Produktbeschreibung
PCI PCI Lastogum Schutzschicht ist ein bauchemisches Spezialprodukt aus der PCI-Produktgruppe der Vergussmörtel, Trennmittel und Mörtel-Zusatzmittel, das im Tiefbau, Rohbau, Naturstein- und Estrichlegerhandwerk sowie in der Betoninstandsetzung eingesetzt wird, um Bauteile kraftschlüssig zu vergießen, Schalungsflächen vor dem Anhaften von Frischbeton zu schützen oder die Eigenschaften von Mörteln und Beton gezielt zu verbessern. Je nach konkreter Produktausführung handelt es sich um einen fließfähigen, hohlraumarmen Vergussmörtel für den kraftschlüssigen Verguss von Fundamenten, Stahlkonstruktionen, Ankerplatten, Stützen und Maschinenauflagern, um ein Trennmittel, das die saubere Trennung von Schalung und Frischbeton nach dem Ausschalen erleichtert, oder um ein Zusatzmittel beziehungsweise Additiv, das einem Grundmörtel oder Beton in geringer, exakt bemessener Menge beigemischt wird, um dessen Haftvermögen, Verarbeitbarkeit, Ableitfähigkeit oder weitere Eigenschaften zu verbessern. Anders als eine Wandfarbe oder ein dekorativer Anstrich ist PCI Lastogum Schutzschicht kein Beschichtungsprodukt für sichtbare Oberflächen, sondern ein technisches Bauprodukt aus dem Rohbau- und Tiefbaubereich, das nach der Verarbeitung häufig nicht mehr sichtbar bleibt, sondern als konstruktiver, kraftübertragender oder funktionaler Bestandteil einer Konstruktion wirkt.
Hersteller ist PCI Augsburg, ein etablierter Markenname der Bauchemie mit langjähriger Erfahrung in der Entwicklung von Verlege-, Verguss-, Abdichtungs- und Reparatursystemen für Handwerk und Industrie. Produkte dieser Kategorie werden typischerweise von Bauunternehmen, Fliesen- und Natursteinlegern, Estrichlegern, Betonbauern, Zimmerern im Schalungsbau sowie von erfahrenen Heimwerkern eingesetzt, die einen zuverlässigen, kraftschlüssigen oder trennenden Verbund beziehungsweise eine gezielte Eigenschaftsverbesserung ihrer Mörtel benötigen. Die konkrete Funktion — Verguss, Trennung oder Additivierung — ergibt sich aus der jeweiligen Produktbezeichnung PCI Lastogum Schutzschicht und ist in jedem Fall dem aktuellen technischen Merkblatt zu entnehmen, bevor mit der Verarbeitung begonnen wird.
Wichtig für die richtige Einordnung: Verbindliche Angaben zu Zusammensetzung, Ergiebigkeit, Verarbeitungs- beziehungsweise Topfzeit, Trocknungs- und Abbindezeit, Temperaturbeständigkeit, Druckfestigkeit, Schwindverhalten und weiteren technischen Kennwerten von PCI Lastogum Schutzschicht entnehmen Sie bitte ausschließlich dem aktuellen technischen Merkblatt sowie dem Sicherheitsdatenblatt des Herstellers PCI. Proma Farben stellt PCI Lastogum Schutzschicht als Fachhändler in geprüfter Originalverpackung zur Verfügung; für produktspezifische Detailfragen empfiehlt sich zusätzlich der direkte Blick in die aktuelle technische Dokumentation, da PCI seine Rezepturen kontinuierlich weiterentwickelt und regelmäßig aktualisiert.
Einsatzbereiche & geeignete Untergründe
PCI Lastogum Schutzschicht deckt je nach konkreter Produktausführung einen oder mehrere der folgenden klassischen Einsatzbereiche aus dem Rohbau, dem Tiefbau, dem Naturstein- und Estrichlegerhandwerk sowie der Betoninstandsetzung ab. Welche der genannten Anwendungen im Einzelfall zutrifft, ergibt sich aus der Produktbezeichnung und ist stets im technischen Merkblatt nachzulesen, bevor eine Baustelle geplant wird.
