untergrund: Bei fachgerechter Untergrundvorbereitung und Grundierung entsteht ein fester Verbund, der Spannungen aus dem folgenden Belag aufnimmt.
- Wirtschaftliche Verarbeitung: Bei größeren Flächen ist – je nach Produktfreigabe – auch die maschinelle Verarbeitung mit Mischpumpen möglich und beschleunigt den Bauablauf.
Verarbeitung & Anwendung
Die Verarbeitung von PCI FT Plan Fein Spachtelmasse folgt dem klassischen Ablauf professioneller Bodenvorbereitung: Untergrund vorbereiten, grundieren, Material anmischen, auftragen, entlüften und nachbehandeln. Wer diese Reihenfolge einhält und die Herstellervorgaben zu Mischungsverhältnis, Verarbeitungstemperatur und Schichtdicke beachtet, erzielt eine ebene, dauerhaft haftende Ausgleichsschicht als solide Basis für den nachfolgenden Bodenbelag.
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss vor dem Auftrag von PCI FT Plan Fein Spachtelmasse tragfähig, sauber, staubfrei und frei von haftungsmindernden Rückständen wie Farbresten, Wachs, Öl, Trennmitteln oder losen Bestandteilen sein. Risse, Fugen und Kanten werden vorab fachgerecht saniert bzw. abgesperrt. Randdämmstreifen sind an Wand-Boden-Übergängen sowie an feststehenden Bauteilen anzubringen, damit die Ausgleichsschicht schwimmend arbeiten kann und Spannungsrisse vermieden werden. Höhere Unebenheiten, tiefe Fugen oder punktuelle Fehlstellen können vorab mit geeignetem Reparaturmörtel vorgespachtelt werden, damit die eigentliche Nivellierschicht anschließend gleichmäßig aufgebaut werden kann. Bei Anhydrit- bzw. Calciumsulfatestrich ist zudem der Sinterschleier vollständig abzuschleifen, bevor die Fläche grundiert wird.
Grundierung & Auftrag
Saugfähige, mineralische Untergründe wie Zementestrich oder Beton werden in der Regel mit einer Tiefgrundierung vorbehandelt, um die Saugfähigkeit zu vergleichmäßigen und die Haftung von PCI FT Plan Fein Spachtelmasse zu verbessern. Wenig saugfähige oder glatte Untergründe – etwa Fliesen, Naturstein oder Gussasphaltestrich – erhalten stattdessen einen geeigneten Haftgrund bzw. werden zuvor mechanisch angeschliffen oder angeraut, damit die Spachtelmasse mechanisch und chemisch Halt findet. Nach dem Ablüften der Grundierung – die Wartezeit richtet sich nach Temperatur, Luftfeuchte und Saugverhalten des Untergrunds und ist dem technischen Merkblatt der jeweils verwendeten Grundierung zu entnehmen – wird PCI FT Plan Fein Spachtelmasse mit sauberem Wasser im vom Hersteller angegebenen Mischungsverhältnis angerührt. Empfehlenswert ist die Verwendung eines langsam laufenden Rührwerks: Das Wasser wird vorgelegt, die Trockenmasse unter ständigem Rühren eingestreut und so lange durchmischt, bis eine homogene, klumpenfreie und je nach Produkttyp fließfähige oder streichfähige Konsistenz entsteht. Es sollte grundsätzlich nur so viel Material angemischt werden, wie innerhalb der Verarbeitungszeit (Topfzeit) tatsächlich verarbeitet werden kann. Selbstverlaufende Nivelliermassen werden auf der vorbereiteten Fläche ausgegossen, mit einer Zahnrakel grob vorverteilt und anschließend zügig mit einer Stachelwalze entlüftet, damit eingeschlossene Luft entweichen kann und eine geschlossene, hohlraumarme Oberfläche entsteht. Bei größeren Flächen wird bahnenweise „nass in nass“ gearbeitet, damit keine sichtbaren Ansätze entstehen, und bei entsprechend großer Grundfläche kann PCI FT Plan Fein Spachtelmasse je nach Freigabe auch mit einer Mischpumpe kontinuierlich angemischt und gefördert werden, um zügig durcharbeiten zu können. Feinspachtelmassen mit geringerer Fließfähigkeit werden dagegen mit Kelle, Traufel oder Zahnspachtel aufgetragen und je nach gewünschter Oberflächenoptik glattgezogen oder mit dem Reibebrett strukturiert. An Übergängen zu angrenzenden Bauteilen ist stets auf den zuvor gesetzten Randdämmstreifen zu achten, damit die Ausgleichsschicht sich bei Temperatur- und Feuchtebewegungen spannungsfrei bewegen kann.
