Caparol CapaWood ImprägnierGel RAL 7047 Telegrau
Holzschutz im Außenbereich
Carport streichen: Lasuren & Wetterschutzfarben vom Fachhandel
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Lasuren und Wetterschutzfarben für Ihren Carport
Caparol CapaWood ImprägnierGel RAL 7047 Telegrau
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Schritt-für-Schritt-Anleitung
So schützen Sie Holz im Außenbereich
Holz im Außenbereich ist Sonne, Regen und Frost dauerhaft ausgesetzt und vergraut ohne Schutz schnell. Mit dem richtigen Aufbau aus Reinigung, Grundierung und Wetterschutz bleiben Terrasse, Zaun und Fassade viele Jahre schön und widerstandsfähig.
Reinigen und Anschleifen
Entfernen Sie zunächst Schmutz, Algen und lose Altbeschichtungen. Bürsten Sie die Oberfläche gründlich ab und waschen Sie sie mit klarem Wasser. Nach dem vollständigen Durchtrocknen schleifen Sie das Holz in Faserrichtung mit passendem Schleifpapier (Körnung laut technischem Merkblatt). Graue, verwitterte Fasern und aufstehende Holzteile tragen Sie so weit ab, bis eine saubere, tragfähige Oberfläche entsteht. Entfernen Sie danach den Schleifstaub mit Handbesen oder Pinsel. Risse und offene Fugen bessern Sie vor der Weiterbehandlung aus, damit später keine Feuchtigkeit eindringt.
Grundieren und Imprägnieren
Behandeln Sie das trockene Holz mit einer Imprägniergrundierung, die vor Bläuepilzen, Fäulnis und Insekten schützt. Tragen Sie das Produkt satt und gleichmäßig mit dem Pinsel in Faserrichtung auf, besonders an Hirnholzenden, Fugen und Kanten, die viel Feuchtigkeit aufnehmen. Halten Sie die vorgeschriebene Menge und Trockenzeit laut technischem Merkblatt ein. An maßhaltigen Bauteilen wie Fenstern behandeln Sie alle Flächen; bei nicht maßhaltigem Holz genügt der sichtbare Bereich. Lassen Sie die Grundierung vollständig durchtrocknen, bevor Sie den Wetterschutz auftragen.
Wetterschutz auftragen
Wählen Sie nun den passenden Wetterschutz: Eine offenporige Lasur betont die Maserung, eine deckende Holzfarbe bietet den stärksten UV-Schutz. Rühren Sie das Material gut auf und tragen Sie die erste Schicht dünn und gleichmäßig in Faserrichtung auf. Arbeiten Sie Fläche für Fläche zügig nass in nass, um sichtbare Ansätze zu vermeiden. Beachten Sie Verbrauch und Trockenzeit laut technischem Merkblatt. Streichen Sie nicht bei praller Sonne, Regen oder Nachtfrost, da dies die gleichmäßige Filmbildung stört und die Haltbarkeit verringert.
Zweiter Anstrich und Pflege
Schleifen Sie nach der Trockenzeit leicht an, entstauben Sie und tragen Sie den zweiten Anstrich in gleicher Technik auf. Erst dieser sorgt für die volle Schichtdicke und damit für dauerhaften Schutz; bei stark bewitterten Flächen kann ein dritter Auftrag sinnvoll sein. Prüfen Sie die Beschichtung danach einmal jährlich auf Risse, Abplatzungen und Graustich. Bessern Sie schadhafte Stellen früh aus und frischen Sie beanspruchte Flächen im Pflegeintervall laut technischem Merkblatt auf. So bleibt das Holz über viele Jahre geschützt und ansehnlich.
Carport streichen: Worauf es ankommt
Ein Carport ist ganzjährig Regen, Spritzwasser, UV-Strahlung und starken Temperaturschwankungen ausgesetzt. Die meisten Konstruktionen bestehen aus Nadelholz wie Fichte, Kiefer, Douglasie oder Lärche – Hölzer, die ohne Schutzanstrich mit der Zeit vergrauen, aufreißen und anfällig für Pilzbefall werden. Ein fachgerechter Anstrich verlängert die Lebensdauer der Konstruktion deutlich und erhält zugleich die Optik.
Bevor Farbe oder Lasur ins Spiel kommen, zählt der konstruktive Holzschutz: Pfosten dürfen keinen direkten Erdkontakt haben und stehen idealerweise auf Pfostenankern, Hirnholzflächen werden abgedeckt oder abgeschrägt, Tropfkanten leiten Wasser ab und eine funktionierende Dachentwässerung hält die Konstruktion trocken. Kein Anstrich gleicht Konstruktionsfehler dauerhaft aus – er ergänzt den konstruktiven Schutz, ersetzt ihn aber nicht.