Klassische Einsatzbereiche
- Fundament- und Maschinenverguss: Fließfähige, zementäre oder reaktionsharzgebundene Vergussmörtel werden zum kraftschlüssigen, hohlraumarmen Verguss unter Stahlkonstruktionen, Maschinenfundamenten, Stützenfüßen und Fundamentankern eingesetzt, damit Lasten gleichmäßig in den Untergrund abgeleitet werden.
- Anker- und Stahlbauverguss: Ankerhülsen, Gewindestangen und Verbindungselemente im Stahl- und Metallbau werden mit fließfähigem Vergussmörtel kraftschlüssig eingebunden, sodass eine dauerhaft belastbare Verbindung zwischen Anker und Bauteil entsteht.
- Naturstein-Verlegung und -Bettung: Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein dienen dem lagegenauen Verlegen und Ansetzen von Naturwerksteinplatten, Bordsteinen, Treppenstufen, Fensterbänken und Belägen im Außen- und Innenbereich.
- Fugen- und Bettungsmörtel im Außenbereich: Im Straßen-, Wege- und Pflasterbau kommen speziell formulierte Vergussmörtel zum Verfüllen von Fugen zwischen Platten, Bordsteinen oder Pflastersteinen zum Einsatz.
- Mörtel-Additiv beziehungsweise Zusatzmittel: Haftzusätze, Kunststoffdispersionen und Spezialadditive werden Zementmörteln oder Betonen beigemischt, um deren Haftvermögen zu verbessern, eine elektrische Ableitfähigkeit zu ermöglichen oder die Verarbeitbarkeit zu erleichtern.
- Trennmittel für Schalungen: Trennmittel werden auf Schalungsflächen aus Holz, Stahl oder Kunststoff aufgetragen, bevor Beton oder Mörtel eingebracht wird, und verhindern das Anhaften des Frischmaterials beim Ausschalen.
- Reaktionsharz-Bindemittel: In Fugenmörteln, Vergussmassen oder Bettungsmörteln auf Reaktionsharzbasis übernimmt das Bindemittel die Funktion des Zements und ermöglicht eine schnellere Aushärtung sowie höhere chemische Beständigkeit.
- Reparatur und Reprofilierung: Zusatzmittel- und Vergussmörtel-basierte Systeme werden ebenfalls eingesetzt, um beschädigte Betonkanten, Fugen oder kleinere Fehlstellen an Bauteilen dauerhaft zu verfüllen und zu reprofilieren.
Geeignete Untergründe
- Beton und Stahlbeton: Tragfähiger, gereinigter Beton ist der klassische Untergrund für Vergussarbeiten unter Stützen, Maschinen und Fundamentplatten.
- Naturstein und Betonwerkstein: Saugfähige, mineralische Natursteinarten sowie Betonwerkstein eignen sich für Bettungs- und Ansetzmörtel, sofern der Stein selbst frei von Trennschichten und losen Bestandteilen ist.
- Zementestrich und Mauerwerk: Tragfähiger, ausreichend erhärteter Zementestrich sowie Mauerwerk kommen als Untergrund für Bettungs- und Reparaturmörtel infrage.
- Schalungsflächen aus Holz, Stahl oder Kunststoff: Bei Trennmitteln ist nicht der spätere Bauteiluntergrund, sondern die Schalungsoberfläche selbst der relevante „Untergrund“, auf den das Produkt aufgetragen wird.
- Zementgebundene Mörtel und Beton als Trägermaterial: Bei Zusatzmitteln ist kein eigenständiger Untergrund relevant, da das Produkt nicht selbst aufgetragen, sondern in den jeweiligen Mörtel oder Beton eingemischt wird, der wiederum auf einem tragfähigen Untergrund verarbeitet werden muss.
In allen Fällen gilt: Der Untergrund beziehungsweise die Kontaktfläche muss tragfähig, sauber und frei von Substanzen sein, die den Verbund oder die Trennwirkung beeinträchtigen könnten. Bei Unsicherheit über die Eignung eines bestimmten Untergrunds für PCI Lastogum Schutzschicht empfiehlt sich vorab eine Probefläche oder die Rücksprache mit der technischen Beratung von PCI beziehungsweise dem Fachpersonal von Proma Farben.
