Pufas Kalkfarbe KL naturweiß 12,50 Liter für allergiker geeignet
104,66 €
Mineralische Wandfarben
Kalkfarbe kaufen – mineralische Wandfarbe für Altbau und Feuchträume
- Mineralisch, diffusionsoffen und alkalisch – natürlich schimmelhemmend
- Versandkostenfrei ab 35 €, DPD-Lieferung in der Regel in 1–3 Werktagen
- Persönliche Fachberatung unter 040 897 562 82
Kalkfarbe – unsere Auswahl
Pufas Kalkfarbe KL naturweiß 12,50 Liter für allergiker geeignet
104,66 €
Histolith Kalk Kaseinfarbe Wunschfarbe 12,50 Liter (Kalkfarbe)
Von 170,11 €
Pufas Kalkfarbe KL naturweiß 5,0 Liter für allergiker geeignet
49,09 €
Schritt-für-Schritt-Anleitung
So streichen Sie Ihre Wand
Mit der richtigen Vorbereitung und Technik streichen Sie Ihre Wand gleichmäßig, deckend und ohne störende Ansätze. Diese Anleitung führt Sie in vier Schritten vom sauberen Untergrund bis zum fertigen Anstrich.
Untergrund vorbereiten
Reinigen Sie die Wand zunächst gründlich von Staub, Fett und losen Teilen. Kratzen Sie abblätternde Altfarbe ab und füllen Sie Risse sowie Löcher mit Spachtelmasse. Nach der Trocknungszeit laut technischem Merkblatt schleifen Sie die Flächen glatt und wischen den Schleifstaub ab. Kleben Sie anschließend Fensterrahmen, Steckdosen, Sockelleisten und angrenzende Flächen sauber mit Kreppband ab und legen Sie den Boden mit Malervlies oder Folie aus. Ein tragfähiger, sauberer Untergrund ist die Grundlage für ein gleichmäßiges Ergebnis.
Untergrund grundieren
Prüfen Sie die Saugfähigkeit, indem Sie etwas Wasser auf die Wand tupfen: Zieht es sofort ein, ist der Untergrund stark saugend. Tragen Sie eine passende Grundierung oder Tiefengrund gleichmäßig mit Rolle oder Pinsel auf, um die Saugfähigkeit auszugleichen und die Haftung des Anstrichs zu verbessern. Achten Sie besonders auf Ecken und Übergänge. Das richtige Mischungsverhältnis und die Trockenzeit entnehmen Sie dem technischen Merkblatt. Lassen Sie die Grundierung vollständig durchtrocknen; erst dann verhindert sie später Flecken und ein ungleichmäßiges Aufsaugen der Wandfarbe.
Erster Anstrich
Rühren Sie die Wandfarbe gut auf und geben Sie sie in einen Farbeimer mit Abstreifgitter. Beginnen Sie an einer Ecke und schneiden Sie zuerst Kanten, Ecken und Übergänge mit dem Pinsel ein. Rollen Sie die Fläche danach zügig nass in nass, damit keine Ansätze entstehen. Arbeiten Sie im Kreuzgang: erst senkrecht auftragen, dann waagerecht verteilen und zuletzt senkrecht glattrollen. Verarbeiten Sie immer bahnweise von der noch feuchten Kante aus. So erzielen Sie eine gleichmäßige Deckung ohne sichtbare Übergänge oder Streifen.
Zweiter Anstrich und Finish
Lassen Sie den ersten Anstrich vollständig trocknen; die genaue Trockenzeit steht im technischen Merkblatt und liegt meist bei mehreren Stunden. Tragen Sie danach den zweiten Anstrich in gleicher Technik im Kreuzgang auf; das sorgt für gleichmäßige Deckkraft und ein sattes Farbergebnis. Ziehen Sie das Kreppband am besten ab, solange die Farbe noch leicht feucht ist, damit die Kanten sauber bleiben. Prüfen Sie die Fläche bei Tageslicht auf Fehlstellen und bessern Sie diese vorsichtig nach. Sorgen Sie zum Trocknen für gute Belüftung.
Was ist Kalkfarbe – und wofür eignet sie sich?
Kalkfarbe ist eine rein mineralische Wandfarbe. Ihr Bindemittel ist gelöschter Kalk (Calciumhydroxid), der je nach Produkt als Sumpfkalk oder Kalkhydrat verarbeitet wird. Nach dem Auftragen reagiert der Kalk mit dem Kohlendioxid der Luft und härtet zu Kalkstein aus – Fachleute sprechen von Carbonatisierung. Der Anstrich verbindet sich dadurch mit dem Untergrund, statt wie ein Kunststofffilm auf ihm zu liegen. Daraus ergeben sich die beiden Eigenschaften, für die Kalkfarbe geschätzt wird: Sie ist hochgradig diffusionsoffen und von Natur aus alkalisch.