Zwei Gegner setzen dem Holz besonders zu: Bläuepilze verfärben vor allem Kiefernholz gräulich-blau und zeigen an, dass Feuchtigkeit eingedrungen ist. UV-Strahlung baut das Lignin an der Holzoberfläche ab – das Holz vergraut, die Oberfläche wird mürbe und spätere Anstriche haften schlechter. Pigmentierte Lasuren und deckende Farben wirken hier wie ein Sonnenschutz, farblose Lasuren bieten im Außenbereich dagegen kaum UV-Schutz. Bei bläuegefährdeten Nadelhölzern empfiehlt sich zusätzlich ein Imprägniergrund mit Bläueschutz.
Lasur oder Deckfarbe – was passt zu Ihrem Carport?
Die Grundsatzentscheidung lautet: Soll die Holzmaserung sichtbar bleiben oder wünschen Sie eine deckende, farbige Oberfläche? Beide Wege haben klare Stärken:
| Kriterium | Dünnschichtlasur | Dickschichtlasur | Deckende Wetterschutzfarbe |
|---|---|---|---|
| Optik | Maserung deutlich sichtbar | Maserung sichtbar, seidiger Film | Deckend, viele Farbtöne möglich |
| UV-Schutz | Gut, abhängig von der Pigmentierung | Gut bis sehr gut | Am höchsten |
| Renovierung | Einfach: reinigen, anschleifen, überstreichen | Bei Abblättern gründlicher Anschliff nötig | Anschliff, dann überstreichen |
| Typische Anwendung | Sägeraues und gehobeltes Holz, große Flächen | Gehobelte, formstabile Bauteile | Sichtflächen, farbige Gestaltung |
Für Carports mit natürlicher Holzoptik ist die Dünnschichtlasur der pflegeleichteste Weg: Sie blättert nicht ab und lässt sich ohne aufwendiges Abschleifen auffrischen. Wer kräftige Farbtöne wünscht – etwa passend zur Fassade –, greift zur deckenden Wetterschutzfarbe. Über unseren Mischservice erhalten Sie viele Produkte im Wunschfarbton nach RAL oder NCS.
Anleitung: Carport streichen Schritt für Schritt
Untergrund prüfen und vorbereiten
Reinigen Sie alle Flächen gründlich von Staub, Grünbelag und losen Altanstrichen. Vergrautes Holz schleifen Sie bis auf eine helle, tragfähige Oberfläche zurück, abblätternde Altbeschichtungen entfernen Sie vollständig. Das Holz muss vor dem Anstrich trocken sein; frisch kesseldruckimprägnierte Bauteile lassen Sie zunächst gut austrocknen. Auf rohem Nadelholz sorgt ein Imprägnier- oder Bläueschutzgrund für einen sicheren Aufbau – ob und welche Grundierung nötig ist, entnehmen Sie dem technischen Merkblatt Ihres Produkts.
Verarbeitung – auch an die Dachunterseite denken
Streichen Sie bei trockener Witterung und beachten Sie die zulässigen Verarbeitungstemperaturen und Trockenzeiten laut technischem Merkblatt. Arbeiten Sie in Richtung der Holzmaserung und tragen Sie in der Regel zwei Anstriche auf; Hirnholz an Pfosten und Balkenköpfen streichen Sie besonders satt, da es Wasser am stärksten aufnimmt. Denken Sie auch an die Dachunterseite: Sie bekommt zwar keinen direkten Regen ab, ist aber Kondensfeuchte und reflektiertem UV-Licht ausgesetzt – ein Anstrich verhindert fleckiges Vergrauen und sorgt für ein einheitliches Bild. Wetterseite und Pfostenfüße verdienen besondere Sorgfalt.
Verbrauch berechnen und Produkte auswählen
Ermitteln Sie zuerst die Fläche: Umfang der Pfosten mal Höhe, dazu Balken, Kopfbänder, Streben und die Dachuntersicht. Der Verbrauch pro Quadratmeter ist produktabhängig und steht im technischen Merkblatt – sägeraues Holz nimmt deutlich mehr Material auf als gehobeltes. Planen Sie zwei Anstriche plus eine kleine Reserve für spätere Ausbesserungen ein. Passendes Werkzeug wie Flächenstreicher, Pinsel und Abstreifgitter finden Sie ebenfalls bei uns im Shop; bei der Produktauswahl hilft unsere Fachberatung unter 040 897 562 82.