Eigenschaften & Vorteile
| Eigenschaft | Vorteil in der Praxis |
|---|---|
| Fließfähigkeit und gute Verarbeitbarkeit | Lässt sich zügig und ohne aufwendiges manuelles Verdichten in Hohlräume, Fugen oder Schalräume einbringen. |
| Hohlraumarmer, kraftschlüssiger Verbund (bei Vergussmörteln) | Überträgt Lasten zuverlässig zwischen Bauteil und Untergrund und minimiert das Risiko von Setzungen. |
| Zuverlässige Trennwirkung (bei Trennmitteln) | Verhindert das Anhaften von Frischbeton an Schalung, Werkzeug oder Bauteilen und erleichtert ein sauberes, beschädigungsfreies Ausschalen. |
| Gezielte Eigenschaftsmodifikation (bei Zusatzmitteln) | Verbessert je nach Produkt die Haftung, die elektrische Leitfähigkeit oder die Verarbeitbarkeit des Grundmörtels. |
| Verträglichkeit mit dem jeweiligen Untergrund | Vermeidet unerwünschte Verfärbungen, Ausblühungen oder Reaktionen an empfindlichen Steinoberflächen. |
| Witterungs- und alterungsbeständig nach Aushärtung | Sorgt für eine dauerhaft formstabile, tragfähige Verbindung auch bei wechselnder Witterung im Außenbereich. |
| Wirtschaftliche Dosierung (bei Zusatzmitteln) | Bereits geringe, exakt bemessene Mengen genügen, um die gewünschte Wirkung im Grundmörtel zu erzielen. |
| Kompatibilität innerhalb des PCI-Systems | Aufeinander abgestimmte Komponenten reduzieren das Risiko von Unverträglichkeiten zwischen Produkten. |
Diese Eigenschaften machen PCI Lastogum Schutzschicht zu einem Werkzeug für Fachbetriebe, die eine planbare, dauerhaft belastbare oder gezielt gesteuerte Verbindung beziehungsweise Trennung zwischen Baustoffen benötigen — unabhängig davon, ob es sich um einen tragenden Verguss, eine schützende Trennschicht oder eine gezielte Rezepturverbesserung handelt.
Verarbeitung & Anwendung
Vorbereitung
Der Untergrund beziehungsweise die Kontaktfläche muss sauber, tragfähig und frei von losen Bestandteilen, Staub, Ölen, Fetten, Trennmittelresten, Zementschlämpen oder alten Beschichtungsresten sein, bevor PCI Lastogum Schutzschicht verarbeitet wird. Bei zementären Vergussmörteln wird der Untergrund je nach Saugfähigkeit vorgenässt, damit dem frischen Mörtel nicht zu schnell Wasser entzogen wird. Bei reaktionsharzgebundenen Produkten muss der Untergrund dagegen trocken, fettfrei und tragfähig sein, da Feuchtigkeit die Reaktion und den Verbund beeinträchtigen kann. Bei Trennmitteln wird die Schalungsfläche zunächst gereinigt und von alten Betonresten befreit, bevor das Trennmittel aufgetragen wird. Bei Zusatzmitteln entfällt eine separate Untergrundvorbereitung für das Produkt selbst, da hier die Vorbereitung des Grundmörtels beziehungsweise Betons im Vordergrund steht, in den PCI Lastogum Schutzschicht anschließend eingemischt wird.
