maleco Lecodur UV-Elast 260: Risse an der Fassade überbrücken

maleco Lecodur UV-Elast 260 kaufen bei ProMa Farben

maleco Lecodur UV-Elast 260: Wofür die rissüberbrückende Beschichtung geeignet ist

Dauerelastische Reinacrylat-Beschichtung für gerissene Putz- und Betonflächen, die Armierungskleber, Vorstrich und Deckfarbe in einem Produkt vereint.

maleco Lecodur UV-Elast 260 ist die Lösung für Fassaden, bei denen eine normale Dispersionsfarbe nicht mehr reicht, weil der Putz reißt. Dieser Ratgeber erklärt, welche Rissarten sich damit schließen lassen, wann Sie Polyester-Gewebe einbetten müssen und wie viel Material Sie je nach Aufbau einplanen. Sie kaufen maleco Lecodur UV-Elast 260 direkt hier im Shop von Proma Farben & Lacke, Ihrem Farben Fachhandel Hamburg.

ca. 260 ml/m²
Verbrauch pro Anstrich
500–550 ml/m²
Mindestverbrauch bei Gewebeeinbettung
+80 bis -20 °C
Dehnfähig im Bereich
2,5 / 12,5 L
Gebindegrößen

maleco Lecodur UV-Elast 260 online kaufen

maleco Lecodur UV-Elast 260 ist bei uns vorrätig bestellbar. Legen Sie das Produkt in der gewünschten Gebindegröße direkt in den Warenkorb:

Direkt bestellbar bei Proma Farben & Lacke, Ihrem Farben Fachhandel Hamburg. Versandkostenfrei ab 35 € innerhalb Deutschlands, Abholung in Hamburg-Bahrenfeld möglich. Fragen zur Menge oder zum Farbton? Rufen Sie uns an: 040 897 562 82.

Wofür ist maleco Lecodur UV-Elast 260 geeignet?

maleco Lecodur UV-Elast 260 ist eine hochelastische Fassadenbeschichtung auf Basis von 100 % Spezial-Reinacrylat, die UV-vernetzend aushärtet. Sie ist als Eintopf-System angelegt: dasselbe Material dient als Armierungskleber für Gewebe, als Vorstrich und als Deckbeschichtung.

Dafür ist das Produkt gemacht

  • Putzfassaden mit Haar- und Schwindrissen, die dauerhaft überbrückt werden sollen.
  • Mörtel- und putztechnisch bedingte Risse, die mit zwei unverdünnten Anstrichen geschlossen werden.
  • Risse, die vom Putzträger ausgehen und deshalb drei Anstriche brauchen.
  • Baudynamische Risse, bei denen Polyester-Gewebe 10/10 in die nasse Beschichtung eingebettet wird.
  • Betonflächen, die vor Industrieabgasen wie CO₂ und SO₂ geschützt werden sollen.
  • Wetterseiten und Giebel mit hoher Schlagregenbelastung, denn die Beschichtung ist schlagregendicht und hoch wasserfest.
  • Fassaden mit Algen- und Pilzdruck, da der Film gegen Pilz- und Algenbefall konserviert ist.

Dafür ist es nicht gedacht

  • Bautechnische Risse ohne Vorarbeit: Diese müssen mit der Trennscheibe aufgetrennt und mit Lecocryl 670 verfüllt werden.
  • Nicht tragfähige Flächen mit losen Altanstrichen oder mürbem Putz, solange diese nicht entfernt sind.
  • Verarbeitung unter +5 °C bei Luft oder Untergrund.

Was können Sie damit machen?

Die Beschichtung wird nach der Art der Risse aufgebaut, nicht nach dem Gefühl. Diese Vorhaben kommen im Alltag am häufigsten vor:

Gerissene Putzfassade eines Wohnhauses sanieren

Bei putz- und mörteltechnisch bedingten Rissen genügen zwei unverdünnte Anstriche mit je etwa 260 ml/m². Größere Schwindrisse spachteln Sie vorher mit LECOSCAN 512 Fassadenspachtel vor, bei Bedarf mehrlagig, und lassen die Stellen gut durchtrocknen.

