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Der Keller streichen gehört zu den anspruchsvollsten Renovierungsaufgaben im Eigenheim. Feuchtigkeit, Schimmelgefahr und oft unebene Betonwände stellen besondere Anforderungen an Material und Technik. Mit der richtigen Vorbereitung und spezieller Kellerfarbe lässt sich jedoch ein dauerhaftes, gesundes Ergebnis erzielen.
In diesem Ratgeber erfahren Sie als Farbenfachhandel mit über 30 Jahren Erfahrung, wie Sie Ihren Keller fachgerecht streichen, welche Farbe für feuchte Kellerwände geeignet ist und wie Sie Schimmelbildung langfristig verhindern. Wir zeigen Schritt für Schritt, worauf es bei der Kellersanierung wirklich ankommt.
Kellerräume unterscheiden sich grundlegend von Wohnräumen: Sie liegen unter der Erde, haben direkten Kontakt zum Erdreich und sind meist kühler und feuchter. Diese Bedingungen machen spezielle Anstriche notwendig.
Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass Feuchtigkeit die Hauptursache für Schimmelbildung in Innenräumen ist. Im Keller treffen oft mehrere Risikofaktoren zusammen.
| Farbentyp | Eignung Keller | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|
| Dispersionsfarbe | ❌ Ungeeignet | Günstig, einfach zu verarbeiten | Bildet Sperrschicht, fördert Schimmel |
| Silikatfarbe | ✅ Sehr gut | Hochalkalisch, diffusionsoffen, mineralisch | Spezielle Verarbeitung nötig |
| Kalkfarbe | ✅ Sehr gut | Natürlich fungizid, atmungsaktiv | Mehrere Anstriche erforderlich |
| Silikonharzfarbe | ✅ Gut | Wasserabweisend, diffusionsoffen | Teurer |
| Latexfarbe | ❌ Ungeeignet | Abwaschbar, strapazierfähig | Dampfsperre, Schimmelgefahr |
Die Vorbereitung ist beim Keller streichen wichtiger als bei jedem anderen Raum. Nur auf trockenem, festem, sauberem Untergrund hält die Farbe dauerhaft.
Prüfen Sie mit einem Feuchtemessgerät die Wände. Werte über 80% relativer Feuchte sind zu hoch – hier muss erst die Ursache behoben werden. Bei aufsteigender Feuchtigkeit können horizontale Sperren oder spezielle Sanierputzsysteme notwendig sein.
Ein professioneller Gutachter kann die Feuchtigkeitsquelle genau identifizieren und Sanierungsempfehlungen geben.
Vorhandener Schimmel muss komplett beseitigt werden. Nutzen Sie einen alkoholhaltigen Reiniger oder speziellen Schimmelentferner wie Fakolith FK 12 Konzentrat.
Tragen Sie Schutzmaske, Handschuhe und Schutzbrille. Entsorgen Sie alle verwendeten Lappen und Schwämme direkt nach der Arbeit. Lüften Sie während und nach der Arbeit intensiv.
Abgeplatzte oder abblätternde Farbe muss mit Spachtel und Drahtbürste restlos entfernt werden. Salzausblühungen (weiße, kristalline Ablagerungen) mit einer trockenen Bürste abbürsten – nicht mit Wasser, das treibt die Salze tiefer ins Mauerwerk.
Bei stark versalzten Wänden kann eine spezielle Sanierputzschicht notwendig sein, die Salze einlagert und verhindert, dass sie an die Oberfläche treten.
Die Wände müssen staub- und fettfrei sein. Saugen Sie Staub gründlich ab und wischen Sie mit klarem Wasser nach. Lassen Sie die Wände mindestens 48 Stunden durchtrocknen, bevor Sie grundieren oder streichen.
Die Wandtemperatur sollte mindestens 5°C betragen, ideal sind 15-20°C bei maximal 65% relativer Luftfeuchtigkeit.
Auf saugfähigen, porösen Betonwänden ist eine Grundierung unverzichtbar. Sie vereinheitlicht die Saugfähigkeit und verbessert die Haftung der Deckfarbe. Nutzen Sie eine mineralische Grundierung, die zur gewählten Farbe passt.
Bei stark versalzten oder feuchten Wänden verwenden Sie eine spezielle Sperrgrundierung, die Verfärbungen und Salzaustrieb verhindert.
Verdünnen Sie die erste Schicht nach Herstellerangabe (meist 5-10% mit Wasser). Arbeiten Sie mit einer langflorigen Farbwalze in Kreuzgang-Technik: erst vertikal, dann horizontal verstreichen. An Ecken und Kanten arbeiten Sie mit einem breiten Pinsel vor.
Mineralische Farben wie Keim Granital müssen gut eingearbeitet werden – nicht zu dünn auftragen!
Nach der Trocknung (mineralische Farben: 12-24 Stunden) schleifen Sie leicht mit feinem Schleifpapier (Körnung 180-220) und entstauben gründlich. Der zweite Anstrich erfolgt unverdünnt, wieder im Kreuzgang aufgetragen.
Bei unebenen oder stark saugenden Untergründen kann ein dritter Anstrich notwendig sein.
Lassen Sie die Farbe vollständig durchtrocknen und aushärten – bei Mineralfarben dauert dies 7-14 Tage. Lüften Sie in dieser Zeit regelmäßig, aber vermeiden Sie Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung.
Die volle Belastbarkeit und der maximale Schimmelschutz sind erst nach vollständiger Aushärtung erreicht.
Wir empfehlen für Kellerräume ausschließlich mineralische oder spezielle Feuchtraumfarben, die diffusionsoffen sind und aktiv gegen Schimmel wirken.
Spezialbeschichtung für Feuchträume mit aktiver Anti-Schimmel-Wirkung durch hohen pH-Wert.