Diffusionsoffen bedeutet, dass Wasserdampf durch die Beschichtung wandern kann. Die Wand nimmt Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und gibt sie wieder ab – das gleicht Feuchtespitzen aus und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Die hohe Alkalität eines frischen Kalkanstrichs entzieht Schimmelpilzen weitgehend die Lebensgrundlage, ohne dass Biozide zugesetzt werden müssen. Reine Kalkfarben kommen zudem in der Regel ohne Lösemittel und Konservierungsmittel aus.
Typische Einsatzbereiche und Stärken:
- Altbau und Denkmalpflege: Kalkanstriche passen bauphysikalisch zu historischen Kalk- und Lehmputzen und lassen alte Wände „atmen“.
- Feuchträume: Bad, Küche, Keller und Waschküche profitieren von der feuchteregulierenden, schimmelhemmenden Wirkung.
- Wohn- und Schlafräume: Wer Wert auf wohngesunde, emissionsarme Materialien legt, findet in Kalkfarbe eine bewährte Lösung.
- Optik: Kalkfarbe trocknet samtmatt auf und erzeugt eine lebendige, leicht wolkige Oberfläche, die mit Dispersionsfarben so kaum zu erreichen ist.
Kalkfarbe, Silikatfarbe oder Dispersionsfarbe – was ist der Unterschied?
Alle drei Farbtypen haben ihre Berechtigung, unterscheiden sich aber grundlegend in Bindemittel und Verhalten:
| Eigenschaft | Kalkfarbe | Silikatfarbe | Dispersionsfarbe |
|---|---|---|---|
| Bindemittel | Gelöschter Kalk | Kaliwasserglas | Kunstharzdispersion |
| Diffusionsoffenheit | Sehr hoch | Hoch | Deutlich geringer |
| Schimmelschutz | Natürlich alkalisch, ohne Biozide | Alkalisch | Meist über Konservierungsmittel |
| Untergrund | Mineralisch, saugfähig | Mineralisch (verkieselt) | Fast alle üblichen Untergründe |
| Strapazierfähigkeit | Begrenzt, samtmatt | Gut | Hoch, gut abwaschbar |
Als Faustregel: Für stark beanspruchte Flächen in Flur oder Treppenhaus ist eine abwaschbare Dispersions- oder Latexfarbe praktischer. Für Fassaden und mineralische Untergründe mit hoher Beanspruchung ist Silikatfarbe eine dauerhafte Alternative. Wo Raumklima, Schimmelvorbeugung und natürliche Optik im Vordergrund stehen – also im Altbau und in Feuchträumen –, ist Kalkfarbe die erste Wahl.
Kaufberatung: So gelingt der Anstrich mit Kalkfarbe
Der richtige Untergrund: mineralisch und saugfähig
Kalkfarbe braucht einen saugfähigen, mineralischen Untergrund, um sich dauerhaft zu verbinden. Ideal sind Kalkputz, Kalkzementputz, Lehmputz, Mauerwerk und Beton. Gipsputz und Gipskartonplatten sind nur geeignet, wenn der Hersteller den Aufbau mit einer passenden Grundierung freigibt – maßgeblich ist das technische Merkblatt. Kritisch sind alte Dispersionsanstriche: Der geschlossene Kunststofffilm saugt nicht, die Kalkfarbe kann nicht carbonatisieren und haftet schlecht. Prüfen Sie die Saugfähigkeit mit einem nassen Schwamm: Perlt das Wasser ab, sollte der Altanstrich entfernt oder ein vom Hersteller freigegebener Systemaufbau gewählt werden. Legen Sie im Zweifel immer eine Probefläche an.
Verarbeitung: dünn, kreuzweise, in mehreren Schichten
Kalkfarbe wird anders verarbeitet als Dispersionsfarbe. Die wichtigsten Regeln:
- Farbe gründlich aufrühren und – falls im Merkblatt vorgesehen – mit Wasser auf Verarbeitungskonsistenz verdünnen.
- Stark saugende Untergründe je nach Herstellerangabe vornässen oder grundieren.
- Mit Deckenbürste oder Malerquast dünn und kreuzweise auftragen; bei vielen Produkten ist auch die Rolle möglich.
- Zwei bis drei dünne Anstriche einplanen – Kalkfarbe baut ihre Deckkraft Schicht für Schicht auf und erreicht sie erst nach dem vollständigen Durchtrocknen.
- Trocknungszeiten und Mindestverarbeitungstemperatur laut technischem Merkblatt einhalten.
Wichtig für Ihre Sicherheit: Frische Kalkfarbe ist stark alkalisch. Tragen Sie Schutzbrille und Handschuhe, decken Sie Glas, Klinker, Metall und Naturstein sorgfältig ab und entfernen Sie Spritzer sofort mit klarem Wasser.