Auftrag beziehungsweise Einbringen
Vergussmörtel werden mit einem geeigneten Rührwerk unter Zugabe der vom Hersteller angegebenen Anmachwasser- beziehungsweise Harzkomponentenmenge klumpenfrei angemischt und anschließend zügig, in der Regel von einer Seite kontinuierlich, in den vorbereiteten Verguss- beziehungsweise Schalungsraum eingegossen, damit die Luft ungehindert entweichen kann und ein hohlraumarmer Verguss entsteht. Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein werden mit Kelle oder Zahnspachtel gleichmäßig aufgetragen, bevor das Belagsmaterial eingelegt und ausgerichtet wird. Trennmittel werden dünn, gleichmäßig und deckend mit Pinsel, Rolle oder Sprühgerät auf die vorbereitete Schalungsfläche aufgetragen, wobei Pfützenbildung vermieden werden sollte, um eine gleichmäßige Betonoberfläche nach dem Ausschalen zu erhalten. Zusatzmittel werden nicht als eigenständiges Produkt verarbeitet, sondern in der vom Hersteller angegebenen Menge dem jeweiligen Mörtel oder Beton während des Mischvorgangs zudosiert und homogen eingemischt, bevor der so modifizierte Mörtel wie gewohnt verarbeitet wird.
In der Praxis empfiehlt sich vor größeren Vergussarbeiten grundsätzlich eine kleine Probefläche beziehungsweise ein Probeverguss, um Fließverhalten, Verarbeitungszeit und Verträglichkeit unter den konkreten Baustellenbedingungen — Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Untergrundfeuchte — realistisch einzuschätzen, bevor größere Mengen von PCI Lastogum Schutzschicht eingesetzt werden.
Trocknung & Aushärtung
Alle Produkte dieser Gruppe härten im vom Hersteller angegebenen Temperatur- und Zeitfenster aus; die Verarbeitung sollte nicht bei Frost, praller Sonne, starkem Wind oder großer Hitze erfolgen, da diese Bedingungen die Erhärtung und den Endverbund beeinträchtigen können. Bei zementären Vergussmörteln ist während der ersten Erhärtungsphase auf eine ausreichende Nachbehandlung, etwa durch Abdecken oder Feuchthalten, zu achten, damit der Mörtel nicht zu schnell austrocknet und Risse bildet. Belastbare, begehbare oder befahrbare Endfestigkeiten werden erst nach der im technischen Merkblatt angegebenen vollständigen Aushärtezeit erreicht; ein vorzeitiges Belasten kann zu bleibenden Schäden führen.
Reinigung
Werkzeuge, Mischbehälter und Geräte werden unmittelbar nach Gebrauch mit klarem Wasser gereinigt, solange das Material noch frisch und nicht angehärtet ist. Reaktionsharzgebundene Produkte müssen dagegen noch im unausgehärteten Zustand mit dem vom Hersteller empfohlenen Reiniger gesäubert werden, da sie sich nach dem Aushärten nur noch mechanisch entfernen lassen. Bereits angetrocknete Materialreste lassen sich in der Regel nicht mehr rückstandsfrei entfernen, sodass eine zügige Reinigung direkt im Anschluss an die Verarbeitung empfohlen wird.
Verbrauch & Mengenberechnung
Der tatsächliche Verbrauch von PCI Lastogum Schutzschicht hängt stark vom konkreten Einsatzzweck ab und lässt sich für die drei Produktgruppen unterschiedlich überschlagen. Die exakten Verbrauchswerte, Dosierangaben und Rohdichten sind in jedem Fall dem aktuellen technischen Merkblatt zu entnehmen; die folgenden Formeln dienen ausschließlich der überschlägigen Planung.
Vergussmörtel (Volumenberechnung): Zunächst wird das zu füllende Hohlraumvolumen ermittelt: Länge (m) × Breite (m) × Verguss- beziehungsweise Fugenhöhe (m) = Volumen in Kubikmetern. Multipliziert mit 1.000 ergibt sich das Volumen in Litern. Aus diesem Volumen lässt sich in Verbindung mit der im technischen Merkblatt angegebenen Rohdichte (kg pro Liter Frischmörtel) die benötigte Gebindemenge in Kilogramm berechnen: Volumen (L) × Rohdichte (kg/L) = benötigte Menge (kg). Aus der benötigten Menge und der Gebindegröße lässt sich anschließend die Anzahl der benötigten Gebinde ableiten, wobei grundsätzlich aufgerundet und ein Sicherheitszuschlag für Verluste beim Anmischen und Einbringen eingeplant werden sollte.