Trocknung
Die Trocknungs- und Belegreifezeit von PCI FT Plan Fein Spachtelmasse hängt von Schichtdicke, Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und Untergrundfeuchte ab und ist dem technischen Merkblatt zu entnehmen. Während der Trocknungsphase ist für ausreichende, aber zugluftfreie Belüftung zu sorgen; direkte Sonneneinstrahlung, Zugluft und zu schnelles Austrocknen sind zu vermeiden, da dies zu Rissbildung in der Ausgleichsschicht führen kann. Vor der Verlegung feuchtigkeitsempfindlicher Beläge wie Parkett, Linoleum oder Vinyl ist die Restfeuchte des Untergrunds grundsätzlich mittels CM-Messung (Calciumcarbid-Methode) zu prüfen und mit den vom Belaghersteller vorgegebenen Grenzwerten abzugleichen. Erst nach Freigabe der Belegreife darf der nachfolgende Bodenbelag verlegt werden.
Reinigung
Werkzeuge wie Rührwerk, Rührquirl, Zahnrakel, Stachelwalze, Kelle und Eimer sind unmittelbar nach der Verarbeitung mit klarem Wasser zu reinigen, solange das Material von PCI FT Plan Fein Spachtelmasse noch frisch und nicht angezogen ist. Bereits angehärtete Reste lassen sich in der Regel nur noch mechanisch entfernen. Spritzer auf angrenzenden Flächen, Fliesen oder Fensterbänken sollten ebenfalls sofort mit Wasser abgewischt werden, bevor die zementäre Masse abbindet.
Verbrauch & Mengenberechnung
Der Materialbedarf von PCI FT Plan Fein Spachtelmasse wird über den produktspezifischen Verbrauchswert in Kilogramm Trockenmasse je Quadratmeter und Millimeter Schichtdicke (kg/m²/mm) berechnet, der dem technischen Merkblatt des jeweiligen Produkts zu entnehmen ist. Anders als bei Wandfarben, die in Litern je Quadratmeter kalkuliert werden, wird der Verbrauch von zementären Ausgleichsmassen also als Gewicht je Fläche und Schichtdicke angegeben. Die Formel für die Mengenberechnung lautet:
Benötigte Menge (kg) = Fläche (m²) × Schichtdicke (mm) × Verbrauchswert (kg/m²/mm laut technischem Merkblatt von PCI FT Plan Fein Spachtelmasse)
Für eine praxisnahe Kalkulation wird die zu bearbeitende Fläche zunächst exakt ausgemessen. Anschließend sollte mit einer Richtlatte und einer Wasserwaage bzw. einem Laser- oder Schlauchwaagensystem geprüft werden, wie groß die tatsächlichen Höhendifferenzen im Raum sind, da diese die durchschnittliche Schichtdicke bestimmen – bei unebenen Böden ist die mittlere Schichtdicke häufig höher, als der niedrigste gemessene Punkt zunächst vermuten lässt. Aus der ermittelten mittleren Schichtdicke, der Fläche in Quadratmetern und dem Verbrauchswert laut technischem Merkblatt ergibt sich die benötigte Trockenmasse in Kilogramm. Es empfiehlt sich, einen Sicherheitszuschlag von rund 10 Prozent einzuplanen, um Materialengpässe während der Verarbeitungszeit zu vermeiden, da ein bereits angemischter, aber nicht ausreichender Ansatz aufgrund der begrenzten Topfzeit nicht beliebig ergänzt werden kann. Bei größeren, unregelmäßig verlaufenden Flächen empfiehlt sich zusätzlich eine Voraberkundung mittels Nivelliergerät, um den tatsächlichen Materialbedarf realistisch abzuschätzen und 25 Kg bedarfsgerecht in ausreichender Menge zu bestellen, statt während der Arbeiten nachbestellen zu müssen. Bei größeren, gewerblichen Flächen oder unbekannten Untergrundverhältnissen lohnt sich zusätzlich eine kleine Musterfläche, an der Verbrauch, Verarbeitungszeit und Oberflächenoptik von PCI FT Plan Fein Spachtelmasse unter den konkreten Baustellenbedingungen vorab getestet werden können, bevor die gesamte Fläche kalkuliert und bestellt wird.
