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Der Dachboden ist eine Herausforderung beim Streichen: Schrägen, Gauben, Kniestöcke und extreme Temperaturschwankungen erfordern besondere Techniken und Materialien. Bei proma-farben in Hamburg beraten wir seit über 30 Jahren Hausbesitzer beim Dachausbau und wissen genau, welche Fehler vermieden werden müssen.
In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Ihren Dachboden streichen und dabei professionelle Ergebnisse erzielen – von der richtigen Vorbereitung über die Farbwahl bis zur perfekten Strichtechnik für schwierige Schrägen.
Das Dachgeschoss unterscheidet sich grundlegend von anderen Wohnbereichen. Die exponierte Lage direkt unter dem Dach bringt besondere klimatische Bedingungen mit sich, die beim Streichen berücksichtigt werden müssen.
Im Sommer kann sich die Temperatur unter dem Dach auf über 60°C aufheizen, im Winter sinkt sie häufig unter 10°C. Diese extremen Schwankungen stellen hohe Anforderungen an die Wandfarbe – sie muss elastisch bleiben und darf nicht abblättern oder reißen. Laut Umweltbundesamt sind atmungsaktive Farben bei solchen Bedingungen besonders wichtig.
Warme, feuchte Luft steigt nach oben und trifft auf kühle Dachflächen – die perfekte Voraussetzung für Kondensation. Ohne ausreichende Dämmung und Dampfbremse kann sich Feuchtigkeit in den Wänden sammeln. Eine diffusionsoffene Farbe ist hier unverzichtbar.
Dachschrägen, Gauben, Kniestöcke und oft sichtbare Balken machen das Streichen technisch anspruchsvoll. Die verschiedenen Winkel erfordern spezielle Streich- und Rolltechniken.
Bei ungedämmten oder schlecht gedämmten Dachböden sollten Sie zunächst in eine fachgerechte Dämmung investieren, bevor Sie streichen. Sonst verschwenden Sie Geld für Farbe, die durch Feuchtigkeit und Temperaturstress vorzeitig versagt.
Nicht jede Wandfarbe eignet sich für das Dachgeschoss. Die extremen Bedingungen erfordern spezielle Eigenschaften, die Standard-Dispersionsfarben oft nicht mitbringen.
Mineralische Silikatfarben sind die erste Wahl für den Dachboden. Sie sind extrem diffusionsoffen, regulieren die Feuchtigkeit aktiv und wirken von Natur aus schimmelhemmend. Die Keim Innostar ist besonders geeignet: Sie vereint die Vorteile von Silikatfarbe mit hoher Deckkraft und einfacher Verarbeitung.
Weitere hochwertige Optionen aus unserem Innenfarben-Sortiment:
Wenn Sie aus Kostengründen oder wegen einfacherer Verarbeitung eine Dispersionsfarbe bevorzugen, achten Sie auf diese Kriterien:
Die Caparol Indeko Plus erfüllt alle diese Anforderungen und ist zudem sehr ergiebig.
Latexfarben und dichte Feuchtraumfarben sind für Dachböden meist ungeeignet! Sie verschließen die Oberfläche und verhindern den Feuchtigkeitsaustausch. Das Ergebnis: Kondenswasser sammelt sich hinter der Farbschicht, die Farbe blättert ab oder es bildet sich Schimmel.
80% des Erfolgs beim Dachboden streichen liegen in der gründlichen Vorbereitung. Hier trennt sich Heimwerker-Ergebnis von Profi-Qualität.
Prüfen Sie zunächst den Zustand des Untergrunds:
Dachböden sind oft jahrelang ungenutzt und entsprechend staubig:
Je nach Untergrund benötigen Sie unterschiedliche Grundierungen:
| Untergrund | Empfohlene Grundierung | Warum? |
|---|---|---|
| Gipskarton neu | Tiefengrund | Vereinheitlicht Saugverhalten |
| Alter Putz, kreidend | Tiefengrund konzentriert | Verfestigt den Untergrund |
| Beton, Ziegel | Silikat-Fixativ | Optimal für Mineralfarben |
| Nach Schimmelsanierung | Fakolith FK 14 Antipilz | Verhindert Neubefall |
Mit der richtigen Technik meistern Sie auch schwierige Dachschrägen und Gauben.
Die idealen Bedingungen zum Dachboden streichen:
Im Hochsommer sollten Sie morgens früh oder abends streichen, wenn es kühler ist. Im Winter benötigen Sie eventuell eine Bauheizung.
Sorgfältiges Abkleben spart später viel Nacharbeit:
Drücken Sie das Klebeband mit einem Spachtel oder Ihrer Fingernagel fest an. Bei strukturierten Wänden können Sie die Kante vorher mit Acryl versiegeln, damit keine Farbe unter das Band läuft.
Die richtige Reihenfolge verhindert Ansätze und Farbnasen:
Schräge Flächen erfordern angepasste Streichbewegungen:
Ein zweiter Anstrich ist beim Dachboden fast immer notwendig:
Gauben sind technisch anspruchsvoll:
Sichtbalken sind charakteristisch für viele Dachgeschosse:
Der Kniestock (die niedrige, gerade Wand unter der Schräge) wird oft vernachlässigt:
Premium-Silikatfarbe mit hervorragender Diffusionsfähigkeit. Perfekt für anspruchsvolle Dachgeschosse. Hoch atmungsaktiv, schimmelhemmend und extrem langlebig.
Hochwertige Dispersionsfarbe für alle Innenbereiche. Sehr gute Deckkraft, strapazierfähig und diffusionsoffen. Ideal wenn Sie eine einfach zu verarbeitende Alternative zu Mineralfarben suchen.