Trennmittel (Flächenberechnung): Zu verarbeitende Schalungsfläche (m²) × Verbrauch laut technischem Merkblatt (ml pro m²) = benötigte Menge in Millilitern. Die benötigte Menge, geteilt durch die Gebindegröße, ergibt die Anzahl der benötigten Gebinde, wobei auch hier aufgerundet werden sollte, um Nachbestellungen während laufender Betonagen zu vermeiden.
Zusatzmittel (Dosierberechnung): Zusatzmittel werden nicht flächen-, sondern mengenbezogen zur Grundmörtel- beziehungsweise Zementmenge dosiert, meist angegeben als Prozentsatz vom Zementgewicht oder als Milliliter pro Kilogramm Grundmörtel. Die konkrete Dosiermenge (kg Zusatzmittel) ergibt sich aus: Zementmenge (kg) × Dosierprozentsatz laut technischem Merkblatt = benötigte Menge Zusatzmittel (kg beziehungsweise ml). Eine Überdosierung kann die Eigenschaften des Mörtels negativ beeinflussen, weshalb die Herstellerangabe grundsätzlich einzuhalten ist.
Für alle drei Produktgruppen gilt zusätzlich: Bei größeren, zusammenhängenden Baumaßnahmen empfiehlt sich, die berechnete Menge um einen Sicherheitszuschlag von einigen Prozent zu erhöhen, um Verschnitt, Anmischverluste und Unregelmäßigkeiten im Untergrund abzudecken. Vor dem Kauf größerer Mengen kann bei Proma Farben eine fachliche Einschätzung zur überschlägigen Mengenplanung eingeholt werden.
Varianten / Gebinde
PCI Lastogum Schutzschicht ist bei Proma Farben in der Gebindegröße 1 Stück erhältlich. Je nach Produkttyp werden Vergussmörtel und Bettungsmörtel üblicherweise in Sackware oder Eimern angeboten, Trennmittel häufig in Kanistern oder Gebinden mit Sprühverschluss, und flüssige Zusatzmittel meist in Flaschen oder Kanistern unterschiedlicher Größe. Je nach Baustellengröße kann es sinnvoll sein, größere Gebinde für zusammenhängende Vergussarbeiten oder umfangreiche Schalungsflächen zu wählen, während sich kleinere Gebinde besser für punktuelle Ausbesserungen, kleinere Reparaturen oder den gelegentlichen Einsatz im Heimwerkerbereich eignen. Bei größeren Bauvorhaben mit wiederkehrendem Bedarf lohnt sich häufig ein Preisvergleich zwischen den verfügbaren Gebindegrößen, da größere Einheiten in der Regel einen günstigeren Preis pro Kilogramm beziehungsweise Liter bieten. Angaben zu weiteren, aktuell nicht gelisteten Gebindegrößen oder Farbtönen des Produkts erhalten Sie auf Anfrage bei der Fachberatung von Proma Farben.
Vergleich zu verwandten Produkten
PCI Lastogum Schutzschicht lässt sich klar von anderen Bauprodukten und von den übrigen Produkten innerhalb der eigenen Kategorie abgrenzen. Die folgende Übersicht zeigt die wesentlichen Unterschiede zwischen den drei Produktgruppen dieser Kategorie sowie die Abgrenzung zu einer klassischen Wandfarbe.