Varianten / Gebinde
Zementäre Spachtel- und Nivelliermassen werden je nach Anwendungsfall in unterschiedlichen Rezepturen angeboten. Feinspachtelmassen sind auf sehr dünne Ausgleichsschichten und eine besonders glatte Oberfläche ausgelegt, wie sie beispielsweise vor der Verlegung dünnschichtiger, empfindlicher Beläge benötigt wird. Grobspachtel- bzw. Nivelliermassen sind dagegen für größere Schichtdicken und stärkere Unebenheiten konzipiert. Faserverstärkte Varianten bieten zusätzlich eine erhöhte Rissüberbrückung und eignen sich besonders für die Renovierung über tragfähigen Altbelägen wie Fliesen. PCI FT Plan Fein Spachtelmasse ist im Gebinde 25 Kg erhältlich; die genaue Ergiebigkeit pro Gebinde sowie eventuell weitere verfügbare Gebindegrößen sind dem technischen Merkblatt bzw. der Produktseite zu entnehmen. Bei der Auswahl des passenden Gebindes empfiehlt es sich, den nach der Formel im Abschnitt „Verbrauch & Mengenberechnung“ ermittelten Gesamtbedarf zugrunde zu legen und großzügig auf volle Gebindeeinheiten aufzurunden, damit für die gesamte Fläche durchgängig aus derselben Charge gearbeitet werden kann. Achten Sie beim Nachkauf möglichst darauf, Gebinde derselben Produktionscharge zu verwenden, um geringfügige Farb- oder Konsistenzunterschiede innerhalb einer zusammenhängenden Fläche zu vermeiden; die Chargennummer ist auf dem jeweiligen Gebinde von PCI FT Plan Fein Spachtelmasse angegeben. Ungeöffnete Gebinde sind trocken und kühl gelagert über einen produktabhängigen Zeitraum lagerfähig – die genaue Mindesthaltbarkeit entnehmen Sie bitte dem Aufdruck auf der Verpackung.
Vergleich zu verwandten Produkten
Innerhalb der Produktgruppe der zementären Ausgleichsmassen gibt es unterschiedliche Typen, die sich vor allem im Schichtdickenbereich und im Haupteinsatzzweck unterscheiden. Die folgende Übersicht ordnet PCI FT Plan Fein Spachtelmasse im Vergleich zu benachbarten Produkttypen ein und erleichtert die Auswahl der passenden Masse für das jeweilige Bauvorhaben.