Fassade mit Gewebearmierung sichern

Bei besonders schwerer Rissbildung tragen Sie einen satten Anstrich auf und betten sofort Polyester-Gewebe 10/10 mit 5 bis 10 cm Überlappung nass in nass ein. Anschließend wird die ganze Fläche nochmals beschichtet, bis das Gewebe auch im Überlappungsbereich vollständig abgedeckt ist.

Betonbauteile dauerhaft schützen

Für Betonschutz spielt die Alterungsbeständigkeit die entscheidende Rolle: Die Beschichtung ist unverseifbar, vergilbungsbeständig und wasserdampfdurchlässig, sodass Feuchtigkeit aus dem Bauteil weiter nach außen kann. Der Untergrund muss sauber, trocken, tragfähig sowie öl- und fettfrei sein.

Farbige Fassade statt Weiß

Der Standardfarbton ist Weiß, über das maleco-Tönsystem sind viele tausend Farbtöne möglich. Wenn Sie selbst abtönen, bleiben Sie bei maximal 3 % Universal-Abtönkonzentrat, damit die Elastizität erhalten bleibt.

Anwendung Schritt für Schritt

Entscheidend ist, dass Sie die Risse vor dem ersten Anstrich richtig einordnen, denn davon hängt der komplette Aufbau ab.

Schritt 1: Untergrund prüfen

Die Fläche muss sauber, trocken, tragfähig sowie öl- und fettfrei sein. Schadhafte und lose Anstriche entfernen Sie vollständig, bevor Sie weiterarbeiten.

Schritt 2: Risse einordnen und vorbereiten

Bautechnische Risse trennen Sie mit der Trennscheibe auf und verfüllen sie mit Lecocryl 670. Schwindrisse spachteln Sie je nach Schichtstärke ein- oder mehrlagig mit LECOSCAN 512 Fassadenspachtel.

Schritt 3: Grundieren

Stark saugende und sandende Untergründe behandeln Sie vorher mit maleco Tiefgrund 310 LF oder maleco Kontaktgrund 330 LF vor. So bekommt die Beschichtung einen gleichmäßig saugenden Untergrund.

Schritt 4: Armieren, wenn nötig

Bei baudynamischen Rissen tragen Sie einen satten Anstrich auf und drücken das Polyester-Gewebe leicht ein. Bei einer Teilarmierung muss der Gewebestreifen mindestens 15 cm breit sein.

Schritt 5: Trockenzeit einhalten

Armierungsflächen lassen Sie mindestens drei Tage trocknen, bevor die Schlussbeschichtungen folgen. Normale Anstriche sind bei +20 °C am nächsten Tag überstreichbar.

Schritt 6: Schlussbeschichtung auftragen

Zum Abschluss folgen zwei unverdünnte Anstriche mit je etwa 260 ml/m². Unverdünnt heißt hier wirklich unverdünnt, nur so entsteht die geforderte Schichtstärke.

Verbrauch und Materialbedarf

Rechnen Sie mit rund 260 Millilitern pro Quadratmeter und Anstrich. Für eine Fassade von 100 Quadratmetern mit zwei Anstrichen sind das etwa 52 Liter, also vier Gebinde zu 12,5 Litern plus ein kleines Gebinde als Reserve. Kommt eine Gewebeeinbettung dazu, liegt allein dieser Arbeitsgang bei mindestens 500 bis 550 Millilitern pro Quadratmeter, zuzüglich der beiden Schlussanstriche. Auf rauem Putz liegen Sie jeweils am oberen Ende der Spanne, deshalb sollten Sie die Fläche vorher ausmessen und den Aufbau festlegen.