Verbrauch und Menge: So kalkulieren Sie richtig
Der Verbrauch hängt von Produkt, Verdünnungsgrad und Saugverhalten des Untergrunds ab – verbindliche Werte nennt das technische Merkblatt des jeweiligen Herstellers. Rechnen Sie die Wandfläche aus (Länge × Höhe, abzüglich großer Fenster und Türen) und multiplizieren Sie mit der Zahl der geplanten Anstriche. Bestellen Sie mit einer kleinen Reserve, damit alle Flächen aus derselben Charge gestrichen werden können. Wenn Sie unsicher sind, rechnen wir das gern mit Ihnen durch: Sie erreichen unsere Fachberatung unter 040 897 562 82. Als Fachhandel mit über 29.000 Produkten und Ladengeschäft in Hamburg liefern wir Ihre Kalkfarbe versandkostenfrei ab 35 € Bestellwert – mit DPD in der Regel innerhalb von 1–3 Werktagen.
Unsicher bei der Auswahl? Wir beraten Sie persönlich.
Fachberatung vom Farben-Fachhandel Hamburg — telefonisch, per WhatsApp oder direkt im Malerfachgeschäft (Bahrenfelder Chaussee 80, 22761 Hamburg).
Gut zu wissen
Häufige Fragen: Kalkfarbe
01Ist Kalkfarbe wirklich schimmelhemmend?
Ja, in einem klar definierten Rahmen: Frische Kalkfarbe ist stark alkalisch – in diesem Milieu finden Schimmelpilze kaum einen Nährboden, ganz ohne zugesetzte Biozide. Wichtig: Kalkfarbe ersetzt keine Ursachenbekämpfung. Liegen Wärmebrücken, Wasserschäden oder mangelnde Lüftung vor, müssen diese zuerst behoben werden. Bei bestehendem Befall beraten wir Sie gern zu geeigneten Sanierungsprodukten.
02Eignet sich Kalkfarbe für Bad und Keller?
Ja, gerade dort spielt sie ihre Stärken aus: Der diffusionsoffene Anstrich nimmt Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab, die Alkalität wirkt schimmelhemmend. Im direkten Spritzwasserbereich – etwa in der Dusche – stoßen Kalkanstriche allerdings an ihre Grenzen; maßgeblich sind die Angaben im technischen Merkblatt des jeweiligen Produkts. Für dauerhaft nasse Zonen empfehlen wir eine persönliche Beratung.
03Kann ich Kalkfarbe auf alte Dispersionsfarbe streichen?
Nur eingeschränkt. Kalkfarbe braucht einen saugfähigen, mineralischen Untergrund, um sich dauerhaft zu verbinden – ein geschlossener Dispersionsfilm bietet das nicht. Manche Hersteller lassen den Aufbau mit einer speziellen Grundierung zu; maßgeblich ist das technische Merkblatt. Prüfen Sie die Saugfähigkeit mit etwas Wasser und legen Sie im Zweifel eine Probefläche an. Wir beraten Sie gern zum passenden Aufbau.
04Wie viel Kalkfarbe brauche ich für mein Zimmer?
Der Verbrauch hängt von Produkt, Verdünnung und Saugfähigkeit des Untergrunds ab – verbindlich sind die Angaben im technischen Merkblatt. Planen Sie in der Regel zwei bis drei dünne Anstriche ein und setzen Sie die Wandfläche entsprechend mehrfach an. Bestellen Sie mit einer kleinen Reserve, damit alle Flächen aus derselben Charge gestrichen werden können. Unsere Fachberatung rechnet die Menge gern mit Ihnen durch.
05Kann ich Kalkfarbe abtönen oder im Wunschfarbton mischen lassen?
Grundsätzlich ja, allerdings nur mit kalkechten, alkalibeständigen Pigmenten – kräftige, dunkle Töne sind bei Kalkfarben deshalb nur begrenzt möglich, Pastelltöne gelingen dagegen sehr gut. Welche Farbtöne ein Produkt zulässt, steht im technischen Merkblatt. Über unseren Mischservice erhalten Sie viele Wandfarben im Wunschfarbton nach RAL oder NCS – rufen Sie uns an, wir prüfen die Machbarkeit für Ihr Produkt.
06Wie schnell erhalte ich meine Bestellung – und kann ich abholen?
Der Versand erfolgt mit DPD und dauert in der Regel 1–3 Werktage; ab 35 € Bestellwert liefern wir versandkostenfrei. Alternativ holen Sie Ihre Kalkfarbe direkt in unserem Fachgeschäft in der Bahrenfelder Chaussee 80 in Hamburg ab. Für Verbraucher gilt das gesetzliche Widerrufsrecht. Bei Fragen erreichen Sie unsere Fachberatung unter 040 897 562 82.