| Produkttyp | Schichtdickenbereich | Einsatzschwerpunkt |
|---|---|---|
| Feinspachtel | Sehr dünn, siehe technisches Merkblatt | Egalisieren feiner Unebenheiten vor empfindlichen Belägen wie Vinyl, Teppich oder Linoleum |
| Grobspachtel / Nivelliermasse | Mittel bis groß, siehe technisches Merkblatt | Ausgleich größerer Höhendifferenzen, z. B. bei unebenen Estrichen oder Betonböden |
| Faserverstärkte Ausgleichsmasse | Größerer Anwendungsbereich, produktabhängig | Erhöhte Rissüberbrückung, Renovierung über tragfähigen Altfliesen oder rissgefährdeten Untergründen |
| Reparaturmörtel | Punktuell, unterschiedliche Schichtdicken | Ausbessern einzelner Fehlstellen, Löcher oder Kanten vor der eigentlichen Nivellierung |
Wer unsicher ist, welcher Produkttyp für das eigene Vorhaben passt, orientiert sich zunächst an der gemessenen Höhendifferenz des Untergrunds: Bei geringen Unebenheiten im niedrigen Millimeterbereich ist in der Regel eine Feinspachtelmasse wie PCI FT Plan Fein Spachtelmasse ausreichend, während bei stärker wellenförmigen oder unebenen Böden eine leistungsfähigere Nivelliermasse mit größerem Schichtdickenbereich benötigt wird. Bei Untergründen mit erhöhtem Rissrisiko, etwa über tragfähigen Altfliesen oder auf rissgefährdeten Estrichen, ist eine faserverstärkte Variante die technisch sinnvollere Wahl. Einzelne, punktuelle Fehlstellen wie Löcher oder Kanten werden dagegen sinnvollerweise vorab mit einem Reparaturmörtel ausgebessert, bevor die eigentliche, flächige Nivellierschicht aufgebracht wird. Im Zweifel gibt das technische Merkblatt des jeweiligen Produkts verbindlich Auskunft über den zulässigen Schichtdickenbereich und die passende Einsatzempfehlung.
Sicherheit & Lagerung
PCI FT Plan Fein Spachtelmasse ist trocken, kühl und vor Feuchtigkeit geschützt zu lagern, damit die Trockenmasse nicht vorzeitig reagiert und ihre Verarbeitungseigenschaften verliert; geschlossene Originalgebinde sind entsprechend den Herstellerangaben auf der Verpackung zu handhaben. Angebrochene Sackware nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf und verliert dadurch an Verarbeitbarkeit, weshalb angebrochene Gebinde möglichst zügig aufgebraucht werden sollten. Im angemischten, feuchten Zustand reagiert die zementäre Masse alkalisch und kann bei Haut- und Augenkontakt reizend wirken, weshalb beim Anmischen und Verarbeiten grundsätzlich Schutzhandschuhe und eine Schutzbrille zu tragen sind. Beim Öffnen des Sacks, beim Einstreuen der Trockenmasse sowie beim späteren Anschleifen ausgehärteter Flächen kann mineralischer, gegebenenfalls quarzhaltiger Staub freigesetzt werden; hier ist für ausreichende Belüftung zu sorgen und eine geeignete Staubschutzmaske (mindestens FFP2) zu tragen. Nach Hautkontakt sollte gründlich mit Wasser und Seife gereinigt, nach Augenkontakt sofort mit reichlich Wasser gespült werden. Ausgehärtete oder überschüssige Reste von PCI FT Plan Fein Spachtelmasse gehören nicht in den Ausguss oder das Abwasser, sondern sind gemäß den örtlichen Vorschriften über den Baustellenabfall bzw. die kommunale Entsorgung zu entsorgen. PCI FT Plan Fein Spachtelmasse ist für Kinder unzugänglich aufzubewahren. Weitergehende Angaben zu Gefahrenhinweisen, persönlicher Schutzausrüstung und Erste-Hilfe-Maßnahmen sind stets dem aktuellen Sicherheitsdatenblatt des Herstellers zu entnehmen.
Häufige Fragen
Ist PCI FT Plan Fein Spachtelmasse eine Wandfarbe?
Nein, PCI FT Plan Fein Spachtelmasse ist keine Wandfarbe, sondern eine zementäre Spachtel- und Nivelliermasse für den Fußboden, die als Werktrockenmörtel mit Wasser angemischt und auf dem Untergrund verteilt wird.
Auf welchen Untergründen kann PCI FT Plan Fein Spachtelmasse verarbeitet werden?