| Produktgruppe | Hauptfunktion | Typische Anwendung | Nach Verarbeitung sichtbar? |
|---|---|---|---|
| Vergussmörtel | Kraftschlüssiger, hohlraumarmer Verguss | Fundamente, Stahlkonstruktionen, Ankerplatten, Maschinenauflager | Nein, in der Regel verdeckt eingebaut |
| Bettungs-/Ansetzmörtel für Naturstein | Lagegenaues Verlegen und Ansetzen von Naturstein | Platten, Bordsteine, Treppenstufen, Beläge | Teilweise sichtbar in der Fuge |
| Trennmittel | Verhindert Anhaften von Frischbeton | Schalungen im Beton- und Fertigteilbau | Nein, wirkt nur während der Verarbeitung |
| Zusatzmittel / Additiv | Gezielte Eigenschaftsverbesserung des Grundmörtels | Haftvermittlung, Ableitfähigkeit, Verarbeitbarkeit | Nein, wird untrennbar in den Mörtel eingemischt |
| Wandfarbe / Anstrichstoff (zum Vergleich) | Dekorative, farbgebende Beschichtung | Sichtbare Innen- und Außenflächen | Ja, bildet die sichtbare Oberfläche |
Gegenüber einer Wandfarbe besteht der grundsätzliche Unterschied darin, dass Vergussmörtel, Trennmittel und Zusatzmittel keine dekorativen Beschichtungsstoffe sind, sondern konstruktive beziehungsweise funktionale Bauprodukte, die überwiegend im verdeckten oder technischen Bereich einer Baumaßnahme eingesetzt werden. Innerhalb der eigenen Kategorie unterscheidet sich ein Trennmittel grundlegend von einem Haftzusatz beziehungsweise Haftvermittler: Während das Trennmittel das Anhaften von Frischbeton an der Schalung bewusst verhindern soll, verfolgt ein Haftzusatz genau die gegenteilige Funktion, nämlich eine möglichst feste Verbindung zwischen zwei Materialschichten herzustellen. Ein Vergussmörtel wiederum unterscheidet sich von einem Bettungs- oder Ansetzmörtel dadurch, dass er deutlich fließfähiger eingestellt ist und primär für den kraftschlüssigen Verguss von Hohlräumen, nicht für das flächige Ansetzen von Belägen konzipiert ist. Welches Produkt für ein konkretes Bauvorhaben geeignet ist, hängt daher immer von der genauen Aufgabenstellung sowie den Vorgaben des technischen Merkblatts ab.
Sicherheit & Lagerung
Zementhaltige Vergussmörtel, Bettungsmörtel und mineralische Zusatzmittel reagieren mit Wasser stark alkalisch und können bei Kontakt Haut und Augen reizen oder in ungünstigen Fällen verätzen; beim Verarbeiten sollten daher grundsätzlich Schutzhandschuhe, eine Schutzbrille und bei stauberzeugenden Arbeitsschritten, etwa beim Anmischen von Trockenmörtel, ein geeigneter Atemschutz getragen werden. Reaktionsharzgebundene Produkte, etwa bestimmte Bindemittel oder spezielle Trennmittel, können sensibilisierend wirken und bei wiederholtem Hautkontakt allergische Reaktionen auslösen; hier ist besonders auf geschlossene Arbeitskleidung und den Hautschutz zu achten. Vor der ersten Verwendung von PCI Lastogum Schutzschicht sollte das aktuelle Sicherheitsdatenblatt des Herstellers gelesen und beachtet werden, da es die vollständigen Angaben zu Gefahrenhinweisen, persönlicher Schutzausrüstung und Erste-Hilfe-Maßnahmen enthält. Angebrochene wie ungeöffnete Gebinde sollten kühl, trocken und frostfrei sowie fest verschlossen in der Originalverpackung gelagert werden, da Feuchtigkeit, Frost oder direkte Sonneneinstrahlung die Produktqualität nachhaltig beeinträchtigen können. Das Produkt ist außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren und darf nicht in die Kanalisation, Gewässer oder das Erdreich gelangen; Restmengen und Verpackungen sind entsprechend den örtlichen Entsorgungsvorschriften zu behandeln.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem Vergussmörtel und normalem Mauermörtel?
Ein Vergussmörtel ist deutlich fließfähiger eingestellt als normaler Mauermörtel und wird daher nicht aufgetragen, sondern in vorbereitete Hohlräume eingegossen. Zudem erreichen Vergussmörtel in der Regel höhere Festigkeiten, da sie für den kraftschlüssigen Verguss lastabtragender Bauteile wie Fundamente und Stahlkonstruktionen ausgelegt sind.
Wofür wird ein Trennmittel im Schalungsbau eingesetzt?