Gebindegrößen im Shop: 12,5 Liter · 2,5 Liter

Womit Sie maleco Lecodur UV-Elast 260 kombinieren

  • Lecocryl 670: Zum Verfüllen bautechnischer Risse, die vorher mit der Trennscheibe aufgetrennt wurden.
  • LECOSCAN 512 Fassadenspachtel: Zum ein- oder mehrlagigen Beispachteln von Schwindrissen vor der Beschichtung.
  • maleco Tiefgrund 310 LF: Für stark saugende und sandende Untergründe vor dem ersten Anstrich.
  • maleco Kontaktgrund 330 LF: Als Alternative zur Grundierung auf problematischen Untergründen.
  • Polyester-Gewebe 10/10: Zur Armierung baudynamischer Risse, eingebettet in die noch nasse Beschichtung.

Typische Fehler und wie Sie sie vermeiden

  • Gewebe zu spät eingelegt: Das Polyester-Gewebe muss in den noch nassen Anstrich, sonst haftet es nicht im Verbund. Arbeiten Sie abschnittsweise, damit die Fläche nicht antrocknet, bevor das Gewebe liegt.
  • Zu wenig Material aufgetragen: Die Rissüberbrückung entsteht über die Schichtstärke. Wer die 260 ml/m² pro Anstrich unterschreitet, bekommt zwar Farbe an die Wand, aber keine dauerhaft dichte Fläche.
  • Armierung zu früh überstrichen: Armierte Flächen brauchen mindestens drei Tage Trockenzeit vor den beiden Schlussbeschichtungen. Wer früher weiterarbeitet, schließt Feuchtigkeit im Aufbau ein.
  • Beschichtung verdünnt: Der komplette Aufbau ist unverdünnt vorgesehen. Wasser im Material senkt die Schichtstärke genau dort, wo die Elastizität gebraucht wird.
  • Zu stark abgetönt: Mit Universal-Abtönkonzentraten sind maximal 3 % möglich. Für kräftige Farbtöne nutzen Sie das maleco-Tönsystem statt einer Eigenmischung.

Häufige Fragen zu maleco Lecodur UV-Elast 260

Brauche ich immer Gewebe?

Nein. Bei mörtel- und putztechnisch bedingten Rissen genügen zwei unverdünnte Anstriche, bei Rissen vom Putzträger drei. Gewebe wird erst bei baudynamischen Rissen und besonders schwerer Rissbildung eingebettet.

Wie schnell kann ich weiterarbeiten?

Bei +20 °C ist die Fläche am nächsten Tag überstreichbar. Nur armierte Flächen brauchen mindestens drei Tage, bevor die Schlussbeschichtung folgt.

Bleibt die Beschichtung im Winter elastisch?

Die Zug- und Dehnfähigkeit reicht von +80 °C bis -20 °C, die Fassade arbeitet also auch bei Frost noch mit. Verarbeiten dürfen Sie allerdings erst ab +5 °C bei Luft und Untergrund.

Ist die Fassade danach noch atmungsaktiv?

Ja, die Beschichtung ist wasserdampfdurchlässig und gleichzeitig schlagregendicht. Feuchtigkeit kann aus dem Bauteil nach außen, Regen dringt nicht ein.

Wie lagere ich Restmaterial?

Kühl, aber frostfrei und im gut verschlossenen Gebinde. Ein angebrochenes Gebinde nutzen Sie am besten zeitnah für Ausbesserungen auf derselben Fläche.

Wo kann ich maleco Lecodur UV-Elast 260 kaufen?

Bei Proma Farben & Lacke, Ihrem Farben Fachhandel Hamburg in der Bahrenfelder Chaussee 80. Sie bestellen rund um die Uhr in unserem Onlineshop und lassen deutschlandweit liefern oder holen die Ware in Hamburg-Bahrenfeld ab. Ab 35 € Bestellwert ist der Versand kostenfrei.

Bekomme ich maleco Lecodur UV-Elast 260 auch im Wunschfarbton?

Viele maleco Produkte sind tönbar. Wir mischen Ihren Farbton nach RAL oder NCS in unserem Farben Fachhandel Hamburg an. Rufen Sie uns unter 040 897 562 82 an oder schreiben Sie an info@proma-farben.de.

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