Hochwertige Silikatfarbe mit verstärktem Schimmelschutz – ideal für kritische Kellerbereiche.
Natürliche Kalkfarbe mit hervorragenden diffusionsphysikalischen Eigenschaften für gesundes Kellerklima.
Preisgünstige Alternative mit Schimmelschutzausrüstung – für normale bis leicht feuchte Keller.
Der häufigste und schwerwiegendste Fehler: Auf feuchten Untergrund zu streichen. Die Farbe haftet nicht dauerhaft und Schimmel bildet sich unter dem Anstrich. Warten Sie nach Reinigung oder Sanierungsmaßnahmen mindestens 48 Stunden, besser eine Woche.
Dispersionsfarben aus dem Baumarkt sind für Kellerräume ungeeignet. Sie bilden eine Sperrschicht, die Feuchtigkeit einschließt und Schimmelbildung fördert. Investieren Sie in spezielle mineralische Kellerfarbe – sie rechnet sich durch Langlebigkeit.
Schimmel muss immer komplett entfernt werden, bevor gestrichen wird. Überstreichen löst das Problem nicht – der Schimmel wächst unter der neuen Farbe weiter. Bei größerem Befall (über 0,5 m²) sollte ein Fachbetrieb hinzugezogen werden.
Silikat- und Kalkfarben müssen mit ausreichend Material aufgetragen werden, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Ein zu dünner Auftrag führt zu ungleichmäßigem Erscheinungsbild und reduzierter Schutzwirkung. Lieber weniger Fläche pro Liter rechnen als zu knapp kalkulieren.
Mineralische Farben benötigen Luftfeuchtigkeit zum Aushärten, aber auch regelmäßige Lüftung, um überschüssige Feuchtigkeit abzutransportieren. Lüften Sie mehrmals täglich für 10-15 Minuten quer, aber vermeiden Sie dauerhafte Zugluft.
Der richtige Anstrich ist nur ein Baustein der Schimmelprävention. Für dauerhaften Erfolg müssen Sie auch das Raumklima optimieren.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt, die Raumtemperatur auch in selten genutzten Kellerräumen nicht unter 15°C fallen zu lassen, da kalte Wände Kondenswasser anziehen.
In folgenden Fällen reicht ein Neuanstrich nicht aus – hier sollten Sie Fachfirmen hinzuziehen:
Ein Bausachverständiger kann mittels Feuchtemessung, Salzanalyse und Thermografie die genauen Ursachen ermitteln und ein Sanierungskonzept entwickeln.
Die Kosten für das Streichen des Kellers variieren je nach Zustand, gewählter Farbe und Eigenleistung erheblich.
| Position | Eigenleistung | Maler-Fachbetrieb |
|---|---|---|
| Materialkosten (Farbe, Grundierung) | 5-12 €/m² | 8-15 €/m² |
| Vorbereitung (Reinigung, Schleifen) | Eigene Zeit | 10-20 €/m² |
| Streichen (2 Anstriche) | Eigene Zeit | 15-25 €/m² |
| Schimmelentfernung | 50-100 € Material | 200-500 € |
| Gesamtkosten 50m² Keller | 300-700 € | 1.500-2.500 € |
Hochwertige mineralische Farben sind teurer als Standard-Dispersionsfarben, halten aber deutlich länger und bieten besseren Schutz. Die Mehrkosten amortisieren sich durch die längeren Renovierungsintervalle.
Nein, normale Dispersionsfarbe ist für Kellerräume ungeeignet. Sie bildet eine dampfdichte Schicht, die Feuchtigkeit einschließt und Schimmelbildung fördert. Verwenden Sie ausschließlich diffusionsoffene, mineralische Farben wie Silikat- oder Kalkfarbe. Diese lassen Feuchtigkeit durchdiffundieren und wirken durch ihren hohen pH-Wert natürlich gegen Schimmel.
Mit einem Feuchtemessgerät (ca. 30-50 €) können Sie die Wandfeuchte messen. Werte über 80% relativer Feuchte sind zu hoch. Alternativ: Kleben Sie eine Plastikfolie für 24 Stunden an die Wand. Bildet sich darunter Kondenswasser, ist die Wand zu feucht. Auch dunkle Verfärbungen, modriger Geruch oder abblätternde Altanstriche deuten auf zu hohe Feuchtigkeit hin. In diesem Fall muss erst die Ursache behoben werden.
Kalkfarben und Silikatfarben bieten den besten natürlichen Schimmelschutz durch ihren hohen pH-Wert (>11). Für besonders kritische Bereiche empfehlen wir Fakolith FK 10 oder Keim Mycal Ex – beide sind speziell für Feuchträume entwickelt und bieten Langzeitschutz. Wichtig: Die Farbe allein reicht nicht, auch das Lüftungsverhalten muss stimmen.
Bei saugfähigen, porösen Untergründen wie Beton oder verputztem Mauerwerk ist eine Grundierung unbedingt empfehlenswert. Sie vereinheitlicht die Saugfähigkeit und verbessert die Haftung der Deckfarbe. Bei versalzten oder feuchten Wänden verwenden Sie eine Sperrgrundierung. Nur bei bereits gestrichenen, intakten Flächen kann auf Grundierung verzichtet werden – dann aber einen verdünnten ersten Anstrich als „Voranstrich“ ausführen.
Mineralische Farben sind nach 12-24 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar. Die vollständige Aushärtung dauert jedoch 7-14 Tage. Erst dann ist die maximale Festigkeit und der volle Schimmelschutz erreicht. Lüften Sie in dieser Zeit regelmäßig, aber vermeiden Sie Zugluft. Lagern Sie keine Gegenstände an frisch gestrichenen Wänden, bevor sie vollständig durchgetrocknet sind.

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