Jansen Aqua Magnetfarbe - dunkelgrau
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Kreative Wandgestaltung
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Schritt-für-Schritt-Anleitung
So streichen Sie Ihre Wand
Mit der richtigen Vorbereitung und Technik streichen Sie Ihre Wand gleichmäßig, deckend und ohne störende Ansätze. Diese Anleitung führt Sie in vier Schritten vom sauberen Untergrund bis zum fertigen Anstrich.
Untergrund vorbereiten
Reinigen Sie die Wand zunächst gründlich von Staub, Fett und losen Teilen. Kratzen Sie abblätternde Altfarbe ab und füllen Sie Risse sowie Löcher mit Spachtelmasse. Nach der Trocknungszeit laut technischem Merkblatt schleifen Sie die Flächen glatt und wischen den Schleifstaub ab. Kleben Sie anschließend Fensterrahmen, Steckdosen, Sockelleisten und angrenzende Flächen sauber mit Kreppband ab und legen Sie den Boden mit Malervlies oder Folie aus. Ein tragfähiger, sauberer Untergrund ist die Grundlage für ein gleichmäßiges Ergebnis.
Untergrund grundieren
Prüfen Sie die Saugfähigkeit, indem Sie etwas Wasser auf die Wand tupfen: Zieht es sofort ein, ist der Untergrund stark saugend. Tragen Sie eine passende Grundierung oder Tiefengrund gleichmäßig mit Rolle oder Pinsel auf, um die Saugfähigkeit auszugleichen und die Haftung des Anstrichs zu verbessern. Achten Sie besonders auf Ecken und Übergänge. Das richtige Mischungsverhältnis und die Trockenzeit entnehmen Sie dem technischen Merkblatt. Lassen Sie die Grundierung vollständig durchtrocknen; erst dann verhindert sie später Flecken und ein ungleichmäßiges Aufsaugen der Wandfarbe.
Erster Anstrich
Rühren Sie die Wandfarbe gut auf und geben Sie sie in einen Farbeimer mit Abstreifgitter. Beginnen Sie an einer Ecke und schneiden Sie zuerst Kanten, Ecken und Übergänge mit dem Pinsel ein. Rollen Sie die Fläche danach zügig nass in nass, damit keine Ansätze entstehen. Arbeiten Sie im Kreuzgang: erst senkrecht auftragen, dann waagerecht verteilen und zuletzt senkrecht glattrollen. Verarbeiten Sie immer bahnweise von der noch feuchten Kante aus. So erzielen Sie eine gleichmäßige Deckung ohne sichtbare Übergänge oder Streifen.
Zweiter Anstrich und Finish
Lassen Sie den ersten Anstrich vollständig trocknen; die genaue Trockenzeit steht im technischen Merkblatt und liegt meist bei mehreren Stunden. Tragen Sie danach den zweiten Anstrich in gleicher Technik im Kreuzgang auf; das sorgt für gleichmäßige Deckkraft und ein sattes Farbergebnis. Ziehen Sie das Kreppband am besten ab, solange die Farbe noch leicht feucht ist, damit die Kanten sauber bleiben. Prüfen Sie die Fläche bei Tageslicht auf Fehlstellen und bessern Sie diese vorsichtig nach. Sorgen Sie zum Trocknen für gute Belüftung.
Was ist Magnetfarbe und wofür eignet sie sich?
Magnetfarbe ist eine spezielle Wandbeschichtung, die einen hohen Anteil feiner Eisenpartikel enthält. Nach dem Trocknen bilden diese Partikel eine ferromagnetische Schicht, an der Magnete haften – die Wand selbst wird dabei nicht magnetisch, sondern wirkt wie eine unsichtbare Pinnwand. Notizen, Fotos, Zeichnungen oder Stundenpläne lassen sich mit Magneten befestigen, ohne dass Löcher gebohrt oder Klebestreifen verwendet werden müssen.
Da die enthaltenen Eisenpartikel die Farbe dunkelgrau färben, wird Magnetfarbe in der Regel als Grund- beziehungsweise Funktionsanstrich eingesetzt und anschließend mit einer normalen Innenwandfarbe im Wunschfarbton überstrichen. So bleibt die magnetische Funktion erhalten, während die Wand optisch zum Raum passt.