Ein Trennmittel wird vor dem Betonieren dünn und gleichmäßig auf die Schalungsfläche aufgetragen, damit der Frischbeton beim Ausschalen nicht an der Schalung haften bleibt und sich die Schalung ohne Beschädigung der Betonoberfläche lösen lässt.
Kann PCI Lastogum Schutzschicht für den Verguss von Fundamentankern verwendet werden?
Ob sich PCI Lastogum Schutzschicht für den Verguss von Fundamentankern eignet, hängt vom konkreten Produkttyp ab; maßgeblich für die Freigabe dieser Anwendung ist stets das aktuelle technische Merkblatt des Herstellers PCI.
Ist PCI Lastogum Schutzschicht für Innen- und Außenbereich geeignet?
Die konkrete Eignung von PCI Lastogum Schutzschicht für den Innen- oder Außenbereich sowie für dauerhaft feuchte oder frostgefährdete Bereiche entnehmen Sie bitte dem technischen Merkblatt des jeweiligen Produkts.
Wie wird ein Zusatzmittel korrekt dosiert?
Ein Zusatzmittel wird in einer vom Hersteller festgelegten Menge, meist als Prozentsatz vom Zementgewicht oder als Milliliter pro Kilogramm Grundmörtel angegeben, dem Grundmörtel während des Mischvorgangs beigemischt; die exakte Dosierangabe steht im technischen Merkblatt.
Ist PCI Lastogum Schutzschicht eine Wandfarbe?
Nein, PCI Lastogum Schutzschicht ist keine Wandfarbe und kein dekorativer Anstrichstoff. Es zählt zur bauchemischen Produktgruppe der Vergussmörtel, Trennmittel und Mörtel-Zusatzmittel und wird überwiegend im konstruktiven oder verdeckten Bereich einer Baumaßnahme eingesetzt.
Welches Werkzeug wird zur Verarbeitung benötigt?
Je nach Produkttyp wird unterschiedliches Werkzeug benötigt: für Vergussmörtel ein Rührwerk mit Rührquirl und ein sauberer Mischbehälter, für Bettungs- und Ansetzmörtel Kelle und Zahnspachtel, und für Trennmittel Pinsel, Rolle oder ein geeignetes Sprühgerät.
Wie lange ist ein angebrochenes Gebinde von PCI Lastogum Schutzschicht haltbar?
Angebrochene Gebinde sollten möglichst rasch weiterverarbeitet und nach Gebrauch gut verschlossen, kühl, trocken und frostfrei gelagert werden, da Feuchtigkeit und Luftkontakt die Materialqualität mit der Zeit beeinträchtigen können.
Kann PCI Lastogum Schutzschicht mit anderen PCI-Produkten kombiniert werden?
Viele PCI-Produkte sind aufeinander abgestimmte Systemkomponenten; ob PCI Lastogum Schutzschicht mit einem bestimmten anderen PCI-Produkt kombinierbar ist, entnehmen Sie bitte der Systemfreigabe im jeweiligen technischen Merkblatt.
Was ist bei niedrigen Temperaturen zu beachten?
Bei niedrigen Temperaturen verlangsamt sich der Erhärtungs- beziehungsweise Aushärtungsprozess von PCI Lastogum Schutzschicht spürbar, und bei Frost kann das Ergebnis dauerhaft geschädigt werden; frisch verarbeitete Bauteile sind daher bis zur ausreichenden Festigkeit konsequent vor Frost zu schützen.
Auch vor Ort im Hamburger Farbenfachhandel
Sie möchten PCI Lastogum Schutzschicht lieber persönlich sehen und sich beraten lassen? Besuchen Sie uns in unserem Ladengeschäft in Hamburg.
Proma Farben & Lacke — Ihr Fachhandel in Hamburg
Adresse: Bahrenfelder Chaussee 80, 22761 Hamburg
Öffnungszeiten: Mo–Fr 8:00–18:00 Uhr · Sa 9:00–13:00 Uhr
Beratung: Persönlich vor Ort oder telefonisch
Persönliche Fachberatung in Hamburg-Bahrenfeld, Altona, Othmarschen, Ottensen, Eimsbüttel und für ganz Hamburg.




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