Wartung: So hält der Anstrich viele Jahre
- Kontrollieren Sie den Anstrich einmal jährlich – matte, aufgehellte oder rissige Stellen zeigen, dass die Beschichtung nachlässt.
- Frischen Sie Wetterseite und Pfostenfüße bei Bedarf partiell auf: reinigen, anschleifen, überstreichen.
- Erneuern Sie Lasuren je nach Bewitterung regelmäßig – die empfohlenen Intervalle nennt das technische Merkblatt.
- Entfernen Sie Grünbelag und Laub zeitnah, damit keine Dauerfeuchte am Holz entsteht.
Unsicher bei der Auswahl? Wir beraten Sie persönlich.
Fachberatung vom Farben-Fachhandel Hamburg — telefonisch, per WhatsApp oder direkt im Malerfachgeschäft (Bahrenfelder Chaussee 80, 22761 Hamburg).
Gut zu wissen
Häufige Fragen: Carport streichen
01Lasur oder Deckfarbe – was ist besser für den Carport?
Das hängt von der gewünschten Optik und dem Pflegeaufwand ab. Dünnschichtlasuren betonen die Maserung, blättern nicht ab und lassen sich sehr einfach auffrischen. Deckende Wetterschutzfarben bieten in der Regel den höchsten UV-Schutz und viele Farbtöne, verlangen bei der Renovierung aber einen Anschliff. Für Holzcarports mit natürlicher Optik empfehlen wir meist eine pigmentierte Lasur, für farbige Gestaltung eine Deckfarbe – gern beraten wir Sie unter 040 897 562 82.
02Kann ich kesseldruckimprägniertes Holz direkt streichen?
Kesseldruckimprägniertes Holz muss vor dem Anstrich ausreichend trocken und abgewittert sein, sonst haften Lasur oder Farbe schlecht. Prüfen Sie, ob die Oberfläche saugfähig ist: Perlt Wasser ab, sollten Sie warten oder anschleifen. Danach eignen sich diffusionsoffene Lasuren oder Wetterschutzfarben. Die genauen Anforderungen an den Untergrund entnehmen Sie dem technischen Merkblatt des jeweiligen Produkts.
03Wie oft muss ich meinen Carport streichen?
Das Renovierungsintervall hängt von Produkt, Farbton und Bewitterung ab. Dünnschichtlasuren müssen häufiger, dafür aber mit sehr wenig Aufwand aufgefrischt werden; deckende Wetterschutzfarben halten in der Regel länger. Wetterseite und Pfostenfüße altern am schnellsten – kontrollieren Sie den Anstrich einmal jährlich und bessern Sie matte oder rissige Stellen frühzeitig aus. Die empfohlenen Auffrischungsintervalle finden Sie im technischen Merkblatt des jeweiligen Produkts.
04Muss die Dachunterseite des Carports mitgestrichen werden?
Ja, das ist empfehlenswert. Die Dachuntersicht bekommt zwar keinen direkten Regen ab, ist aber Kondensfeuchte, Spritzwasser und reflektiertem UV-Licht ausgesetzt. Ein Anstrich schützt das Holz, verhindert fleckiges Vergrauen und sorgt für ein einheitliches Gesamtbild. Da die Fläche über Kopf gestrichen wird, lohnen sich tropfgehemmte Produkte sowie ein Abstreifgitter – passendes Werkzeug finden Sie in unserem Shop.
05Wie viel Lasur oder Farbe brauche ich für meinen Carport?
Berechnen Sie zunächst die Fläche: Umfang der Pfosten mal Höhe, dazu Balken, Kopfbänder und die Dachuntersicht. Der Verbrauch pro Quadratmeter ist produktabhängig und steht im technischen Merkblatt; sägeraues Holz nimmt deutlich mehr Material auf als gehobeltes. Planen Sie grundsätzlich zwei Anstriche plus Reserve für spätere Ausbesserungen ein. Ab 35 € Bestellwert liefern wir versandkostenfrei.
06Bekomme ich Farbe für den Carport auch im Wunschfarbton?
Ja. Über unseren Mischservice erhalten Sie viele Wetterschutzfarben und Lasuren im Wunschfarbton nach RAL oder NCS – zum Beispiel passend zu Fassade, Haustür oder Garagentor. Sie bestellen online, wir mischen den Farbton im Fachhandel in Hamburg und versenden per DPD in 1–3 Werktagen. Bei Fragen zur Farbtonwahl erreichen Sie unsere Fachberatung unter 040 897 562 82.