Typische Einsatzbereiche sind:
- Kinderzimmer: Bilder und Bastelarbeiten aufhängen, ohne die Wand zu beschädigen
- Büro und Homeoffice: Planungswände, Notizen, Projektübersichten
- Küche und Flur: Einkaufszettel, Termine, Familienorganisation
- Läden und Praxen: wechselnde Aushänge und Präsentationsflächen
Magnetfarbe richtig anwenden: Darauf kommt es an
Ob die spätere Wand Magnete zuverlässig hält, entscheidet sich bei der Vorbereitung und der Verarbeitung. Die drei wichtigsten Punkte: ein geeigneter Untergrund, ausreichend viele Schichten und die richtige Mengenplanung.
Untergrund: glatt, sauber und tragfähig
Magnetfarbe entfaltet ihre volle Wirkung auf glatten, tragfähigen Untergründen wie gespachtelten Gipskartonplatten, Putz oder festen, bereits gestrichenen Altanstrichen. Je glatter die Fläche, desto größer die Kontaktfläche zwischen Magnet und Eisenpartikeln – und desto besser die Haftung. Stark strukturierte Untergründe wie grobe Raufasertapete verringern die Haftkraft spürbar; hier empfiehlt es sich, die Fläche vorher mit Spachtelmasse zu glätten. Stark saugende oder sandende Untergründe sollten laut technischem Merkblatt mit einer passenden Grundierung vorbehandelt werden.
Verarbeitung: mehrere dünne Schichten statt einer dicken
Die Eisenpartikel sind schwerer als die übrigen Bestandteile der Farbe und setzen sich im Gebinde ab. Rühren Sie die Farbe deshalb vor und während der Verarbeitung gründlich auf. Aufgetragen wird mit einer kurzflorigen Rolle oder einem Pinsel in mehreren dünnen, gleichmäßigen Schichten – als Faustregel gelten je nach Produkt mindestens zwei bis drei Anstriche, bei höheren Ansprüchen an die Haftkraft auch mehr. Halten Sie die im technischen Merkblatt angegebenen Trocknungszeiten zwischen den Schichten ein.
Ein praktischer Tipp: Prüfen Sie die Haftung nach dem Trocknen mit einem Magneten, bevor Sie die Deckschicht auftragen. Hält er nicht zuverlässig, streichen Sie einfach eine weitere Schicht Magnetfarbe. Für sauber abgegrenzte Flächen – etwa ein Rechteck als Pinnwand-Zone – kleben Sie die Ränder vor dem Streichen mit Malerkrepp ab.
Nach vollständiger Durchtrocknung können Sie die Fläche mit einer Innenwandfarbe Ihrer Wahl überstreichen. Wichtig: Halten Sie die Deckschicht möglichst dünn, denn jede zusätzliche Farbschicht vergrößert den Abstand zwischen Magnet und Eisenpartikeln und schwächt die Haftung. Ein bis zwei dünne Anstriche mit Dispersionsfarbe oder Latexfarbe sind in der Regel unkritisch. Verwenden Sie außerdem möglichst starke Magnete – Neodym-Magnete halten auf Magnetfarbe deutlich besser als einfache Ferrit-Magnete.
Verbrauch und Menge: So planen Sie richtig
Der Verbrauch von Magnetfarbe liegt wegen des hohen Eisenanteils in der Regel höher als bei normaler Wandfarbe und unterscheidet sich je nach Produkt. Verbindliche Werte pro Quadratmeter und Schicht entnehmen Sie dem technischen Merkblatt des jeweiligen Herstellers. Für die Planung hilft folgende Orientierung:
| Schichtanzahl | Ergebnis | Geeignet für |
|---|---|---|
| 2 Anstriche | Grundhaftung | leichte Notizzettel mit starken Magneten |
| 3 Anstriche | gute Haftung (übliche Empfehlung) | Fotos, Zeichnungen, Postkarten |
| 4 und mehr Anstriche | erhöhte Haftkraft | schwerere Objekte, stark genutzte Flächen |
Messen Sie die geplante Fläche aus und multiplizieren Sie den Bedarf mit der gewünschten Schichtanzahl. Oft genügt schon eine Teilfläche – etwa ein Streifen über dem Schreibtisch oder ein Rechteck im Kinderzimmer –, um den gewünschten Nutzen zu erzielen. Das spart Material und setzt gleichzeitig einen gestalterischen Akzent.