PCI FT Plan Fein Spachtelmasse eignet sich für tragfähige mineralische Untergründe wie Zementestrich, Anhydritestrich, Beton sowie – nach entsprechender Vorbehandlung – auch für Fliesen, Naturstein oder Terrazzo als Altuntergrund.
Welche Bodenbeläge können anschließend auf PCI FT Plan Fein Spachtelmasse verlegt werden?
Nach ordnungsgemäßer Trocknung und nachgewiesener Belegreife können auf PCI FT Plan Fein Spachtelmasse unter anderem Fliesen, Parkett, PVC- und Designbeläge, Linoleum sowie textile Bodenbeläge verlegt werden.
Wie wird PCI FT Plan Fein Spachtelmasse richtig angemischt?
PCI FT Plan Fein Spachtelmasse wird mit sauberem Wasser im vom Hersteller angegebenen Mischungsverhältnis mit einem langsam laufenden Rührwerk klumpenfrei bis zu einer homogenen, fließ- bzw. streichfähigen Konsistenz angerührt.
Wie berechne ich die benötigte Menge PCI FT Plan Fein Spachtelmasse?
Die benötigte Menge PCI FT Plan Fein Spachtelmasse ergibt sich aus der Formel Fläche (m²) × Schichtdicke (mm) × Verbrauchswert (kg/m²/mm laut technischem Merkblatt); zusätzlich wird ein Sicherheitszuschlag von rund 10 Prozent empfohlen.
Wann ist eine mit PCI FT Plan Fein Spachtelmasse gespachtelte Fläche begehbar?
Der Zeitpunkt der Begehbarkeit hängt bei PCI FT Plan Fein Spachtelmasse von Schichtdicke, Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit ab und ist dem technischen Merkblatt zu entnehmen; vor der Belagsverlegung ist zusätzlich die Belegreife über eine CM-Messung nachzuweisen.
Ist PCI FT Plan Fein Spachtelmasse für den Einsatz auf Fußbodenheizungen geeignet?
Viele zementäre Nivelliermassen wie PCI FT Plan Fein Spachtelmasse sind für Fußbodenheizungen geeignet, sofern das im technischen Merkblatt beschriebene Aufheiz- bzw. Funktionsheizprotokoll eingehalten wird.
Kann ich mit PCI FT Plan Fein Spachtelmasse alte, tragfähige Fliesen überspachteln?
Ja, tragfähige Altfliesen können nach gründlicher Reinigung, Anrauen der Oberfläche und Einsatz eines geeigneten Haftgrunds mit PCI FT Plan Fein Spachtelmasse überspachtelt werden.
Worin unterscheiden sich Feinspachtel und Grobspachtel bzw. Nivelliermasse?
Feinspachtelmassen sind für sehr dünne, glatte Ausgleichsschichten ausgelegt, während Grobspachtel- bzw. Nivelliermassen wie PCI FT Plan Fein Spachtelmasse größere Schichtdicken und stärkere Unebenheiten ausgleichen können.
Kann PCI FT Plan Fein Spachtelmasse maschinell mit einer Mischpumpe verarbeitet werden?
Bei größeren Flächen kann PCI FT Plan Fein Spachtelmasse je nach Produktfreigabe auch maschinell mit Mischpumpen verarbeitet werden, was den Bauablauf beschleunigt; die Eignung ist dem technischen Merkblatt zu entnehmen.
Auch vor Ort im Hamburger Farbenfachhandel
Sie möchten PCI FT Plan Fein Spachtelmasse lieber persönlich sehen und sich beraten lassen? Besuchen Sie uns in unserem Ladengeschäft in Hamburg.
Proma Farben & Lacke — Ihr Fachhandel in Hamburg
Adresse: Bahrenfelder Chaussee 80, 22761 Hamburg
Öffnungszeiten: Mo–Fr 8:00–18:00 Uhr · Sa 9:00–13:00 Uhr
Beratung: Persönlich vor Ort oder telefonisch
Persönliche Fachberatung in Hamburg-Bahrenfeld, Altona, Othmarschen, Ottensen, Eimsbüttel und für ganz Hamburg.




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