Mineralfarbe in zertifizierter Bio-Qualität. Besonders emissionsarm und für höchste Ansprüche an Wohngesundheit. Perfekt für Schlafräume im Dachgeschoss.
Professionelle Grundierung zur Schimmelsanierung. Tötet vorhandene Sporen ab und verhindert Neubefall. Unverzichtbar bei früherer Schimmelbelastung im Dachgeschoss.
Weitere passende Produkte finden Sie in unserem umfangreichen Innenfarben-Sortiment sowie in der Kategorie Anti-Schimmel-Farben für besonders kritische Bereiche.
Eine realistische Kalkulation verhindert böse Überraschungen und Materialmangel:
Dachschrägen haben mehr Fläche als man denkt. Die Formel für eine Schräge:
Fläche = Länge × (Höhe der Schräge ÷ cos(Dachneigungswinkel))
Einfacher: Messen Sie die tatsächliche Länge der Schräge (nicht die Grundfläche) und multiplizieren Sie mit der Länge der Wand.
Raum: 5m × 4m, Giebel 2,40m hoch, Dachneigung 45°
Berechnung:
– Zwei Giebelwände: 2 × (4m × 2,4m) = 19,2 m²
– Zwei Schrägen: 2 × (5m × 3,4m) = 34 m²
– Kniestöcke (je 1m hoch): 2 × (5m × 1m) = 10 m²
Gesamt: 63,2 m²
Bei Verbrauch von 150ml/m²: ca. 9,5 Liter für einen Anstrich, 19 Liter für zwei Anstriche
Typische Kosten für einen 60m² Dachboden (Material):
| Position | Budget-Variante | Premium-Variante |
|---|---|---|
| Farbe (20 Liter) | 80-120 € | 200-300 € |
| Grundierung | 30-40 € | 50-80 € |
| Abdeckmaterial | 20-30 € | 20-30 € |
| Werkzeug (Rollen, Pinsel) | 40-60 € | 80-120 € |
| Gesamt | 170-250 € | 350-530 € |
Die Premium-Variante kostet mehr, hält aber auch 3-4x länger und sieht besser aus.
Ein gut gestrichener Dachboden hält 10-15 Jahre – wenn Sie diese Pflegetipps beachten:
Grundsätzlich ja, aber nur bei ausreichender Beheizung. Die Temperatur sollte konstant über 15°C liegen, auch nachts während der Trocknungsphase. Bei ungedämmten oder schlecht gedämmten Dachböden ist das oft nicht wirtschaftlich. Besser: Im Frühjahr (April/Mai) oder Herbst (September/Oktober) streichen, wenn die Temperaturen stabil im optimalen Bereich liegen.
In der Regel zwei Anstriche. Bei sehr dunklen Alttönen oder stark saugenden Untergründen können drei Anstriche notwendig sein. Hochwertige Farben wie Keim Innostar decken besser als günstige Produkte – das spart den dritten Anstrich. Eine gute Grundierung verbessert die Deckkraft erheblich und kann einen Anstrich einsparen.
Wenn die Raufaser gut haftet und nicht beschädigt ist, können Sie einfach überstreichen. Prüfen Sie die Haftung mit dem Tesafilm-Test. Bei losen oder gewellten Stellen sollten Sie die Tapete entfernen. Vorteil von Raufaser: Sie gleicht kleine Unebenheiten aus und bietet zusätzliche Festigkeit. Nachteil: Sie verbraucht mehr Farbe als glatter Putz.
Mineralische Farben wie Keim Innostar oder Histolith Innenkalk sind optimal. Sie sind hochdiffusionsoffen, alkalisch (pH-Wert >11) und wirken dadurch natürlich schimmelhemmend. Bei akutem Befall zunächst mit Fakolith FK 12 reinigen und mit Fakolith FK 14 Antipilz grundieren. Wichtig: Schimmel hat immer eine Ursache (Feuchtigkeit, schlechte Lüftung) – diese muss behoben werden!
Das hängt von der gewünschten Wirkung ab. Eine einheitliche helle Farbe (z.B. Weiß oder Cremeweiß) lässt den Raum größer und luftiger wirken – ideal bei niedrigen Dachgeschossen. Ein farblicher Kontrast (z.B. Kniestock in dunklerer Farbe) betont die Architektur und kann den Raum optisch höher wirken lassen. Bei sehr schrägen Dächern mit wenig gerader Wandfläche wirkt eine einheitliche Farbe ruhiger.
Während der Trocknungsphase (erste 24-48 Stunden) sollten Sie regelmäßig lüften, aber keinen Durchzug erzeugen. Das fördert die gleichmäßige Trocknung und führt Lösemittel ab. Bei emissionsarmen Farben (Silikatfarben, Bio-Farben) können Sie den Raum nach 2-3 Tagen wieder nutzen. Bei konventionellen Dispersionsfarben besser eine Woche warten. Mineralfarben wie Keim sind geruchsneutral und können oft schon am nächsten Tag genutzt werden.
Ölfarbe ist als Untergrund problematisch, weil sie nicht diffusionsoffen ist. Sie können mit speziellen Haft-Grundierungen darüber streichen, verlieren aber die Vorteile atmungsaktiver Farben. Besser: Alte Ölfarbe mit Schleifgerät oder Heißluftfön entfernen, dann grundieren und mit Mineralfarbe oder hochwertiger Dispersionsfarbe streichen. Das ist zwar aufwendiger, aber das Ergebnis ist deutlich langlebiger und wohngesünder.

Latexfarbe streichen: Ultimativer Ratgeber für strapazierfähige WändeNur bei PROMA-FARBEN
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