Sie sind unsicher, welches Produkt oder welche Menge für Ihr Projekt passt? Als Fachhandel vor Ort in Hamburg beraten wir Sie persönlich – telefonisch unter 040 897 562 82 oder direkt in unserem Malerfachgeschäft in der Bahrenfelder Chaussee 80. Bestellungen ab 35 € liefern wir versandkostenfrei per DPD in 1–3 Werktagen.
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Gut zu wissen
Häufige Fragen: Magnetfarbe
01Wie viele Schichten Magnetfarbe sind nötig, damit Magnete gut halten?
Als Faustregel gelten mindestens zwei bis drei dünne, gleichmäßige Anstriche – die genaue Empfehlung steht im technischen Merkblatt des jeweiligen Produkts. Grundsätzlich gilt: Je mehr Schichten, desto mehr Eisenpartikel liegen in der Fläche und desto besser die Haftung. Halten Sie die Trocknungszeiten zwischen den Anstrichen ein und rühren Sie die Farbe vor jedem Anstrich gründlich auf.
02Kann ich Magnetfarbe mit normaler Wandfarbe überstreichen?
Ja, das ist sogar der übliche Weg: Magnetfarbe ist durch die Eisenpartikel dunkelgrau und wird nach dem Durchtrocknen mit Innenwandfarbe im Wunschfarbton überstrichen. Wichtig ist eine möglichst dünne Deckschicht, denn jede zusätzliche Farblage vergrößert den Abstand zum Magneten und schwächt die Haftung. Ein bis zwei dünne Anstriche sind in der Regel unkritisch. Ihren Wunschfarbton mischen wir Ihnen nach RAL oder NCS.
03Welche Magnete halten am besten auf Magnetfarbe?
Neodym-Magnete sind die erste Wahl: Sie sind bei gleicher Größe deutlich stärker als einfache Ferrit-Magnete und halten Papier, Fotos oder Postkarten zuverlässig. Grundsätzlich gilt: Je größer die Auflagefläche und je stärker der Magnet, desto besser der Halt. Für schwerere Objekte sollten Sie mehrere Magnete verwenden und die Fläche mit zusätzlichen Schichten Magnetfarbe streichen.
04Wie hoch ist der Verbrauch von Magnetfarbe pro Quadratmeter?
Der Verbrauch ist produktabhängig und liegt wegen des hohen Eisenanteils in der Regel höher als bei normaler Wandfarbe – verbindliche Angaben pro Quadratmeter und Schicht finden Sie im technischen Merkblatt des Herstellers. Kalkulieren Sie in jedem Fall mehrere Anstriche ein. Für kleinere Flächen wie einen Streifen im Kinderzimmer oder über dem Schreibtisch reicht häufig schon ein kleines Gebinde.
05Ist Magnetfarbe für das Kinderzimmer geeignet?
Ja, das Kinderzimmer ist einer der beliebtesten Einsatzorte: Kinder können Bilder und Bastelarbeiten mit Magneten aufhängen, ohne die Wand zu beschädigen. Prüfen Sie im technischen Merkblatt die Eignung für Innenräume und lassen Sie die Fläche vollständig durchtrocknen, bevor der Raum wieder genutzt wird. Verwenden Sie ausreichend große Magnete, die nicht verschluckt werden können.
06Haftet Magnetfarbe auch auf Raufasertapete?
Streichen können Sie Magnetfarbe grundsätzlich auch auf Raufaser, allerdings verringert die Struktur die Kontaktfläche zwischen Magnet und Eisenpartikeln – die Haftkraft sinkt spürbar. Für ein gutes Ergebnis empfehlen wir, die Fläche vorher mit Spachtelmasse zu glätten oder eine glatte Teilfläche anzulegen. Auf glattem Untergrund erreichen Sie mit derselben Schichtanzahl einen deutlich besseren Halt.
