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Kosten
15–40 €
Zeitaufwand
3–5 Std.
Haltbarkeit
5–10 Jahre
Schwierigkeit
Leicht
Heizkörper streichen gehört zu den einfachsten Renovierungsarbeiten mit großem optischen Effekt. Vergilbte, unansehnliche Heizkörper werden mit dem richtigen Heizkörperlack wieder strahlend weiß – und das für wenig Geld und Aufwand.
Heizkörper vergilben durch UV-Strahlung und Wärmeeinwirkung. Besonders alte Alkydharz-Lacke sind davon betroffen. Spätestens wenn der Heizkörper gelblich erscheint oder Lack abblättert, ist es Zeit zum Heizkörper streichen.
Bester Zeitpunkt: Mai bis September bei ausgeschalteter Heizung. Der Heizkörper muss komplett kalt sein. Moderne PU-Acryllacke vergilben nicht, sind geruchsarm und trocknen deutlich schneller als alte Alkydharz-Systeme. Empfehlenswerte Produkte finden Sie bei Herstellern wie Jaeger Lacke und Wilckens.
Heizung abstellen & abkühlen lassen
Thermostat auf Null drehen. Heizkörper vollständig abkühlen lassen – mindestens 4 Stunden. Boden und Wand mit Folie und Kreppband schützen.
Reinigen, entfetten & Rost behandeln
Staub mit Heizkörperbürste entfernen. Oberfläche mit Anlauger gründlich abwaschen und entfetten. Roststellen mit Schleifpapier behandeln und mit Rostschutzgrund versiegeln.
Alten Lack anschleifen
Intakten Lack mit 180er Schleifpapier gleichmäßig anrauen. Blätternden Lack komplett entfernen. Schleifstaub mit feuchtem Tuch beseitigen und trocknen lassen.
Heizkörperlack auftragen
Mit schmaler Lackwalze die Frontflächen rollen. Lamellenrückseiten mit abgewinkeltem Heizkörperpinsel streichen. Dünn und gleichmäßig arbeiten – keine Tropfen oder Nasen!
Zweite Schicht & Trocknungszeit
Nach 12–24 Stunden zweite Schicht auftragen. Heizung frühestens nach 48 Stunden wieder einschalten. Volle Belastbarkeit nach ca. 7 Tagen.
Der häufigste Fehler: Auf warmem Heizkörper streichen. Der Lack trocknet zu schnell, wird ungleichmäßig und kann Blasen werfen. Immer bei kalter Heizung arbeiten.
Zweiter Fehler: Zu dicke Schichten auftragen. Lieber zwei dünne Schichten als eine dicke. Zwischen den Anstrichen mindestens 12 Stunden Trockenzeit einhalten. Weitere Tipps zur Lackverarbeitung gibt der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz.
Die richtige Vorbereitung ist beim Heizkörper streichen das A und O. Ein gut vorbereiteter Heizkörper lässt sich deutlich leichter und gleichmäßiger streichen. Reinigen Sie den Heizkörper zunächst gründlich – Staub und Fettablagerungen verhindern die Lackhaftung. Das Heizkörper streichen gelingt am besten, wenn die Oberfläche sauber, trocken und leicht aufgeraut ist.
Planen Sie genug Zeit zum Heizkörper streichen ein: Pro Heizkörper sollten Sie 3–5 Stunden rechnen, inklusive Vorbereitung und Trocknungszeit. Bei mehreren Heizkörpern können Sie die Wartezeiten effizient nutzen, indem Sie einen Heizkörper streichen, während der andere trocknet.
Moderne PU-Acryllacke auf Wasserbasis sind die beste Wahl zum Heizkörper streichen. Sie vergilben nicht, sind geruchsarm und trocknen schnell. Alte Alkydharz-Lacke vergilben dagegen durch Wärmeeinwirkung und UV-Strahlung innerhalb weniger Jahre – besonders an sonnenbeschienenen Heizkörpern. Achten Sie auf die Kennzeichnung „hitzebeständig bis 80 °C“ und idealerweise auf das Blauer Engel Siegel für schadstoffarme Lacke.
Sprühlacke eignen sich besonders für Lamellenheizkörper, die mit der Walze schwer zu erreichen sind. Für Planheizkörper mit großen Flächen ist die Lackierwalze die bessere Wahl. Bei sehr alten Gussheizkörpern empfehlen wir eine Rostschutzgrundierung vor dem eigentlichen Heizkörper streichen – das verhindert spätere Rostdurchschläge und sorgt für eine langlebige, gleichmäßige Oberfläche.
Seidenglänzend ist der Standard-Glanzgrad für Heizungen – er reflektiert Licht dezent und lässt kleine Unebenheiten weniger auffallen als Hochglanz. Weiß (RAL 9010 oder RAL 9016) passt zu jeder Raumgestaltung. Für farbige Akzente bieten Hersteller wie Wilckens auch Buntlacke in RAL-Farbtönen an, die hitzebeständig sind.
Achten Sie beim Kauf auf das Umweltzeichen Blauer Engel. Zertifizierte Lacke enthalten deutlich weniger flüchtige organische Verbindungen (VOC) und sind nahezu geruchsfrei – besonders wichtig im Wohnbereich. Wasserbasierte PU-Acryllacke erfüllen diese Kriterien und sind gleichzeitig besonders widerstandsfähig gegen Vergilbung durch Wärmeeinwirkung.
Bei Gussradiatoren mit vielen Rillen und Verzierungen empfiehlt sich ein Spraydose statt Walze. Der feine Sprühnebel erreicht auch schwer zugängliche Stellen und sorgt für eine gleichmäßige Schichtdicke. Pro Radiator benötigen Sie etwa 1–2 Spraydosen à 400 ml.
Als Farbenfachhandel mit über 30 Jahren Erfahrung empfehlen wir diese Profi-Produkte:
BestsellerJaeger Heizkörperlack Spray 400 ml
Hitzebeständig, vergilbungsfrei, schnell trocknend. Ideal zum Heizkörper streichen.
ProfiWilckens 2in1 Fenster- & Türenlack
Auch als Heizkörperlack geeignet. Blauer Engel zertifiziert.
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Dieser Ratgeber wurde von unserem Fachberater-Team erstellt. Als TÜV-geprüfter Farbenfachhandel beraten wir Heimwerker und Profis – im Laden, telefonisch oder per WhatsApp.
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